Grundlagen zur AGENDA 21

 AGENDA 21 = was zu tun ist für das 21. Jahrhundert

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) beschließt im Juni 1992 in Rio de Janeiro ein weltweites Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert zur Lösung der schwierigsten Probleme, vor denen die Weltgemeinschaft steht.

 

Nachhaltige Entwicklung als Ziel der AGENDA 21

Die einzelnen Staaten und deren Bürger dürfen nicht auf Kosten der Natur, anderer Regionen oder anderer Menschen leben.
Die Vorräte unserer Erde sollen auch den zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen.
Die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte müssen im gleichberechtigten Neben- und Miteinander zusammenwirken, so dass eine stabile Gemeinschaft entstehen kann.

Das Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung für die Eine Welt muss geweckt und gestärkt werden.

 

Global denken - lokal handeln
Global denken – lokal handeln !

40 Kapitel für die Zukunft der Menschen

-Armutsbekämpfung
-Veränderung der Konsumgewohnheiten
-Schutz und Förderung der menschlichen Gesundheit
-Integration von Umwelt- und Entwicklungszielen
-Schutz der Erdatmosphäre
-Bewirtschaftung empfindlicher Ökosysteme
-Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft
-Erhaltung der biologischen Vielfalt
-Schutz der Gewässer und Wasserressourcen
-Umweltverträglicher Umgang mit Abfällen aller Art
-Stärkung wichtiger gesellschaftlicher Gruppen
-Globaler Aktionsplan für Frauen, Kinder und Jugendliche
-Partnerschaft mit nichtstaatlichen Organisationen
-Initiativen der Kommunen – Dialog mit der Öffentlichkeit
-Stärkung der Rolle der Arbeitnehmer und der Privatwirtschaft
-Stärkung der Rolle der Bauern
-Finanzielle Ressourcen und Finanzierungsmodelle
-Wissenschaft und Technik für eine nachhaltige Entwicklung
-Förderung der Bildung und des öffentlichen Bewusstseins.