Fest der Volksschule
zum Europatag

47 Länder, 47 Sprachen und doch nur ein einziger Erdteil:
Europa. Wie vielfältig dieser Kontinent sein kann – sowohl in
kultureller als auch in kulinarischer Hinsicht –, damit haben
sich unlängst die Schülerinnen und Schüler der Volksschule
Karlskron mit ihren Lehrkräften auseinandergesetzt. In allen
Jahrgangsstufen wurden verschiedenste Aktionen angeboten: Von
landestypischen Tänzen über Ausstellungen bis hin zu
Kinderspielen aus verschiedenen Ländern und selbst gefertigten
Köstlichkeiten konnten sich die Besucher des Europatages
beeindrucken lassen. Das gelungene Schulfest der Volksschule
Karlskron fand großen Anklang bei den Eltern und allen
Beteiligten
Donaukurier vom 10.06.2011 (DK)
Dank an zwei engagierte Pädagogen
Karlskroner Hauptschule verabschiedet
Rektor Martin Haas und Theodor Porada verabschiedet
Der Karlskroner Hauptschulrektor Martin Haas
geht heute mit Ende des Schuljahres in Vorruhestand. Auch sein
Konrektor Theodor Porada wurde diese Woche im Rahmen einer
Schulfeier verabschiedet.
In seinen 40 Dienstjahren verbrachte Martin Haas mit seiner Frau
Elisabeth 14 gemeinsame Lehrerjahre an der Grund- und
Hauptschule Karlskron. Er wurde dann an der Volksschule Manching/
Oberstimm zum Konrektor berufen und schließlich an der
Volksschule Baar-Ebenhausen zum Rektor befördert. 2002 folgte er
dem Ruf, die Schulleitung der Grund- und Hauptschule Karlskron
zu übernehmen, als Rektor Hans Mühldorfer in den Ruhestand trat.
Haas’ Stellvertreter Theodor Porada, der über 20 Jahre an der
Hauptschule in Neuburg wirkte, wurde als Konrektor nach
Karlskron berufen. Nach dreijähriger Tätigkeit in dieser
Funktion kehrt er jetzt als neuer Rektor an die Hauptschule
zurück. Seine letzte Amtshandlung in Karlskron war der Part der
Begrüßung der illustren Schar an Ehrengästen bei der gemeinsamen
Verabschiedung in der großen Turnhalle. Die Geistlichkeit,
Rektoren im Amt und im Ruhestand, teils aus Nachbargemeinden,
Vertreter der Banken und Firmen, des Schulverbandes, der
Gemeinde Karlskron sowie das Schulpersonal kamen gern, um den
scheidenden Schulleitern, die sich großer Wertschätzung erfreuen
konnten, Ade zu sagen. Der zuständige Schulrat Hans Brummer,
aber auch Schulamtsdirektorin i. R. Gertrud Langhammer und der
jetzige Schulamtsdirektor Gerhard Preisler wohnten der
Verabschiedung bei.
Brummer würdigte zunächst Rektor Martin Haas, der acht Jahre die
Vollschule mit allen Jahrgangsstufen in Karlskron mit überaus
großem Engagement, mit Verantwortungsbewusstsein und Umsicht
geleitet habe. Er sei seinen inneren Werten und Prinzipien stets
treu geblieben, habe alles Neue kritisch hinterfragt und
Innovationen, wenn er sie für gut befunden hatte, mit Nachdruck
und Augenmaß vorangetrieben. Der Schulrat dankte dem scheidenden
Rektor für seine Arbeit als tüchtiger Lehrer und Erzieher und
für sein effektives Wirken als Rektor. Schule, Gemeinde und
Schulamt hätten sich stets auf ihn verlassen können. Brummer
dankte auch dem scheidenden Konrektor Theodor Porada, der zwar
nur drei Jahre an der Kralskroner Schule wirkte, dafür aber mit
größtem Engagement. Auch er habe vorbildliche Dienstauffassung
und hervorragende Sach- und Fachkompetenz unter Beweis gestellt.
Hervorzuheben sei auch seine Fähigkeit, mit natürlicher
Bescheidenheit und großer sozialer Kompetenz mit Menschen
umzugehen.
Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Friedrich Kothmayr,
der auch im Namen seines Kollegen Thomas Mack, Bürgermeister von
Weichering-Lichtenau und stellvertretender
Schulverbandsvorsitzender, sprach, dankte dem scheidenden Rektor
und seinem Stellvertreter für ihr unermüdliches pädagogisches
Wirken, sie seien ihm stets wichtige Partner gewesen. Rektor
Martin Haas dankte in seinen Abschlussworten für die gute
Zusammenarbeit sowie für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen.
Schülersprecherin Milena Lichtblau sowie der
Elternbeiratsvorsitzende Jakob Heinrich dankten für das stets
freundliche Miteinander mit der Schulleitung und wünschten
weiterhin Wohlergehen und eine schöne Zeit.
Die Nachfolger für die beiden scheidenden Pädagogen stehen
bereits fest. Als Schulleiterin kommt Renate Waldhauser- Mair,
bisher Konrektorin in Schrobenhausen, und als Konrektorin
Annette Kürzinger, bisher Lehrerin an der Schule an der
Ungernederstraße in Ingolstadt.
Nach den offiziellen Reden ging es noch recht munter weiter.
Ehrengäste und Schulkinder wurden in Zirkusatmosphäre versetzt.
Dafür sorgte Lehrerin Vitoria Pillmayer, die mit den Kindern ein
buntes Unterhaltungsprogramm arrangiert hatte.
Donaukurier 30.07.2010 Hans Mühldorfer
Neue Schulleiterin wurde begrüßt

Traumhafte Quote
Abschluss 25 Neuntklässler verlassen
Hauptschule Karlskron mit "Quali"
Die Quote liegt bei makellosen bei 100
Prozent: 25 Schüler der Hauptschule Karlskron haben ihren
Hauptschulabschluss gebaut, 84 Prozent aller Schüler dazu mit
dem qualifizierten Hauptschulabschluss abgeschlossen.

Tobia
Ettl erzielte das beste Ergebnis
Rektor Martin Haas und sein Stellvertreter Theo Porada führten
den Erfolg vor allem darauf zurück, dass man vom Schulamt
zusätzliche Stunden erhalten habe. Die Schulleitung hatte diese
Stunden unmittelbar zum Wohle der Abschlussschüler eingesetzt,
erklärte Porada. Dadurch hatte man zum Beispiel in Mathematik
und Arbeitslehre nur eine Klassenstärke von etwas über zehn
Schüler – traumhafte Bedingungen für die Schulabsolventen, die
dies optimal für sich genutzt hätten. Aufgabe der Hauptschule
sei es letztlich, die Schüler für den Berufsalltag
vorzubereiten, Handwerker für ihre Ausbildung im Betrieb zu
qualifizieren. Dies sei in diesem Jahr wieder optimal gelungen,
so Haas.

Alle Schüler haben einen Ausbildungsvertrag erhalten. Das
Fundament, das man während der Schulzeit erlangt habe, sei für
die 25 Absolventen eine gute Basis für die Zukunft, erklärte
Friedrich Kothmayr, als Schulverbandsleiter stellvertretend auch
für seinen Bürgermeisterkollegen Thomas Mack aus Weichering.
Klassenleiterin Ulrike Matusch konnte 25 Zeugnisse übergeben.
Das beste Ergebnis erzielte dabei Tobias Ettl mit einem Quali-
Notenschnitt von 2,11.
Neuburger Rundschau vom 24.7.2010 scra
Investition in die
Zukunft
Hebauffeier für Hackschnitzelheizung der
Volksschule Karlskron

Im Rahmen der energetischen Sanierung der
Bauabschnitte 3 und 4 der Volksschule Karlskron wurde jetzt
Hebauf für die Hackschnitzelheizung gefeiert.
Schulkinder, Lehrer, Rektor Martin Haas und Konrektor Theodor
Porada wohnten der altbayerischen Zeremonie bei. Bürgermeister
Friedrich Kothmayr sagte, dass die Gemeinde Karlskron insgesamt
825 000 Euro aus dem Konjunkturpaket 2 der Bundesregierung
erhalten habe. „Schwerpunktmäßig investieren wir in Bildung
beziehungsweise in Schulerneuerung. Aus vielen eingereichten
Bewerbungen wurde unser Antrag ausgewählt, weil dahinter ein
nachhaltiger ökologischer Grundsatz steht“, so Kothmayr. Der
Gemeinderat hatte sich dafür entschieden, eine zentrale
Heizungsanlage zu errichten.
Karlskron setzt mit der Hackschnitzelanlage richtungsweisend auf
regenerative Energien und will so durch nachwachsende Rohstoffe
den Kohlendioxidausstoß vermindern. Die Hackschnitzelheizung
soll die Gemeinde aber auch ein Stück unabhängiger vom Ölpreis
machen und die Heizkosten um etwa die Hälfte verringern. Mit der
neuen Anlage im ehemaligen Schulgarten werden der gesamte
Schulkomplex, der Kindergarten und das Rathaus über ein
Fernwärme- Rohrsystem beheizt. Die Anlage hat auch noch
Reserven, um weitere Gebäude anzuschließen (neue
Zweifachturnhalle und Sportheim). Die Planung erfolgte 2009, die
Bauzeit erstreckt sich bis zur Inbetriebnahme bis September
diesen Jahres. Die Kosten liegen bei über einer halben Million
Euro, davon über 87 Prozent aus dem Konjunkturpaket 2 gefördert.
Einige technische Daten: Für die Wärmeerzeugung wird ein
Holzkessel mit einer Heizleistung von 540 KW eingesetzt, der
bereits im Heizhaus steht.
Zur Abdeckung von Spitzenlasten (ein bis zwei Wochen im Jahr)
dient ein zusätzlicher Gaskessel mit einer Heizleistung von 270
KW. Ein Stahlbehälter mit 12 500 Liter sorgt für die Speicherung
der erzeugten Wärme. Der Holzkessel wird über ein
vollautomatisches Fördersystem bestückt. Eine Füllung des
Hackschnitzellagers reicht bei Kälte im Winter etwa zwei Wochen.
Die Kaminhöhe beträgt 14,5 Meter, womit auch dem Schutz der
Anwohner Rechnung getragen wurde. Es gibt auch Fernüberwachung,
die etwa Störmeldungen über eine Service-Stelle aufs Handy
schickt. Als Brennstoff dienen getrocknete Hackschnitzel, die
aus dem eigenen Wald gewonnen oder über langfristige
Lieferverträge mit Waldbauern bezogen werden. Rektor Haas
begrüßte es, dass die Schule fit gemacht werde für die Zukunft.
So werde ein Beitrag geleistet zur Vermeidung der
Klimaerwärmung.
Er las noch einige Bemerkungen von Schülern zur Anlage vor. Den
Dachstuhl lieferte die Zimmerei Franz Rusch aus Pobenhausen.
Juniorchef Markus Rusch sprach den traditionellen Richtspruch.
Auch die Kinder kamen nicht zu kurz: Es gab einen Bonbonregen
und dann eine kalte Wasserdusche, die ihnen bei der Hitze lieber
war.
Donaukurier vom 01.07.2010 Hans Mühldorfer

Mit einem Programm aus Musik, Tanz und Gesang
feierte die Grund- und Hauptschule Karlskron das Aufstellen
ihres Maibaumes im Schulhof.
Durch das Zusammenwirken verschiedener
Projektgruppen können sich die Schüler nun über ihren weiß-blau
geschmückten und mit Kranz, Bändern und Schildern verzierten
Baum freuen.

Die Vorleserinnen: Alicia Schmidl aus einer sechsten Klasse der
Hauptschule Karlskron erreichte den ersten Platz beim lokalen
Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Linda Eichhorn folgte
auf dem zweiten Rang, Melanie Obel belegte Platz drei (v. l.).
Rektor Martin Haas sowie Klassenleiter Richard Kloiber
überreichten zur Belohnung und als Ansporn zur weiteren
Lesefreude Buchpreise und Urkunden.
Schrobenhausener Zeitung vom 18.12.2009 Bericht und Bild
von Hans Mühldorfer
Chor und
Instrumentalgruppe spielt auf
Weihnachtsfeier für die Neuburger
Senioren
Chor und Instrumentalgruppe der Volksschule Karlskron traten
am 02. Dezember 2009 bereits zum 3. Mal in der Bundeswehrkaserne
in Neuburg auf und gestalteten die dortige Weihnachtsfeier für
die Neuburger Senioren mit. Die Lehrkräfte Viktoria Pillmayer,
Sonja Furtmaier, Josef Diepold und Konrektor Theo Porada
begleiteten die Schüler, die für ihre Lieder und
Instrumentalstücke großen Beifall erhielten. Der Nikolaus
kam in Person einer jungen Soldatin und beschenkte die Kinder
reichlich.

„Ene mene meck – der
Zucker der muss weg“
Projekt an der Karlskroner Schule zur gesunden Lebensführung von
Kindheit an
Bericht in der Schrobenhausener Zeitung vom 09.12.2009 von
Herrn Mühldorfer
Bereits im Kindesalter nähmen so genannte
Zivilisationserkrankungen in Besorgnis erregender Weise zu.
Allergische Hautund Atemwegserkrankungen seien ungebremst auf
dem Vormarsch, so der Pfaffenhofener Arzt Matthias Kunth, Gast-
und Ehrenprofessor der Fudan Universität Shanghai, bei einem
Vortrag in Karlskron.
Kunth beleuchtete in seinem Vortrag die Lebens- und
Ernährungsgewohnheiten von Kindern kritisch und gab Anregungen
für eine kindgerechte, gesunde Lebensführung. Der Dozent nahm
auch zu ganzheitlichen Therapiemethoden im Kindesalter Stellung
und stellte die praktische Anwendung einiger bewährter
Hausmittel speziell für Kinder vor.
ADS oder ADHS seien heutzutage keine seltenen Einzelfälle,
sondern weit verbreitete Störungsbilder, so Kunth. Die Ursachen
von Zivilisationserkrankungen im Kindesalter müssten im Kontext
veränderter Umweltbedingungen sowie moderner Lebens- und
Ernährungsgewohnheiten gesucht werden. Die industriellen
Nahrungsmittel für Kinder seien zum großen Teil mit Zucker,
Aroma- und Farbstoffen überfrachtet und trotzdem versuchten
geschickte Wertepsychologen diese Produkte als optimale und
kindgerechte Ernährung zu vermarkten. Die Tatsache, dass heute
bereits zehnjährige Kinder an einem insulinpflichtigem
Altersdiabetes erkrankten, mache betroffen, so Kunth weiter.
„Professor Kunth war eine wirkliche Bereicherung für unser
Gesundheitsprojekt an der Schule“, resümierte Rektor Martin Haas
von der Grundund Hauptschule Karlskron nach der Vortragsreihe
des Mediziners. Kunth stellte Eltern, Erziehern und Kindern an
zwei aufeinander folgenden Tagen zahlreiche Möglichkeiten vor,
wie durch entsprechende Verhaltensweisen und
Ernährungsgrundlagen von Kindheit an Krankheiten erst gar nicht
erst entstehen oder aber bekämpft werden können.
Spielerisch brachte Kunth den Kindern die Geschichte des Zuckers
nahe und erklärte, dass der vor 100 Jahren noch
apothekenpflichtig gewesen sei. Mit dem Reim „ene mene meck –
der Zucker der muss weg“ befassten sich die Schüler auch
nachhaltig mit dem Thema.
Sehr erstaunt waren viele Schüler über die Tatsache, dass
bereits zwei Pausenmahlzeiten aus je einem Softgetränk und einer
süßen Schnitte rund 100 Zuckerstücke enthielten. Kunth habe
durch seine unterhaltsame und informative Redekunst Eltern wie
Kinder gleichermaßen erreicht, freute sich Haas.

Gebannt hören Eltern zu beim Vortrag des Pfaffenhofener
Mediziners Matthias Kunth. Der Professor sprach an der
Karlskroner Schule über zunehmende Zivilisationskrankheiten bei
Kindern und wie sie vermieden werden könnten.

37 Buben und 19 Mädchen freuten sich mit
ihren Klassenlehrerinnen Frau Alke und
Frau Wartenberg auf den
ersten Schultag
an der Grund- und Hauptschule Karlskron.
Seit 15. September 2009 besuchen 181 Knaben
und 158 Mädchen unsere Schule. Es konnten 14 Klassen gebildet
werden. Schulleitung und Lehrkräfte wünschen allen Schülerinnen
und Schülern viel Erfolg!
Es konnten 14
Klassen gebildet werden und fünf neue Lehrkräfte – Frau Bauer,
Frau Golling, Frau Würzburger, Frau Assenbrunner sowie die
Gemeindereferentin Frau Kaß - wurden an unsere
Schule versetzt.
Seit diesem
Schuljahr gibt es die offene Ganztagsbetreuung für Hauptschüler,
Montag bis Donnerstag, jeweils von 13:00 Uhr -16:00 Uhr. Mit 23
gemeldeten Schülern ist diese Gruppe voll besetzt. An den vier
Tagen stehen jeweils zwei Betreuerinnen zur Verfügung.
Der
Hauptschulbau wird in diesem Schuljahr energetisch saniert, die
Fenster sind inzwischen komplett erneuert. Es folgt eine Dämmung
des Dachgeschosses und der Außenwände. Auch der Musikraum
erfährt eine grundlegende Erneuerung sowie zusätzliche Maßnahmen
zum Brandschutz werden durchgeführt.
Schulleitung und
Lehrkräfte wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Freude
und Erfolg!
Am Dienstag, 21.07.2009, fand im Großen
Sitzungssaal des Landratsamtes Neuburg die
Ehrung der besten Schulabgänger der
Hauptschulen des Landkreises
Neuburg-Schrobenhausen statt. Darunter
befand sich auch eine Schülerin der
Hauptschule Karlskron. Franziska Unger aus
Adelshausen mit einem Quali-Ergebnis von 1,9
erhielt aus der Hand von Schulamtsdirektor
Dr. Gerhard Preisler und Verwaltungsdirektor
Klaus Hopp-Wiel in Vertretung des Landrates
Roland Weigert- eine Urkunde sowie ein
Buchgeschenk.
Für die Gemeinde Karlskron gratulierte 1.
Bürgermeister Friedrich Kothmayr mit einem
Blumenstrauß.

von links: Rektor Martin Haas, 1.
Bürgermeister Friedrich Kothmayr, Franziska
Unger mit Eltern, Herr Alfred Miesel.
Mit einem schönen Erfolg kehrten die
Fußballer der Klassen 3 / 4 am 18. Juni 2009 vom
Turnier in Neuburg-Feldkirchen zurück. Obwohl
nicht als Favorit eingestuft, konnten sie in
überlegener Manier unter 13
Grundschulmannschaften erstmals den Titel
erringen.
Hubert Reitberger, der von Rektor Haas
kurzfristig als ehrenamtlicher Coach engagiert
wurde, verstand es glänzend, die Buben auf den
jeweiligen Gegner einzustellen. So wurde bereits
die Vorrunde durch drei Siege gegen Karlshuld,
Schrobenhausen und Neuburg-Engl. Garten äußerst
erfolgreich absolviert.
Im Viertelfinale gegen Oberhausen wollte
zunächst trotz großer Chancen kein Treffer
gelingen, bevor Lennart Oppelcz kurz vor Ende
der jeweils zehnminütigen Spielzeit durch einen
sicher verwandelten Strafstoß den Einzug ins
Halbfinale sicherstellte. Nun machte Hubert
Reitberger seinen Jungs noch einmal ihre Stärken
bewusst und so konnte auch die Mannschaft aus
Berg im Gau mit 2 : 1 bezwungen werden. Nach
einer fast einstündigen Verschnaufpause ging es
dann um 13.00 Uhr mit breiter Brust ins Finale
gegen Ehekirchen. Hier schaffte es die
Mannschaft frühzeitig, durch zwei Tore von
Michael Geyer für klare Verhältnisse zu sorgen.
Groß war der Jubel, als Mannschaftsführer Marco
Wittmann den Wanderpokal für den
Landkreismeister in Empfang nehmen konnte.
Rektor Haas bedankte sich herzlich bei Hubert
Reitberger, dem es nach nur kurzer
Vorbereitungszeit gelang, die Mannschaft so zu
formen, dass sie durch Geschlossenheit,
Spielfreude und auch taktische Disziplin das
Turnier mit nur einem Gegentor gewinnen konnte.

Sie holten den Landkreistitel:
Vorne von links: Sebastian Hollstein, Stefan
Spieß, Johannes Lehner, Markus Röckl, Dominik
Bachhuber, Maximilian Mayer.>
Hinten links: Timo Hess, Daniel Reitberger,
Lukas Kothmayr, Dominik Otto, Thomas Fackler,
Trainer Hubert Reitberger, Daniel Mayer, Lennart
Oppelcz, Marco Wittmann, Michael Geyer.
Panther zu Gast - Michael Bakos besucht Volksschule Karlskron

Da kam Freude auf: Mit
ERC-Verteidiger Michael Bakos war der Unterricht an der
Volksschule Karlskron doppelt so interessant wie sonst.
Nächste Runde für „Panther machen Schule“: Diesmal besuchten
ERC-Verteidiger Michael Bakos, der zurzeit mit einer
Innenbandverletzung pausieren muss, Maskottchen Xaver und
Pressesprecher Oliver Bauer die Volksschule Karlskron.
Die Schule ist offizielle Partnerschule des ERC Ingolstadt und
hatte sich auf den Besuch des Nationalspielers bestens
vorbereitet. Denn kaum hatte Bakos das Schulgebäude betreten, da
wurde er schon von über 200 Schülerinnen und Schülern umringt
und mit Fragen eingedeckt.
„Wie lange spielst du schon Eishockey und was machst du nach
deiner Karriere?“, wollte beispielsweise ein Schüler vom
29-jährigen Nationalspieler wissen. Und der gab sich ganz offen
und verriet prompt seine Pläne nach der aktiven Laufbahn, denn
schließlich wolle er nach der Eishockeykarriere am Liebsten als
Maskottchen Xaver arbeiten.
Nach der Fragestunde und zig Autogrammen schnürte Michael Bakos
dann die Turnschuhe und leitete den Sportunterricht mit rund 40
Schülerinnen und Schüler, die hoch motiviert trainierten
Bericht aus der Schrobenhausener Zeitung vom 13.01.2009 (oh)
Chor und Instrumentalgruppe der Volksschule Karlskron
wurden am 03.Dezember 2008 in die Bundeswehrkaserne nach
Neuburg eingeladen. Sie gestalteten dort den
musikalischen Teil der Weihnachtsfeier für Neuburger
Senioren mit. Die Lehrkräfte Viktoria Pillmayer, Josef
Dipold und Konrektur Theo Porada begleiteten unsere
Schüler. Als Belohnung gab es für jeden Schüler ein
kleines Geschenk und die Fahrt im Bundeswehrbus stellt
natürlich ebenfalls ein besonderes Erlebnis dar.

Die Schulweghelfer der Volksschule Karlskron trafen
sich zu einer adventlichen Plauderstunde im
Schülercafe. 1. Bürgermeister Friedrich Kothmayr u.
2. Bürgermeisterin Hedwig Brüderle bedankten sich
für die zuverlässig bei jedem Wetter geleistete
Arbeit zur Sicherheit unserer Kinder auf dem
Schulweg. Herr Merkl von der PI Schrobenhausen bekam
vom Bürgermeister eine kleine Anerkennung für seinen
jahrelangen Einsatz zur Sicherheit unserer
Kindergarten- und Schulkinder. Er wies darauf hin,
dass an den Stellen, wo Schulweghelfer im Einsatz
sind, nachweislich keine Unfälle passieren. Leider
müsse aber auch immer wieder von unvernünftigen und
ungeduldigen erwachsenen Verkehrsteilnehmern
berichtet werden, welche unsere Kinder gefährden.
Auch Rektor Haas sprach seinen Dank aus und wünschte
sich weiterhin den Einsatz möglichst vieler
Schulweghelfer auch in der Zukunft zum Wohle unserer
Kinder.

„Wenn man
sich auf eine Parkbank setzt, denkt man
nicht daran, welche Arbeit darin
steckt“, sagt Kevin aus der 9. Klasse
der VS Karlskron. Mit sechs anderen
Schülern nahm er an einem Projekt zur
Berufsfindung in der Schreinerei
Mandlmeier in Weichering teil

Drei Tage tauschten die GTB Schüler
ihren Schulort Karlskron mit der
Werkstatt in Weichering. Unter Anleitung
des Altmeisters Josef Mack und ihres
Lehrers Josef Walter stellten die
Hauptschüler Holzbänke her.
Es wurde gehobelt, gefräst und
gebohrt. „Alle relevanten
Arbeitstechniken, die in einer
Schreinerei anfallen, zeigte uns der
Meister“, sagten die Schüler begeistert,
„ und es war eine neue Erfahrung für
uns. In einer Firma geht es halt anders
ab, als im Unterricht“.

Ein großes Kompliment machte ihnen
auch der Firmeninhaber:
„Ich würde gerne einen aus eurer
Gruppe als Auszubildenden einstellen!“
Für Mandlmeier ist es wichtig, dass er
den zukünftigen Lehrling bereits in
einem Praktikum kennen lernt, deswegen
begrüßt er das Hauptschulprojekt für das
er sofort seine Zusage gab. Er legt
generell keinen übertriebenen Wert auf
Haupt- oder Realschulabschluss, sondern
auf das Interesse des Bewerbers und die
Liebe zum Beruf. Ebenso möchte er ein
gutes Benehmen und soziales Verhalten
von seinem zukünftigen Mitarbeiter
sehen.
„Ohne gute Deutsch- und
Mathematikkenntnisse läuft aber im
Schreinerhandwerk nichts. Die
zukünftigen Azubis müssen das
Berufsgrundschuljahr bestehen, damit der
Ausbildungsvertrag gültig bleibt“, sagt
der Chef.

Für die Karlskroner Hauptschüler
waren die Tage in der Schreinerei
Mandlmeier eine neue Erfahrung im
Berufsfindungsprozess und die Zusage für
einen Ausbildungsplatz hat immer noch
Bestand.
Die Kinder der ersten und zweiten Klassen der Volksschule
Karlskron staunten nicht schlecht, als vor ihren Augen ein
Wasserkanister vom Bus überrollt und zerquetscht wurde. Dies war
nur eine von vielen Aktionen, die Fahrlehrer Josef Libal und
Busunternehmerin Inge Spangler in Zusammenarbeit mit der
Verkehrswacht bei einem Verkehrs- und Sicherheitstraining
vorführten.

Die Schüler konnten selbst ausprobieren, dass Einsteigen ohne
Drängeln schneller geht wie wenn alle gleichzeitig durch die
schmale Tür wollen. Wie wichtig das Hinsetzen beziehungsweise
Festhalten im Bus ist, wurde bei einer Vollbremsung in
Schrittgeschwindigkeit demonstriert.
Vor den Augen interessierter Eltern erlebten die Kinder auch
anschaulich das Phänomen des Toten Winkels. Jeder durfte einmal
auf dem Fahrersitz Platz nehmen, um sich zu überzeugen, dass es
vor, neben und hinter dem Schulbus Bereiche gibt, in denen ein
Kind nicht gesehen werden kann. In einer weiteren Demonstration
konnten die Erstklässler trotz Einsatz all ihrer Kräfte einen
rollenden Zwillingsreifen nicht anhalten und bekamen damit einen
Eindruck von der Bewegungsenergie eines Busses.
Diese realen Erfahrungen und Erlebnisse verinnerlichten die
Schüler intensiver als blanke Theorie. Daher wurde diese Aktion
insbesondere von den beteiligten Lehrkräften und von Rektor
Martin Haas als eine wertvolle praktische Ergänzung des
Verkehrserziehungsunterrichts betrachtet.
Bericht von Hr. Mühldorfer,
Donaukurier vom 17.10.2008
Am Dienstag, 22.07.08, fand im Großen Sitzungssaal
des Landratsamtes Neuburg die Ehrung der besten
Schulabgänger der Hauptschulen des Landkreises
Neuburg – Schrobenhausen statt. Darunter befand sich
auch eine Schülerin der Hauptschule Karlskron.
Christina Gorondi war mit einem Quali-Ergebnis von
1,6 die drittbeste Absolventin im Landkreis und
erhielt aus der Hand von Landrat Roland Weigert und
Schulamtsdirektor Dr. Gerhard Preisler eine Urkunde
sowie ein Buchgeschenk. Für die Gemeinde Karlskron
gratulierte 2. Bürgermeisterin Hedwig Brüderle mit
einem Blumenstrauß.

von links: 2. Bürgermeisterin Brüderle,
Christina Gorondi, Rektor Martin Haas
Alle schafften Abschlussprüfung -
Hauptschule Karlskron verabschiedete Absolventen
Die 25 Entlassschüler der Hauptschule Karlskron sowie
Klassleiterin Ulrike Matous dürfen aufatmen: Die Zeit der
anstrengenden Prüfungen ist nun vorbei. Fünf Schüler schafften
den Quali mit der Note zwei, acht mit der Note drei.
Erfreulich ist nach Aussagen der Schulleitung außerdem, dass
alle Schüler den erfolgreichen Hauptschulabschluss und damit
eine Grundvoraussetzung für den Eintritt ins Berufsleben
geschafft haben. Besonderen Anlass zur Freude hatte Christina
Gorondi, die einen Notenschnitt von 1,6 erreichte und damit als
Drittbeste im Landkreis abschnitt.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem ökumenischen
Wortgottesdienst. Gestaltet wurde er von Ortspfarrer Pater
James, dem evangelischen Geistlichen George Spanos und
Religionslehrerin Elisabeth Großemann. Symbolisch wurde den
Schülern aufgezeigt, dass sie sich immer wieder für neue
Aufgaben entzünden lassen sollten. Rektor Martin Haas,
Bürgermeister Friedrich Kothmayr und zweiter Bürgermeister Alois
Boos aus Weichering ermunterten die Schüler in der dekorierten
Aula der Grund- und Hauptschule dazu, dass sie das in der Schule
Gelernte jetzt umsetzen, weiterhin Ehrgeiz und Zielstrebigkeit
beweisen und mit den vermittelten Werten ihr weiteres Leben
erfolgreich gestalten sollten.
Schülersprecher Christian Gerber formulierte in launigen Worten
seine Gedanken zu den vergangenen neun Jahren und betonte
insbesondere das Gemeinschaftserlebnis, das man so nur in der
Schule erfahren könne. Klassenelternsprecherin Monika Maisch
bedankte sich bei allen Lehrkräften, dass sie mit
Professionalität, Geduld und dem notwendigen Schuss Humor ihre
Schüler zur Ausbildungsreife geführt haben.
Umrahmt wurde die Abschlussfeier von der Sing- und
Instrumentalgruppe der Schule unter der Leitung von Fachlehrerin
Sonja Furtmaier und Lehrerin Viktoria Pillmayer. Den
Schlusspunkt setzten Michael Glöckl mit einer pfiffigen
Bildpräsentation der Abschlussfahrt nach Berlin und Alex Papp
mit einer rasanten Hip- Hop-Einlage.
Schrobenhausener Zeitung vom 29.07.2008 (mue)
Ein Patent
für die Breze
- Bäckerei Fall auch auf dem Oktoberfest
Die Schüler der
Klasse 8 b der Volksschule Karlskron erproben eine neue Art der
Berufsorientierung: Schüler gehen in Vierergruppen einen Tag in
Betriebe, arbeiten mit und erstellen gemeinsam ein Referat. Wir
haben uns die Karlskroner Großbäckerei Fall ausgesucht.

