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Frauen fleißig auf Korbjagd
Schrobenhausener Zeitung vom 30.12.2009 (rks) |
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Das Schrobenhausens
Herren hervorragend Basketball
spielen können, ist ja kein
großes Geheimnis. Bereits seit
Jahren halten sie sich erfolgreich
in der Oberliga Mitte –
und das stets ohne teure Legionäre.
Das Einzige, was bei
den Mannen um Headcoach
Andreas Bernitt seit Saisonbeginn
2009/10 neu ist: ihr Name.
So sorgen sie inzwischen als
Green Devils für teuflisch guten
Sport. Zumindest sehr oft.
Aber Respekt auch vor den
Frauen des SSV! Die Zeiten in
denen sie ehrfurchtsvoll zu den
Männern im Verein hochblicken
mussten, scheinen nun
der Vergangenheit anzugehören
– denn seit rund drei Monaten
ist auch die Damenvertretung
aus Schrobenhausen in
der Oberliga zu finden. Mehr
noch: Schon drei Siege feierte
sie bislang dort, belegt damit
nach der Vorrunde den respektablen
siebten Rang unter zehn
Klubs.
Cheftrainerin Birgit
Ebertz leistet also gute Arbeit.
Und das nicht nur hier. Auch
bei der Ü50-Weltmeisterschaft
2009 der Frauen in Prag sorgte
die Karlskronerin für Furore
und landete mit der deutschen
Nationalmannschaft auf dem
Bronzeplatz. Keine Frage, von
solch einer erfolgreichen Basketballerin
ist eine ganze Menge
zu lernen!
Und genau das tat wohl ihre
Tochter Nathalie Ebertz, die
inzwischen sogar in der Ersten
Bundesliga angekommen ist –
als Centerspielerin beim Team
von WWK Donau-Ries. Bereits
auf elf Einsätze bringt es die
19-Jährige dort in der laufenden
Saison, misst sich stets mit
den Besten der Republik. Übrigens:
Vater Andreas Ebertz aus
Schrobenhausen ist Co-Trainer
bei WWK Donau-Ries . . .
| Baustelle Hauptschule Karlskron
Hackschnitzelheizung soll Energieverbrauch senken
Donaukurier vom 29.12.2009 (DK) |
| |
In diesem
Schuljahr ist die Hauptschule
Karlskron eine Baustelle.
Handwerker bauen Fenster ein
und dämmen das Schulhaus.
Wir haben die Gelegenheit genutzt,
um Claudia und Helmut
Schwalm, die Architekten der
Sanierung, in den Unterricht
einzuladen und zu befragen:
Was ist eine energetische
Sanierung?
Claudia Schwalm: Das Karlskroner
Schulhaus erhält neue
Fenster mit einer wärmedämmenden
Verglasung, ein Wärmedammverbundsystem
an
der Fassade und eine komplett
neue Hackschnitzelheizung,
um den Energieverbrauch auf
lange Sicht zu senken.
Wie funktioniert eine Hackschnitzelheizung?
Helmut Schwalm: Eine
Hackschnitzelheizung wird mit
kleingehackten Holzstücken
befeuert. In unserer Region ist
Holz für lange Zeit ausreichend
vorhanden, es gehört ja auch zu
den erneuerbaren Energien.
Die trockenen Hackschnitzel
werden aus einem Lagerraum
mit einer Förderschnecke zu
einem Kessel gebracht und dort
verbrannt. Über eine mit warmem
Wasser gefüllte Fernleitung
gelangt die Wärme ins
Schulhaus. Die Baukosten für
eine Hackschnitzelanlage dieser
Größe belaufen sich auf etwa
500 000 Euro.
Warum heizt man in unserer
Zeit wieder mit Holz?
Helmut Schwalm: Der
Hauptgrund ist, dass wir in den
Industrieländern die CO2-
Emission verringern müssen,
um die Erderwärmung zu begrenzen.
Außerdem verringern
wir durch das Heizen mit Holz
die Abhängigkeit vom Weltmarkt,
wie das zum Beispiel bei
Öl oder Gas der Fall ist. Als
Biomasse ist Holz also eine
günstige und ökologische Energiequelle,
die bei der Begrenzung
der Erderwärmung hilft.
Ist eine Erderwärmung
nicht erstrebenswert, um Heizkosten
zu sparen?
Helmut Schwalm: Es ist ein
sehr hoher Preis, den wir dafür
bezahlen. Die Gletscher am Pol
könnten schmelzen, Küstengebiete
oder Inselgruppen wie die
Malediven werden überflutet,
Naturkatastrophen häufen
sich. Wir müssen alle Anstrengungen
unternehmen, um den
Temperaturanstieg zu begrenzen.
Dies ist eine weltweite
Aufgabe. Industrieländer wie
Deutschland haben dabei eine
Vorbildfunktion.
9. Klasse, Hauptschule
Karlskron | Baustelle Hauptschule Karlskron
Hackschnitzelheizung soll Energieverbrauch senken
Donaukurier vom 29.12.2009 (DK) |
| |
In diesem
Schuljahr ist die Hauptschule
Karlskron eine Baustelle.
Handwerker bauen Fenster ein
und dämmen das Schulhaus.
Wir haben die Gelegenheit genutzt,
um Claudia und Helmut
Schwalm, die Architekten der
Sanierung, in den Unterricht
einzuladen und zu befragen:
Was ist eine energetische
Sanierung?
Claudia Schwalm: Das Karlskroner
Schulhaus erhält neue
Fenster mit einer wärmedämmenden
Verglasung, ein Wärmedammverbundsystem
an
der Fassade und eine komplett
neue Hackschnitzelheizung,
um den Energieverbrauch auf
lange Sicht zu senken.
Wie funktioniert eine Hackschnitzelheizung?
Helmut Schwalm: Eine
Hackschnitzelheizung wird mit
kleingehackten Holzstücken
befeuert. In unserer Region ist
Holz für lange Zeit ausreichend
vorhanden, es gehört ja auch zu
den erneuerbaren Energien.
Die trockenen Hackschnitzel
werden aus einem Lagerraum
mit einer Förderschnecke zu
einem Kessel gebracht und dort
verbrannt. