"Was, in der Bibel liest du ....?"

 ... nein das machen doch wohl nur Verrückte? Was soll denn da so wichtig sein? Und überhaupt, jeder legt doch die Bibel anders aus, schau doch, wieviel Religionen es schon gibt, die die Bibel für ihre Berechtigung heranziehen".

-  So oder ähnlich reagierte ein Freund unlängst, als ich ihm erzählte, ich lese ab und zu in der Bibel.

Nun, ich muß nun gleich nachschieben, daß ich das nicht mache, um besonders gut da zu stehen, einen besonders großen "Heiligenschein" zu verbreiten, sondern, weil oft Hilfe und sogar Trost für den Alltag zu finden ist und die Bibel neutral erklärt, was Glaube und frohe Botschaft (Evangelium) eigentlich sind.

Man versteht dann bestimmte Handlungsweisen an sich selbst besser und warum ein Zeitgenosse so reagierte und nicht anders. Es ist also eine Art  Lebenshilfe-Buch, weil darin sich ein Gott seinen Geschöpfen offenbaren möchte und Geschichten und Gleichnisse erzählt werden, die sich anscheinend auch heute  immer wieder so oder ähnlich ereignen. Leider ist das Buch Bibel ein bißchen in einem "dornröschen-schloss-artigen" Geflecht verborgen, und man muß manchmal gewisse Dornen und Vorurteile erst wegräumen, um den "Schatz" zu erblicken.

Übrigens ist der Einwand ... ( jeder legt die Bibel anders aus) so nicht berechtigt, denn eigentlich legt sich die Bibel selber aus und nur Menschen und irdische Machtstrukturen  (kleine und große Sekten etwa) kochen oft, ein ihnen dienliches Süppchen davon!