Bäckermeister und Firmenchef Ludwig Fall steht einer
Zusammenarbeit aufgeschlossen gegenüber und öffnet gerne seinen
Betrieb für die Karlskroner Schüler. Er bietet Praktikums- und
nahezu jährlich Ausbildungsplätze in seinem mittelständischen
Betrieb an. „Ich nehme gerne Hauptschüler!“, sagt der
Firmenchef. „Wenn sie neben Zuverlässigkeit und Fleiß auch eine
Portion Durchhaltevermögen zeigen, haben sie bei mir eine
sichere Arbeitsstelle. Schlechtere Zensuren im Zeugnis können
durch Liebe zum Beruf wettgemacht werden.“

Der Unternehmer, der insgesamt 45 Arbeitsplätze
in der Gemeinde Karlskron geschaffen hat, hat für die Zukunft
seines Betriebes schon lange die Weichen gestellt. So beliefert
er das Oktoberfest, das Europameisterschaftsbierzelt in
Klagenfurt und Veranstaltungen am Hockenheimring. Hier ergeben
sich besondere berufliche Chancen für die Mitarbeiter, da ein
Backtruck – eine fahrbare Bäckerei – überregional unterwegs ist.
Momentan arbeitet der Unternehmer am Schutz der bayerischen
Breze. Sein Ziel ist, sie als original bayerisches Lebensmittel
zu patentieren.

Über einen Vertrieb in Amerika denkt der
Firmenchef, für den ein 16-Stunden-Tag keine Seltenheit ist,
nach. Erfolg ist seiner Ansicht nach nur mit Fleiß, guten
heimischen Rohstoffen und qualifizierten Mitarbeitern zu
erreichen.
Artikel im Donaukurier vom 23.07.2008 von
der Klasse 8 b, VS Karlskron
Fit in Erster Hilfe sind die Schüler der 8. und
9. Klassen der Hauptschule Karlskron. Der Ausbilder und aktive
Rettungssanitäter Werner Huber vom BRK Kreisverband
Neuburg-Schrobenhausen bot den Schülern einen kompletten Kurs
mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen an. Neben der Erstversorgung
von Verletzten wurde auch das richtige Verhalten am Unfallort
gelehrt. Die erworbene Qualifikation können die Schüler bei
Mofa-, Roller- und Autoführerschein vorweisen. Konrektor Theo
Porada bedankte sich bei Werner Huber für die professionelle
Unterweisung der Schüler.
Neuburger
Rundschau 24.07.2008
Einmal im
Plenarsaal Probe sitzen
Bei der Studienfahrt der
Volksschule Karlskron nach Berlin kam das Vergnügen
nicht zu kurz
„Berlin, Berlin. Wir fahren nach
Berlin!“ Mit diesem Schlachtruf stimmten sich die
Klassen 8a und 9 der Volksschule Karlskron auf ihre
lange geplante Studienfahrt ein, als es endlich so
weit war und der Bus mit 39 Schülern und drei
Lehrern an Bord Richtung Hauptstadt startete. Nach
der Ankunft am frühen Nachmittag waren alle sehr
angenehm überrascht von der Unterkunft. Die Zimmer
waren freundlich und groß und sogar mit Fernsehern
ausgestattet.
Nach einem ersten Rundgang durch das
Jugendhotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum
Kurfürstendamm. Da spürten wir zum ersten Mal, dass
die Entfernungen in einer Weltstadt doch größer sein
können. Der nächste Tag war vollgepackt mit
lehrreichen und interessanten Besichtigungen. Nach
einem fast zweistündigen Stadtrundgang vom
Brandenburger Tor über Gendarmenmarkt, Berliner
Schloss. Staatsoper und Potsdamer Platz ging es dann
ans Spreeufer, wo wir bei einer Bootsfahrt die
Sehenswürdigkeiten der Stadt aus einer anderen
Perspektive betrachten konnten.
Zum Abschluss folgte noch ein Besuch
an der Berliner Mauer und am berühmten Checkpoint
Charly. Viele Stücke des Museums kannten wir aus
Büchern oder Filmen. Sie in natura zu sehen, war ein
beeindruckendes Erlebnis. Am nächsten Vormittag
stand der Besuch des Museums „Story of Berlin“ auf
dem Programm. Hier wird die Geschichte der Stadt
Berlin von ihrer Gründung bis zur Wiedervereinigung
sehr anschaulich dargestellt. Auch ein Besuch in
einem 1973 gebauten Atomschutzbunker war damit
verbunden. Zur Erholung ging es dann zum
Alexanderplatz, wo einige die Zeit zum Bummeln
nutzten, während andere auf dem Fernsehturm die
Aussicht über Berlin genossen.
Danach stand der politische Teil
unserer Fahrt auf dem Programm. Im Paul-Löbe-Haus
empfing uns nicht wie erwartet Minister Horst
Seehofer, sondern sein Büroleiter. Er beantwortete
alle unsere Fragen sehr ausführlich und kompetent.
Danach durften wir im Plenarsaal Probe sitzen. Für
uns war es ein ehrfürchtiger Moment, diesen Ort, den
wir sonst nur aus dem Fernsehen kennen, persönlich
zu erkunden. Danach kam das absolute Highlight
unserer Fahrt – die Auffahrt zur Kuppel. Als wir
oben ankamen und das erstaunliche Panorama
bewunderten, ging langsam die Sonne über der Stadt
unter. Als dann die Dunkelheit hereinbrach und in
Berlin die Lichter angingen, bot sich uns ein
gigantischer Anblick von Berlin bei Nacht.
Der letzte Tag in Berlin war mehr
dem Vergnügen gewidmet. Wir fuhren ins „Tropical
Island“, wo dem Besucher Südsee- Feeling vermittel
wird. Beeindruckend sind nicht nur der Sandstrand
und der Regenwald, sondern auch die gigantischen
Ausmaße der Halle. Von der Höhe her passt die
Freiheitsstatue hinein, in der Länge der liegende
Eiffelturm. Wir haben in einer Woche in Berlin viel
gesehen, erlebt und gelernt. Möglich geworden ist
unsere Studienfahrt dank finanzieller Unterstützung
durch die Gemeinde Karlskron, durch den Elternbeirat
der Volksschule sowie durch die Raiffeisenbank
Karlskron.
Franziska Unger, Christian Gerber, Klassen 8a und
9,Volksschule Karlskron
Schulsekretärin Renate
Krammer in den Ruhestand verabschiedet
Nach 29 Jahren im Dienst verabschiedeten Rektor
Martin Haas und Konrektor Theo Porada die
Karlskroner Schulsekretärin Renate Krammer. Stets
pflichtbewusst und akkurat, sei sie der „gute Geist
der Schule“ gewesen. Nachfolgerin ist Andrea Weber.
Sie ist in der Schule keine Unbekannte, da sie
bisher die Schulbücherei leitete.
Wechsel
im Rektorenvorzimmer (von links): Theo Porada,
Andrea Weber, Renate Krammer, und Martin Haas.
Bericht von Herrn Mühldorfer im Donaukurier vom
24.04.08
Der Elternbeirat bedankt sich bei den Firmen für die Tombolaspende und den zahlreichen Helfern die zum guten
Gelingen unseres Schulfestes beigetragen haben. Wir
wünschen Ihnen und Ihren Familien allen ein Frohes Fest und ein schönes Neues Jahr.

