vhs-kino. Am 1. Mittwoch im Monat - immer etwas besonderes!
Mit einer HinfĂĽhrung und Infos zum jeweiligen Film

Informationen finden
Sie auch hier:

kinopalast

 

A019 Wer war Hitler?

In Zusammenarbeit mit dem Kinopalastgroefaz

Dr. Rudolf Oswald, Historiker

Mi, 7.3., 20:00 - 22:00, 8,00 €

Kinopalast

Seit Adolf Hitler vor mehr als 70 Jahren starb, haben sich unzählige Menschen mit dem Leben des Diktators auseinandergesetzt, sei es in Form von (Sach-)büchern, Spielfilmen oder Dokumentationen. Vor allem der dokumentarische Ansatz ist dabei von der immer gleichen Vorgehensweise geprägt, bestehen diese doch zumeist hauptsächlich aus Interviews, Grafiken, nachgestellten Szenen und Erklärungen von Experten und Fachleuten. Doch in "Wer war Hitler" wählt der Regisseur Hermann Pölking einen anderen Ansatz: Ausschließlich Hitler und seine Zeitgenossen, von Mitstreitern bis zu Gegnern und von Staatsmännern bis zu Angehörigen, kommen in seiner Dokumentation zu Wort. Dazu verarbeitet Pölking zahlreiche Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiographien sowie Archivmaterial aus vor allem privaten und nichtstaatlichen Quellen.

 

Awir_wollen_leben020 Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

In Zusammenarbeit mit dem Kinopalast

Dr. Rudolf Oswald, Historiker

Mi, 4.4., 20:00 - 22:00, 8,00 €

Kinopalast

Im Februar 1943 erklärt das NS-Regime, dass in der Reichshauptstadt Berlin keine Juden mehr leben würden. Einige von ihnen aber konnten sich vor den Schergen Adolf Hitlers in den Untergrund flüchten. Die junge Hanni Lévy (Alice Dwyer) gehört zu den Untergetauchten. Hanni, die beide Eltern verlor, versucht am Ku'damm mit blond gefärbten Haaren unerkannt zu bleiben. Cioma Schönhaus (Max Mauff) fälscht Pässe, mit denen er Dutzenden Juden das Leben rettet - und schafft es dank des damit verdienten Geldes ein einigermaßen normales Leben zu führen. Eugen Friede (Aaron Altaras) ist bei einer deutschen Familie untergekommen, er bekämpft des Nachts das nationalsozialistische Regime mit in einer Widerstandsgruppe hergestellten Flugblättern und tarnt sich tagsüber in der Uniform der Hitlerjugend. Ruth Arndt (Ruby O. Fee) gibt sich hingegen als Kriegswitwe aus und serviert NS-Offizieren Gourmetessen vom Schwarzmarkt...

 

 

 

 

 

ladyA021 Lady MacBeth

In Zusammenarbeit mit dem Kinopalast

Vicky Müller-Toùssa, Schauspielerin, Theaterpädagogin, Regisseurin, Autorin

Mi, 2.5., 20:00 - 22:00, 8,00 €

Kinopalast

England, 1865: Catherine (Florence Pugh) lebt gemeinsam mit ihrem Gatten Alexander (Paul Hilton) und seinem Vater Boris (Christopher Fairbank) auf dem Land. Liebe ist in dieser Beziehung nicht im Spiel und obwohl Boris beständig darauf pocht, Catherine solle ihre ehelichen Pflichten erfüllen, hat Alexander keinerlei Interesse am Körper seiner Frau. Als ihr Mann eines Tages verreist, nutzt Catherine die Möglichkeit, dem ihr auferlegten Hausarrest zu entkommen und erkundet die Gegend. So lernt sie einen der Landarbeiter, Sebastian (Cosmo Jarvis), kennen. Nach anfänglicher Unsicherheit und trotz einer priesterlichen Warnung gibt sich Catherine schließlich ihrer Leidenschaft hin und beginnt eine Affäre mit Sebastian. Doch Alexanders Rückkehr gefährdet das neu gefundene Glück und Catherine muss eine Entscheidung treffen...

 

 

 

lebendenA022 Die Lebenden reparieren

In Zusammenarbeit mit dem Kinopalast

Renate Mäußl, Wellnesstherapeutin

Mi, 6.6., 20:00 - 22:00, 8,00 €

Kinopalast

Als Simon (Gabin Verdet) am Morgen mit zwei Kumpels zum Surfen aufbricht, ahnt niemand etwas von der drohenden Katastrophe - doch Stunden später ist der Junge nach einem schweren Autounfall hirntot. Für seine Eltern Marianne (Emmanuelle Seigner) und Vincent (Kool Shen), die in der Hafenstadt Le Havre leben, bricht eine Welt zusammen. Nun stehen sie vor der schwierigen Frage, ob sie die lebenserhaltene Technik abschalten lassen. Wenn sie die Organe des Sohnes zur Spende freigeben würden, könnten andere Menschenleben gerettet werden. So wie das der zweifachen Mutter Claire (Anne Dorval) aus Paris, deren Herz jederzeit versagen kann und die dringend ein Spenderherz benötigt. Marianne und Vincent müssen sich schnell entscheiden, denn Claire bleibt nicht mehr viel Zeit...

 

 

 

humanA023 Human Flow

In Zusammenarbeit mit dem Kinopalast

Wolfgang Amler, Dipl.- Sozialpäd., Migrationsberatung der Caritas

Mi, 4.7., 20:00 - 22:00, 8,00 €

Kinopalast

Dokumentation des chinesischen Künstlers und Aktivisten Ai Weiwei über die Flüchtlingskrise. Dafür drehte Ai mit einem Dutzend verschiedener Kamerateams und zahlreichen Filmcrews in 23 Ländern und zeigt das Elend der Flüchtlinge so in all seinen Formen und Ausmaßen. Vom Irak, wo momentan etwa vier Millionen Menschen auf der Flucht sind, führt die Reise etwa auf die griechische Insel Lesbos, wo viele afrikanische Flüchtlinge untergebracht sind, oder nach Bangladesch, wohin knapp 250.000 Angehörige der muslimischen Minderheit Rohingya aus Myanmar geflüchtet sind. Dabei tritt Ai auch immer wieder selbst in Erscheinung, er hilft den Menschen, die er trifft, redet mit ihnen oder spielt mit Kindern. Doch auch auf die Ursachen der Flucht geht der Künstler ein, genauso wie auf die Folgen, zu denen neben Leid, Ausbeutung und Entwurzelung auch Radikalisierung gehört.