Herren III - Die letzten Neuigkeiten...   

 


 Sonntag, 17. April - die Bezirksklassen-Relegation ... Aufstieg oder nicht ?!   (by Detlev)

Die Vorzeichen für diese den Aufstieg entscheidenden Spiele waren nicht gut gewesen:
Robert Christ war das Wochenende über verhindert, Detlev Schrenk laborierte noch an einer Knie- und Sehnenentzündung, und zu guter Letzt hatte es in der Woche zuvor noch ein wenig Ärger zwischen einigen Spielern und dem Trainer gegeben.
Dennoch schien die Chance auf den Bezirksklassenaufstieg so gut wie noch nie, da durch den Aufstiegs-Verzicht unserer Freunde aus Eitensheim (sie waren Vizemeister in unserer Kreisliga geworden und wollen nunmehr zum dritten Mal lieber nicht aufsteigen...) aus dem Dreierspieltag dieser Relegation sogar zwei Teams rauf in die Bezirksklasse dürfen!

Am Sonntag, 17. April waren wir also in Baar-Ebenhausen zu Gast und begannen um 14 Uhr nicht so ganz souverän das Match gegen die Gastgeber; kein Wunder, hatten uns doch genau die noch vor vier Wochen im Spiel um den dritten Platz der Kreismeisterschaft kalt erwischt, als wir gefrustet waren von der Halbfinalniederlage gegen den späteren Vizemeister Eitensheim.
Unsicher vor allem die anfänglichen Angriffe, besonders Detlev Schrenk machte zu der Zeit noch merklich sein entzündetes Knie und sein Oberschenkelmuskel zu schaffen. Aber - am Team und seinen Aufgaben in der Saison gewachsen - zeigte dafür vor allem Oli Dressel, dass man sich auf ihn verlassen kann: er übernahm neben seiner gewohnt sicheren Annahmearbeit glänzend das "Druck machen in der Mitte", und Detlev konnte sich, je länger das Spiel dauerte, mehr auf den Block, die Abwehr und die Beruhigung im Spielsystem kümmern.

Unsere Außenangreifer (Christoph Reiter, Alfons Eberhart und Alwin Gardel) hatten in der Baarer-Halle auch kein leichtes Spiel: Durch die sehr niedrige Hallenhöhe waren die "Bälle auf Außen" weder wie gewohnt wirklich "ganz draußen" schlagbar, noch hatten sie die gewohnte Höhe, und dementsprechend selten gelang es uns anfänglich, von dieser so wichtigen Angriffsposition richtig Druck zu machen.

Bei all diesen Einschränkungen also kein Wunder, dass der erste Satz gegen Baar recht zäh begann; wir waren hellwach, konnten unsere Überlegenheit aber zu selten in Punkte umsetzen und mussten uns nach 5:5, 9:12, 11:16 und 14:18 schließlich mit 19:25 geschlagen geben.
Aber dieser Satz wirkte wie der böse Wecker am frühen Morgen! Viel energischer gingen wir ab dem zweiten Satz auch im Angriff zu Werke und antworteten auf schräge (weil "gestöpselte") Bälle des Gegners mit noch schrägeren Bällen - nur ja den Fehler nicht selbst machen, die Baar-Ebenhausener machten genug davon...

Und so waren wir im Verlauf dieses Zweiten nie in der Verlegenheit oder sogar in Gefahr, diesen Satz noch verlieren zu können. Über 4:0, 8:2, 16:8 und 20:13 gewannen wir klar mit 25:18.
Noch besser sollte der dritte Satz laufen: Nach einer 11:2 und 19:5-Führung schliefen wir zwar ein bisschen ein, gaben aber die Initiative dennoch nie aus der Hand.
Schlimm nur, dass beim Stand von 23:13 sich Detlev's unausgeheilter Oberschenkel für die Belastung rächte: Eine Zerrung/Haarfaserriss sorgte dafür, dass Detlev zwar den "Satz-Sack" noch mit "zumachte", um nicht wieder einen Bruch in der Spiellinie zu riskieren - zwei schnelle Punkte brachten denn auch das 25:13 und damit die 2:1-Satzführung - danach aber, im vierten Satz, musste er erst mal draußen bleiben.
Nur noch ein Satz bis zum vermeintlichen Aufstieg, ... Coool, hhö.