Im Schülercafe der Volksschule Karlskron trafen sich
unlängst die Schulweghelfer zu einer adventlichen
Plauderstunde.
1. Bürgermeister Friedrich Kothmayr u. 2.
Bürgermeisterin Hedwig Brüderle bedankten sich für die
bei Wind und Wetter geleistete Arbeit. Durch den Einsatz
der Helfer an gefährlichen Stellen des Schulwegs konnte
wiederum auf ein unfallfreies Jahr zurückgeblickt
werden. Ein Vertreter von E.ON Bayern übergab als kleine
Belohnung moderne Sicherheitswesten. Schüler der Klasse
8b bewirteten unter Anleitung von Konrektor Theo Porada
die Gäste mit Kaffee und Plätzchen und boten eine
Kinderbetreuung an.

Der Chor und die Instrumentalgruppe der Volksschule
Karlskron wurden in der Vorweihnachtszeit in die
Bundeswehrkaserne nach Neuburg eingeladen. Sie
gestalteten dort den musikalischen Teil der
Weihnachtsfeier für Neuburger Senioren mit. Konrektor
Theo Porada und die Lehrkräfte Josef Diepold, Sonja
Furtmaier und Viktoria Pillmayer begleiteten unsere
Schüler.
40 Jahre Volksschule Karlskron
1967 ------- 2007

40-Jahre-feierte die Volksschule Karlskron mit einem Tag
der offenen Tür am Samstag, den 20. Oktober 2007.
"Karlskron, der zweite große Schulneubau im Donaumoos",
so hieß es in der Neuburger Rundschau vor 40 Jahren. Am
Sonntag, dem 17. September 1967 fand die feierliche
Einweihung der neuen Volksschule mit Kirchenzug,
Festgottesdienst und Zug vom Kirchplatz zum neuen
Volksschulgebäude statt und wurde ihrer Bestimmung
übergeben.
Zum 40jährigen Bestehen lud nun die Volksschule Schüler, Eltern, ehemalige Schüler bzw. alle Bürger der
Gemeinden Karlskron und Weichering zum Tag der offenen Tür
ein.

Nach einer kurzen Feier für geladene Gäste standen ab
11:30 Uhr die Klassenzimmertüren offen. Schüler und
Lehrkräfte bereiteten ein umfangreiches Programm für die
Besucher vor.
Der Elternbeirat sorgte in bewährter Weise für Bewirtung.
Vielen Dank im Namen der ganzen Schulfamilie
Martin Haas, Rektor
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Neuer Konrektor
an der Grund- und
Hauptschule Karlskron
Mit Beginn des neuen Schuljahres trat Theodor Porada aus
Eichstätt die Stelle des Konrektors an der hiesigen
Volksschule an. Der 55-Jährige verfügt bereits über
mehrjährige Erfahrung als Mitarbeiter in der Schulleitung,
da er bisher die Stelle des 2. Konrektors an der Hauptschule
Neuburg innehatte. Schulrat Johann Brummer von Staatlichen
Schulamt in Neuburg stellte den neuen zweiten Mann an der
Seite von Rektor Martin Haas im Rahmen einer
Lehrerkonferenz dem Karlskroner Kollegium vor und führte
ihn somit in sein neues Amt ein.

Herr Porada ist in Marienstein bei Eichstätt geboren, hat
in Eichstätt die Schule besucht und 1973 am dortigen
Willibald-Gymnasium das Abitur abgelegt. Nach der
Wehrpflicht studierte er an der Pädagogischen Hochschule in
Eichstätt und legte dort 1977 sehr erfolgreich die 1.
Lehramtsprüfung ab. Seit dieser Zeit war er als Lehrer an
der Hauptschule Neuburg tätig, fungierte als Mobile Reserve,
Betreuungslehrer und Ausbildungslehrer für den Fachbereich
Religionspädagogik. 2002 wurde er 2.Konrektor an der
Hauptschule Neuburg.
In seiner Einführungsrede hob Schulrat Brummer hervor,
dass der neue Kollege alles mitbringt, was eine solche
Persönlichkeit braucht: Sehr großes Pflichtbewusstsein und
Fleiß, reiche Erfahrung als Mitarbeiter in der Schulleitung,
hohe Fachkompetenz in der Fortbildung der Lehrer, insgesamt
also hohe menschliche und berufliche Qualitäten. Die
Volksschule Karlskron könne sich sehr glücklich schätzen,
Herrn Porada als Schulleiterstellvertreter und Klassleiter
(Klasse 8b) bekommen zu haben.
Auch Rektor Martin Haas hieß den neuen Kollegen im Namen
des gesamten Kollegiums herzlich willkommen und gab seiner
Freude Ausdruck, einen so erfahrenen Pädagogen an die Schule
zu bekommen, der sicher neue Impulse setzen könne. Schulrat
und Rektor wünschten Herrn Porada für den neuen
Wirkungskreis gutes Gelingen, persönliche Zufriedenheit und
Gottes Segen.
Herr Porada betonte in seinen Worten, dass er seinem
beruflichen Wirken noch einmal eine Wende geben und eine
neue Herausforderung suchen wollte. Insbesondere freue er
sich auch auf die Grundschüler, da er noch nie an einer
Schule mit Erstklässlern war. Gleichzeitig zeigte er sich
sehr zufrieden über die guten Bedingungen für Schüler und
Lehrkräfte in Karlskron und lobte die Aufgeschlossenheit
der Gemeinde gegenüber der Schule.
Kurt Stadler in den Ruhestand
verabschiedet
35 Jahre als Lehrer und 17
Jahre als Konrektor wirkte Kurt Stadler an der
Grund- und Hauptschule Karlskron. Nun wurde er
verabschiedet. Am 1. August tritt Theo Porada
seine Nachfolge an. Nur im ersten Dienstjahr
ging er fremd: Als Junglehrer war er ein Jahr in
Feuchtwangen in Mittelfranken tätig. Eigentlich
sollte er danach in seinen Heimatort
Reichertshofen versetzt werden, doch es kam
anders – Karlskron wurde sein Dienstort.
Es habe alles gestimmt, so Stadler, die
Arbeitsatmosphäre an der Schule sowie das
pädagogische Umfeld. „Welch ein Glücksfall“,
meinte Schulrat Hans Brunner vom Staatlichen
Schulamt Neuburg-Schrobenhausen, „für die Schule
Karlskron, so einen tüchtigen Lehrer und
Konrektor, der sehr engagiert und konsequent die
vielfältigen Aufgaben stets korrekt erfüllte,
gehabt zu haben“. In seiner Laudatio würdigte
der Schulrat die Lehrerpersönlichkeit: „Der
zurückhaltende von Berufsfreude geprägte Lehrer
leistete mit sehr großer Einsatzbereitschaft und
durch sein persönliches Vorbild vorzügliche
Unterrichts- und Erziehungsarbeit.
Täglich übernahm er die Mitverantwortung für
diese Volksschule, organisierte Vertretungen,
war Ansprechpartner für viele und die rechte
Hand seines Rektors.“ Schulrat wie der jetzige
Rektor Martin Haas fanden übereinstimmend: Als
Konrektor zeigte Kurt Stadler sehr große
Einsatzbereitschaft, Einfühlungsvermögen,
Dialogfähigkeit und Durchsetzungskraft. Rektor
Martin Haas, der 1974 selbst an die Schule kam,
meinte: „Da warst du schon da und in den Augen
von uns Lehramtsanwärtern bereits eine
Autorität, die mit den auch damals schon nicht
immer zahmen Neuntklässlern bestens zurecht kam.
Ebenso professionell wie das Amt des Konrektors
hast du auch die Funktion des Lehrers und
Klassenleiters erfüllt.“
Als Dank und Anerkennung schenkte ihm das
Lehrerkollegium einen Reisegutschein. Die
Dekoration in der Turnhalle entsprach seinen
vielfältigen Hobbys. „Bei seinem handwerklichen
Geschick meinte man schon, es sei an ihm ein
Schreiner verloren gegangen“, meinte
Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister
Friedrich Kothmayr. „Dass an der Volksschule
Karlskron ein gutes Klima herrscht, das ist auch
ein Stück Ihr Verdienst, Herr Stadler.“
Viele Programmpunkte wurden dargeboten, um die
Beliebtheit des scheidenden Pädagogen zu
unterstreichen: In aller Frühe war schon der
Pensionisten- Express unterwegs, um Kurt Stadler
mit seiner Frau Renate und seiner Tochter
Alexandra von ihrem Haus in Reichertshofen
abzuholen. 338 Schülerinnen und Schüler der
Grund- und Hauptschule Karlskron standen Spalier
und geleiteten sie in die Turnhalle, in der die
Abschiedsfeier stattfand.
Alle Klassen mit ihren Lehrkräften, der
Schulchor und die Instrumentalgruppe boten
Lieder, Singspiele und kleine Theaterstücke. Die
drei Lehrerpensionisten Anna und Werner
Brucklacher sowie Hans Mühldorfer nahmen den
frischgebackenen Pensionisten gesanglich in den
Pensionistenklub auf. Die Gesamtleitung der
Abschiedsfeier oblag der Fachlehrerin für Musik
und Kunsterziehung Sonja Furtmeier. Auch Pfarrer
James, Kaplan Shiju sowie Gemeindereferentin
Silvia Drescher bedankten sich bei Kurt Stadler
für die gute Zusammenarbeit und die stets
vorbildliche Unterstützung durch den Konrektor.
Ebenso dankte Altbürgermeister Benno Walter und
Elternbeiratsvorsitzender Max Granata.
Kurt Stadler schloss den Reigen seiner Ehrungen
mit Dankesworten zum Abschied. Dabei erinnerte
er an den ersten Lehrer in Karlskron, Johann
Nepomuk Kolbinger. Er war Bader und wurde vor
etwa 200 Jahren zum ersten Lehrer gewählt. So
wie dieser in allen Richtungen tätig war, habe
auch er sein Amt verstanden. In Versform gab er
dann seine Vorhaben als Ruheständler zum Besten.

