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In diesem Bereich sind alle älteren Nachrichten von uns zu finden. Scrollt einfach mal durch die Seite um zu erfahren wie die letzte Zeit so war.

Tobi's letzter freier Tag                            14.09.2005

Ab morgen ist es auch für Tobi soweit, er muss sein Praktikum beginnen. Dann heißt es früher aufstehen und nicht mehr bis um 11 Uhr schlafen. Auch sein Tagesprogramm wird sich ändern, statt Beachvolleyball ist jetzt dann Arbeiten angesagt.

Tobi kann heute noch faulenzen
Tobi kann noch relaxen

"Mein letzter freier Tag war supi",so kurz und pregnant beschreibt Tobi den letzten Tag vor dem Praktikum.

Wie sah denn nun sein Tag so aus? Wie üblich, fing auch dieser Tag erst um 10 Uhr an. Nach seinem ausgiebigen Frühstück, 820g Toast in 4 Tagen zu vernichten hat schon was, wurde erstmal geduscht. Dann wurde wieder etwas Spanisch gepaukt um am Strand mit seiner Volleyballpartnerin zu flirten. Kurz noch das spanische Mittagsfernsehen checken und dann hieß es wieder rein in die Stadt und ab an den Strand.

Heute war wieder mehr los und so konnte sich Tobi wieder in Form halten und fit für den MTV bleiben. Dann noch was für die Bräune tun und schon war es Abend und er musste wieder zurück. Pünktlich zum Abendessen kam er zur Tür herein um einfach an den gedeckten Tisch zufallen. Dafür musste er aber wieder Abspülen.

Nachdem wir uns wieder auf den neuesten Stand des spanischen Superstars gebracht hatten, hauten wir uns gegen 0 Uhr ins Bett.

 
 

Unser Wochenende                                  11.09.2005

Für Daniela steht jetzt fest: Sie wird so schnell nicht mehr nach Barcelona mit dem Auto fahren. "Jedes Mal, wo wir parken wollten war entweder Halteverbot oder ein Zebrastreifen", schilderte sie ihre Erfahrungen, nachdem sie erschöpft am Strand angekommen ist.

Unglücks-Ursache weiterhin unklar

Strand Castelldefels
So ließen wir das Wochenende ausklingen

Noch ist die Ursache des Parkplatz-unglücks von Barcelona unklar, aber die Vermutung liegt nahe, dass am Freitagabend einfach viel los ist in der Stadt.

Es ist schon sehr waghalsig zum ersten Mal nach Barcelona mit dem Auto zufahren, aber dann noch am Wochenende, wenn die ganze Stadt auf den Beinen ist. So fing unser erstes Partywochenende erst um 2 Uhr an. Nachdem wir uns am Port Olimpic umgesehen hatten, entschieden wir uns ins C.D.L.C. zugehen. Nur leider machte der Laden schon um 3:15 Uhr das Licht an.

Das Unglück steckte Daniela und Tobi doch noch in den Gliedern und so machten wir uns um 3:30 Uhr auf den Heimweg. Um 5 Uhr machten wir dann das Licht aus.

Auf ein Neues

So war das Motto am Samstag. Dieser Tag begann etwas später, so gegen Mittag. Am Nachmittag machten wir die klassische Touristentour mit dem "Barcelona Bus Touristic". Es ging mit dem offenen Doppeldeckerbus quer durch die Stadt, vorbei an der Casa Mila, der Sagrada Familia weiter Richtung Stadium des FC Barcelona um schließlich am Strand auszusteigen.

Nach diesem Kulturtrip mussten wir uns erstmal stärken und so gingen wir in ein kleines Restaurant in Barceloneta. Jeder versuchte etwas anderes typisch katalanisches: Ensalata Mista Catalunya, Arroz Negro, Patatas con Sepia.

Sand von Castelldefels
Am Strand von Castelldefels, der Sand war überall.

Dann hieß es frisch machen für den Abend. Unter die Dusche und rein in die schicken Klamotten. Wir hatten uns mit Nina von SEAT verabredet, an der Metro-Station Barceloneta trafen wir uns und zogen wieder los Richtung Strand. Da wir Freikarten für das CATWALK hatten gingen wir dorthin, immerhin schon wieder 18 Euro gespart. Das war aber auch bitter nötig, denn schon am Vorabend hatten wir festgestellt, dass die Clubs am Hafen nicht gerade günstig sind. Aber heute wurde es noch besser, Cola oder Cerveza für 5 Euro oder ein Vodka-Redbull für 9,50 Euro. So hielt sich im Club unser Konsum in Grenzen und wir hielten uns mehr auf der Tanzfläche auf. Gegen 5 Uhr machten wir uns dann am Strand entlang auf den Weg zurück, um dann schließlich mit dem Morgengrauen um 7 Uhr wieder in unserer Wohnung zu sein.

Entspannen und Relaxen

Mit diesen Worten ist am einfachsten beschrieben was wir am Sonntag gemacht haben. Unser Frühstück war heute viel mehr ein Mittagessen denn um fast 14 Uhr kann man nicht mehr von Frühstück sprechen. Da uns ein wenig die Lust auf Kultur fehlte, entschieden wir die Strände von Casteldefels zu testen. Also Badesachen packen und los mit dem Auto, eine gute 3/4 Stunde südlich von Barcelona, ans Meer.

Am Strand angekommen blies uns eine steife Brise entgegen, die auch einiges an Sand bewegte. Vor dem "Baywatch"-Häuschen breiteten wir uns aus und fixierten die Badetücher mit Klamotten, Taschen und Schuhen. Dann war ausgiebiges Faulenzen und Sonnetanken angesagt, denn die Woche über hatte es immer wieder geregnet. Ebenso mussten wir ja auch was für die Bräune tun und ein paar zusätzliche Stunden konnten ja nicht schaden. Gegen Abend wurde der Wind dann doch etwas kühl und wir fuhren wieder zurück.

Nachdem wir früher gegessen hatten machten wir es uns noch gemütlich auf dem Sofa und ließen uns von den sieben spanischen Programmen berieseln. Gegen 23 Uhr war dann unser erstes "richtiges" Wochenende hier zu Ende.

 
 

Die erste Woche                                       05.09.2005

Sturz in die Stadt

Strand von BarcelonaDa am Freitag nicht mehr viel los war und wir uns ja erst in unserer Wohnung einleben mussten, fuhren wir das erste Mal am Samstag in die Stadt. Nur eine Sache stand noch zwischen uns und der Bahn, die in die Stadt fährt, woher bekommen wir ein Ticket. Denn am Bahnhof war ausser einem Stempelautomaten nur eine Kneipe. Nachdem wir ein paar Leute gefragt hatten wussten wir, das es die Karten auch beim Schaffner gibt, nur leider war uns da schon ein Zug weggefahren. Also etwas verspätet in der Stadt suchten wir das Meer. Zu Fuss kamen wir nicht weit und so suchten wir am Placa de Espanya nach einem Bus zum Strand. Endlich dort gab es für Tobi nur ein Ziel, die Beachvolleyball-Felder, denn er musste ja fit bleiben, damit er wieder in Ingolstadt direkt wieder beim MTV spielen kann. Daniela und Christian nahmen eher die entspannende Alternative und legten sich an den Strand und testen das Wasser. Da wir noch nicht wussten wie das öffentliche Verkehrsnetz so klappt machten wir uns schon um 19:30 Uhr wieder auf nach Hause. Nach einem kleinen Abendessen gings dann zum zweiten Mal hier ins Bett.

Erkundung vom Port Olimpic und Barceloneta

Gassen von Barcelona
Gassen von Barcelona

Am Sonntag waren wir dann früher in der Stadt und erkundeten gemeinsam den Hafen von Barcelona. Gleich vorne Weg das World Trade Center steht noch, ja genau, hier in Barcelona. Über die Zugbrücke drüber zum Mare Magnum, einer Mischung aus Shops, Restaurants und Clubs. Ebenso auf dieser Landzunge sind neben den zwei Segelclubs auch das IMAX und das Aquarium von Barcelona.

Ab hier teilten wir uns wieder auf, denn Tobi wollte wieder zum Beachen und der Rest wollte sich mal diesen Teil der Stadt näher betrachten und auch ein wenig Kultur erleben.

Als ersten Anhaltspunkt hatten wir uns für die Basilika "Santa Maria del Mar" entschieden. Aber in Gewirr der Strassen verfehlten wir sie zuerst und so kamen wir direkt ans Museum Picasso. Da auch noch der erste Sonntag im Monat war und an diesem Tag der Eintritt frei ist, gab es für uns keinen Grund nicht rein zugehen. Nach soviel Kunst schlenderten wir noch etwas durch das Viertel und gingen dann auch wieder Richtung Meer.