Das Team musste nun also umstellen, und seltsamerweise: Obwohl die Angriffe nun im vierten Satz nicht schlechter waren, und das Team nicht weniger bei der Sache war als vorher - es lief einfach nicht mehr so reibungslos, diese Ruhe im System fehlte, und ein paar wenige schlechte Annahmen/Abwehrbälle ließen dann unsere Selbstsicherheit ziemlich einbrechen.
Nach 2:7 lagen wir bald 6:12 zurück - Detlev musste (mit enger Bandage am Bein) wieder rein und wir mussten dann halt im Spiel etwas anders als gewohnt hin- und herwechseln, denn die Positionen waren ja nun vertauscht. Trotzdem: nach kurzer Eingewöhnung und obwohl Detlev als einer der Mittelblocker keine Angriffe mehr fuhr (er blockte nur) konnten wir das Spiel mit ihm wieder an uns reissen und schafften nach dem desolaten 7:15-Rückstand über ein 19:20 schließlich noch das 21:21.
 


Und dann sogar - endlich - DAS 24:22 - MATCHBALL und AUFSTIEGSBALL !!
Und ganz unspektakulär und ruhig ging es zu Ende:
25:23, 3:1, aufgestiegen in die Bezirksklasse, Cool.
Vorausgesetzt natürlich, dass Eitensheim wirklich auf seinen Aufstieg verzichtet, und vorausgesetzt, dass die dritten Herren auch ein schlagkräftiges Team für die Bezirksklasse bilden können - und das wird sich auf unserer Herren-Team-Versammlung am kommenden Freitag, 22. April entscheiden...

Spiel Nr. 2 des Tages gehörte dann ganz unserem zweiten Neuburger Team, unseren Herren 2. Die machten denn auch noch wesentlich kürzeren Prozess mit dem SV Baar-Ebenhausen; Mit 25:5, 25:19 und 25:16 ließen sie den Gastgebern nicht den Hauch einer Chance. Unsere Herren 2 boten dabei nicht einmal eine überragende Angreiferleistung - sie waren aber einfach zu 100 % sicher bei allen normalen Bällen, wenn also die Gegner zu drucklos agierten, sie brachten nahezu alle Annahmen sicher zum Zuspieler und sie standen gut in der Abwehr - von ein paar Missverständnissen abgesehen...
Nach diesem 3:0-Sieg war denn auch klar, dass Neuburgs Herren 2 in ihrer Bezirksklasse bleiben können - wie gesagt: wir alle gingen und gehen von Eitensheim's Absage an den Aufstieg aus.

Unter dieser Voraussetzung war das Derby der Neuburger Teams eine reine Frage der Ehre, und daher blieb unser verletzter Detlev jetzt natürlich ganz draußen - die Gesundheit geht vor.
Alfons durfte nun (zusammen mit Oli) als Mittelblock fungieren, und Christoph und Alwin griffen von außen an. Zusammen mit Dieter Reischl und Helmut Fleißner als Steller sowie Enrico Andre als Diagonalspieler/Steller zogen die Herren 3 zwar ein munteres Spielchen gegen Neuburg 2 auf, machten aber einfach entschieden weniger Punkte, waren einfach immer einen Tick unsicherer in der Annahme oder Abwehr und konnten daher die des öfteren vorhandenen Chancen nie konsequent nutzen.
Schade, aber kein Beinbruch; und selbst nach einem 12:25 und einem 10:25 in den ersten beiden Sätzen steckten die dritten Herren nicht auf und konnten Satz Nr. 3 bis zum 15:16 ausgeglichen gestalten!
Aber wiederum gab's  dann einige Eigenfehler zuviel auf unserer Seite, und - schwuppdiwupp - holten sich die Herren 2 dann doch wieder den Satz (19:25) und damit den 0:3-Sieg.

 

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