Ein
buntes Schulspiel wurde dem scheidenden Pädagogen gewidmet. Auch
drei Lehrerpensionisten sangen für Stadler ein Lied und nahmen
ihn in den Pensionistenclub auf.
Bericht Schrobenhausener
Zeitung vom 28.07.07 von Hans Mühldorfer
Im Schuljahr 06/07 besuchten insgesamt 385 Schülerinnen
und Schüler in 17 Klassen die Grund- und Hauptschule
Karlskron.
Am ersten Schultag konnte Rektor Martin Haas zusammen mit
den Klassenleiterinnen Irmgard Chalupa-Kneitz und Iris Plichta
54 Erstklässler begrüßen. Auch neue Lehrkräfte wurden an die
Schule versetzt: Daniela Decker (5b), Gabriele Habicht (7b),
Lehramtsanwärterin Birgit Holzbrecher (Sport, Englisch) und
Monika Stegmair für Werken/Textiles Gestalten und
Hauswirtschaft.
Neben der schon seit einigen Jahren bestehenden
Mittagsbetreuung von 11.20 Uhr - 13.00 Uhr (28 Schüler) wurde
nun auch eine Nachmittagsbetreuung von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr
eingerichtet. Sie wird zur Zeit von 8 Schülern besucht und sie
bekommen jeden Tag (außer Dienstag) ein Mittagessen, das im
Schülercafe bzw. in der Schulküche eingenommen wird. Das Essen
wird vom Landgasthof Haas geliefert. Nach dem Mittagessen haben
die Schüler freie Spielzeit, dann werden in einem Gruppenraum
unter Aufsicht die Hausaufgaben erledigt. Anschließend ist
wieder gestaltete Freizeit bis 16.00 Uhr.
Auskünfte zur Ganztagsbetreuung erteilen die
Gemeindeverwaltung bzw. die Schulleitung.
M. Haas, R.

Unser Bild zeigt von links nach rechts das Betreuerteam mit
einigen ihrer Schützlinge: Frau Michel und Frau Stadler
(Nachmittagsbetreuung) sowie Frau Gellert und Frau Sachseneder
(Mittagsbetreuung).
Bilder und Bericht von der
Lesenacht


Ein Bericht von Franziska Harsch, Klasse 7b
Am Freitag, den 24.11.06, 18.00 Uhr trafen sich die
Schüler und Schülerinnen der Klasse 7 b zur ersten Lesenacht
in der Schule. Mit großer Vorfreude auf die Lesenacht
brachte jeder seine Schlafsachen in den Klassenraum hoch.
Nach einer kurzen Zeit teilte sich die Klasse auf. Eine
Hälfte ging in die Schulküche, um das Abendessen zu kochen,
und die andere Hälfte blieb im Klassenzimmer, um dort die
Tische zu zwei großen Tafeln zu arrangieren. Die Tische
wurden mit Kerzen, Blumen und Servietten geschmückt.
In der Küche dagegen wurde fleißig gekocht und gebacken.
Mit viel Liebe wurden Spaghetti mit Hackfleisch-Tomaten-Soße
gekocht, dazu wurde ein köstlicher Salat mit Gurken und
Tomaten zubereitet. Zum Trinken gab es eine große Auswahl
verschiedener Säfte.
Unsere Gäste, unser Schuldirektor Herr Haas, Frau
Stegmair und Herr Mühldorfer waren herzlich zum Abendessen
eingeladen. Das Essen schmeckte allen gut und es hat viel
Spaß gemacht, mit unseren Lehrern an einem Tisch zu sitzen.
Als wir mit dem Essen fertig waren, halfen alle die
Tische abzuräumen. Danach war genügend Zeit für Brett- und
Kartenspiele. Einige von uns gingen im Schulhaus auf
Erkundungstour.
Später trommelte uns Frau Habicht zusammen. Frau Habicht
schenkte uns kleine Taschenlampen für die Nachtwanderung.
Nach ein paar Minuten machten wir uns schon auf den Weg.
Erst ging es auf dem Feldweg in das Neubaugebiet, kamen an
der Metzgerei Stadel vorbei, marschierten Richtung
Josephenburger Weiher in Richtung Friedhof. In der Nähe des
Friedhofs erklärte uns Frau Habicht, dass wir hier warten
sollen. Unsere Klassenlehrerin entfernte sich ungefähr 50
Meter von uns. Die Klasse wurde immer unruhiger und wir
überlegten uns, was dort hinten sein könnte. Manche glaubten
sogar, dass wir in den Friedhof hineinlaufen müssten. Frau
Habicht gab für jeden ein Handzeichen, wann er loslaufen
sollte. Tatsächlich hat sich dort jemand versteckt, der es
hervorragend verstand, uns zu erschrecken. So mancher von
uns machte vor Schreck einen Luftsprung und einer sogar
einen kunstvollen Purzelbaum. Anschließend gingen wir wieder
zur Schule zurück. Im Klassenzimmer wurde erst einmal der
Schreck mit einem großen Schluck Saft hinuntergespült.
Danach gingen wir in die Sammelumkleidekabinen, um unsere
Schlafsachen anzuziehen. Wir übernachteten in der kleinen
Turnhalle. Die Turnmatratzen waren unsere Betten. Einer von
uns las einen spannenden Horrorschocker vor und es wurde
noch kräftig geplaudert. Morgens um 2.30 Uhr legten wir uns
hin und versuchten zu schlafen.
Am Samstag Morgen wurden wir alle äußerst unsanft geweckt
– das grelle Turnhallenlicht ist nicht der beste Freund am
Morgen. So krochen wir müde und verschlafen aus unseren
Schlafsäcken, wuschen uns und zogen uns an. Anschließend
gingen wir ins Klassenzimmer zurück, um dort die Tische für
das Frühstück zu decken. Ein großer Korb mit Semmeln und
Brezen war schon da und wir bereiteten noch Kaba und Tee.
Selbstverständlich hatten wir auch Nutella und verschiedene
selbstgemachte Marmeladen dabei.
Nach dem Frühstück räumten wir alles auf. Um 9.00 Uhr
kamen schon die ersten Muttis, um ihre Kinder abzuholen. So
verabschiedeten wir uns und gingen müde, aber zufrieden,
nach Hause. Vielen Dank, Frau Habicht, es war eine tolle
Lesenacht!

