Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Heinrichsheim

Am 7. März 1872 hatte eine Fragenbogenaktion über das Feuerlöschwesen, im Namen seiner Majestät des Königs von Bayern, Anlaß zu nachstehenden Bemerkungen gegeben. Da im Amtsbezirk noch keine Ortsfeuerwehren bestehen, sollen diese angeregt und gefördert werden.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Gemeinden Zell, Bruck und Heinrichsheim in einem Feuerwehrverband zusammengeschlossen. Von 50 Gemeinden in Bayern haben acht Gemeinden keine größeren Feuerspritzen. Mehrere Gemeinden besitzen nur gemeinschaftlich eine größere Löschmaschine. Nach Prüfung soll festgelegt werden, ob die Löschmaschinen ausreichend sind, bzw. ob evtl. Nachbesserungen gemacht werden sollten. Die Gemeinde Heinrichsheim hatte ein Miteigentum an einer Saugspritze, die in 1,4 km in Zell stand. Am 8. Oktober 1878 fand unter dem Bürgermeister Martin Graf, aufgrund dieser Anordnung, eine Versammlung statt. Auf dieser Versammlung am 14. Dezember 1978 wurde die Freiwillige Feuerwehr Heinrichsheim gegründet. Die hiesige freiwillige Feuerwehrgründung ist durch Anleitung zu dieser guten Sache dem verstorbenen Herrn J. Schenk, welcher zur selbigen Zeit königl. Bezirkamts-Assessor war, mit zu verdanken. 33 Mitglieder konnte die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Heinrichsheim zu Wohl und Schutz der Gemeinde einsetzen. Daraufhin wurde der Feuerwehrverband zw. Zell, Bruck und Heinrichsheim aufgehoben.

Feuerwehr-Paß
Vereinstafel - Gründerzeit


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