Am Port Olimpic sahen wir uns die Clubs an, die wir uns am nächsten Wochenende vornehmen wollten, bevor wir uns wieder mit Tobi trafen, um dann gemeinsam zurück zufahren.

So schnell war unser erstes Wochenende vorbei und wir mussten früher ins Bett denn morgen sollten wir uns ja im Personalbüro vorstellen.

Der Ernst beginnt

Am Montag Morgen war es dann soweit, wir mussten zur Personalabteilung von SEAT um unser Praktikum zu beginnen. Nach ein paar kleinen Zwischenfällen mit dem öffentlichen Verkehrssystem kamen wir etwas verspätet dort an. Die Formalitäten waren relativ schnell erledigt uns so hatten wir ab 12:30 Uhr nach einen freien Nachmittag in der Stadt.

Am Placa de Catalunya stürmten wir dann die ersten Geschäfte um ein Gespür für die Einkaufsmöglichkeiten zu bekommen. Wir stellten schnell fest, dass am Ende des Monats ein Einkaufstrip fällig war. Nur mit Schuhen werden wir uns hier nicht eindecken, denn bei Frauen ist bei Größe 41 Schluß und auch bei den Männern reicht die Skala nur bis 45. Nach diesem kleinen Vorgeschmack auf die Shoppingszene fuhren wir wieder Heim um uns endlich zu stärken.

Dienstag ging es nun ins Centro Technico de SEAT S.A., wo wir die nächsten Monate arbeiten werden. Über die Arbeit werden wir hier im Bereich Aufgaben berichten

Die restliche Woche verlief recht unspektakulär, Tobi konnte auch nicht täglich an den Strand, denn pünktlich mit der Arbeit kam auch ein Tiefdruckgebiet und brachte nach Barcelona ein sehr heftiges Gewitter mit 3 kleineren Tornados. Unser kleiner Ort blieb davon verschont, wir merkten nur die kühlen Temperaturen (22°C) und die häufigen Regenschauer.

Am Wochenende sollte es wieder schöner werden, also stand unserer Clubtour nichts im Wege.


Die Anreise                                               01.09.2005

So richtig ging die Reise ja erst um 17:30 Uhr in Schrobenhausen los, den dort stieg Christian, der letzte Teilnehmer der Expedition, ins Auto ein. Dann konnte es losgehen.

Das erste grobe Ziel der Fahrt war Bregenz am Bodensee und wir konnten schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie es wohl am Strand von Barcelona sein wird. Wir nutzten auch die günstigen Benzinpreise in Österreich und tankten das Auto noch einmal voll bevor wir uns aufmachten die Schweiz zu durchqueren.

Mit dem Sonnenuntergang fuhren wir weiter Richtung Zürich. Danach wurde die Strecke sehr eintönig, nur noch eine gerade Autobahn und fast kein Verkehr oder Lichter. Nach Mitternacht kam dann endlich Lausanne, der Genfer See und Geneve. Auf halber Strecke nach Lyon sorgten wir wieder dafür, dass unser Auto nicht stehen blieb, indem wir an einer französischen Prepaid Tankstelle anhielten. Bevor jemand fragt, der Sprit ist in Frankreich fast so teuer gewesen wie bei uns.

Nach Lyon hieß es dann weiter in den Süden mit Richtung Marseille und dann Richtung Südwesten nach Barcelona.

Mit dem Sonnenaufgang überquerten wir dann die Spanische Grenze und frühstückten erst einmal. Frisch gestärkt mit Trostdorfer Holzofenbrot und Heidelbeermarmelade machten wir uns auf das letzte Teilstück zu bewältigen.

Um 10 Uhr war es dann geschafft, Barcelona war erreicht, wir wussten aber noch weiter zu unserer Wohnung. Leider vertrauten wir der Routenplanung nicht ganz und so fuhren wir 1 Stunde ergebnislos rund um Martorell. Schließlich gaben wir auf und so hielten wir am Centro Technico von SEAT und riefen unseren Vermieter an er solle uns doch zeigen wo die Wohnung ist.

So waren wir dann um 12 Uhr in unserem Domizil für die nächsten Monate, das Projekt Praktikum bei SEAT konnte beginnen.

 
 
Stand: 15.10.2005