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb in den 6. Klassen der
Volksschule Karlskron gingen unter Leitung von Lehrerin Viktoria
Pillmayer Stefan Günther (1. Platz), Johannes Schirkonger (2.Platz)
und Marina Schindler (3.Platz) als Sieger hervor. (Erste Reihe)
In die Endausscheidung in ihren Klassen kamen außerdem Alexandra
Maisch, Benedikt Bichler und Stefan Lochner (2. Reihe)
Rektor Martin Haas gratulierte den besten Lesern für ihre guten
Leistungen und überreichte als Belohnung Buchpreise.
Außerdem steht in diesem Schuljahr die Steigerung der
Lesefertigkeit als übergreifendes Lernziel in allen Klassen im
Mittelpunkt.
Keine PCB-Belastung in
Schule und Kindergarten !
Sowohl die beiden Kindergartengebäude Haus "Sonnenschein" und Haus
"Regenbogen" als auch die verschiedenen Bauabschnitte der Grund- und
Hauptschule Karlskron wurden auf mögliche PCB-Belastungen untersucht.
Bei einer Begehung der Gebäude mit dem Umweltingenieur am Landratsamt
Neuburg-Schrobenhausen, Herrn Krämer, Herrn Förg vom Gesundheitsamt und
dem Architekten Herrn Arndt wurde festgestellt, dass in den
Kindergartengebäuden keine PCB-haltigen Baustoffe verwendet wurden.
Beim Schulgebäude lagen kaum Anhaltspunkte für eine Verwendung
PCB-haltiger Baustoffe vor. Obwohl davon ausgegangen werden konnte, dass
in den Räumen der Schule keine PCB-Belastung besteht wurden dennoch
sicherheitshalber zwei orientierende Raumluftmessungen durchgeführt.
Beide Messungen ergaben Ergebnisse unter der Nachweisgrenze.
Verabschiedung von Rektor Hans
Mühldorfer
Bilder von der Feier
Nach insgesamt 39 Dienstjahren wurde Herr Mühldorfer am 25.07.02
offiziell verabschiedet. Hans Mühldorfer, ein "Mann aus dem Moos für das
Moos", wie ihn Schulamtsdirektor Dr. Gerhard Preisler in der Laudatio
bezeichnete, absolvierte 1963 die erste Lehramtsprüfung und kam
schließlich, nach den Stationen Brendlorenzen in Unterfranken, Pförring,
Wettstetten, Menning und Reichertshofen, 1974 als Konrektor nach
Karlskron. 1985 übernahm er an dieser Schule auch die Rektorstelle.
Die Schüler entzündeten ein Feuerwerk an Musik, Tanzdarbietungen,
Sketschen und Parodien. Unbeobachtet vom Rektor hatten die Lehrer mit
ihren Klassen die einzelnen Programmbeiträge einstudiert. Sie alle
setzten sich - mitunter frech, aber stetes liebevoll- mit Wesen,
Charakter und Eigenheiten des "Chefs" intensiv auseinander. Die
"Telefonitis" de Rektors war dabei beliebter Gegenstand der
Darbietungen. Die Füße auf den Schreibtisch, mit dem Stuhl wippend und
zwei Telefone gleichzeitig bedienend, so stellten sich die Zweitklässler
ihren Rektor im Büro vor. Ein Ausflug ins alte und moderne Ägypten,
unterlegt mit Dias, farbenfrohen selbst gebastelten Gewändern und Masken
und einem gekonnten Bauchtanz, spielte auf Mühldorfers Reiselust an. In
Liedern spielte die muntere Schülertruppe mit dem Vornamen des Rektors
"Hans bleib da, oder "Hänschen klein" stimmten sie an. Johannes, das
heißt: Der Herr ist gnädig, hatte schon Konrektor Kurt Stadler der
durchs Programm führte, analysiert. Ein passender Name, denn Mühldorfers
Bestreben sei gewesen, "es recht zu machen". Nicht mit Strenge und
Autorität, sonder mit Güte, Verständnis und Einfühlsamkeit.
Die Wertschätzung, die Hans Mühldorfer genießt, spiegelte sich auch
in der Zusammensetzung der Gäste wider. Sogar Gertrud Langhammer, die
inzwischen pensionierte Schulamtsdirektorin, die ihn seinerzeit ins Amt
eingeführt hatte, war nun zur Verabschiedung gekommen. Warme und
persönliche Worte fand neben Dr. Preisler und Bürgermeister F. Kothmayr
auch Elternbeiratsvorsitzender C. Lochner.
Hans Mühldorfer, bekannte, es sei schwierig in dieser Situation Worte
zu finden. Deshalb werde er sich auf musikalischen Weg empfehlen.
Gemeinsam mit seinem Bänkelsängerkollegen Siegfried Krems stimmte der
scheidende Schulleiter ein Lied "Muss i denn, muss i denn zur Schule
hinaus " und setzte damit den Schlussakkord unter eine grandiose
Abschiedsfeier.
Das größte Kompliment machten Mühldorfer freilich seine Schüler mit
ihren Darbietungen. Alle Beiträge waren frisch, unbekümmert und
erstaunlich professionell dargeboten. Bei vielen Schülern konnte das
Publikum nur staunen, welche Talente da freigesetzt wurden. Allen war
anzumerken, dass sie kein Pflichtprogramm abspulten sondern mit Liebe
und Herzlichkeit bei der Sache waren. "Ich bin überwältigt", sagte
Mühldorfer angesichts dieser Leistung und bekannte: "Das war ein
unvergesslicher Abend, aber das macht das Abschiednehmen besonders
schwer". Mit bekannten Lied "Arrividerci Hans" wurde Mühldorfer
schließlich hinausgeleitet.
Martin Haas: Ein "Routinier" wird neuer
Schulleiter
Bei der Verabschiedung von Hans Mühldorfer als Leiter der Karlskroner
Schule installierte Schulamtsdirektor Dr. Gerhard Preisler auch gleich
dessen Nachfolger. Martin Haas ist seit 19783 im Schuldienst tätig und
in Karlskron kein Unbekannter. Bereits von 1974 bis 1988 lehrte Haas an
dieser Schule. Seit drei Jahren ist Haas Rektor in Baar-Ebenhausen. Als
"routinierten Insider" charakterisierte in Preisler. Er übernehme eine
wohlbestallte Schule, in der es bereits Englisch an der Grundschule gebe
und auch die Mittagsbetreuung eingeführt sei. Haas sprach von einer
Fügung, dass er an diese Schule, von der er als Lehrer verabschiedet
worden war, nun als Rektor zurückkehre. Lernen solle Spaß machen,
betonte der neue Schulleiter, und auch darauf richte er sein Augenmerk.
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