Entstehung - Gründung - Ortsgeschichte
von Heinrichsheim

Die riesigen Wälder östlich von Neuburg und südlich der Donau bis ans angrenzende Donaumoos, standen auf Diluvialgeröll gebildeten Barre, einstiges Überschwemmungsgebiet der Donau, ca. 56.000 Tagewerke.

Die Heinrichsheimer Flur mit 537 Tagwerk liegt mitten in diesem einstigen Waldgebiet. Der Stadtwald mit den am Rand stehenden Eichen und das übriggebliebende Zeller Eicherle ist das kleine,

liebliche Andenken an den einst, die ganze Gegend beherrschenden stolzen Eichenwald. Der Donaustrom war noch nicht so eingedämmt, wie in unseren Tagen, weshalb seine Fluten bei Hochwasser rechts und links die Talgegenden überschwemmten, wodurch stehende Gewässer und durch dieselben die vielen Moosgründe entstanden sind. So finden wir noch heute Flurnamen mit der Endsilbe "see", oder z. B. den Fischerbauer aus Zell, von dessen damaliger Tätigkeit, oder noch bestehende Fischrechte in Neuburg und Bergheim zeugen von reichen Fischgründen.


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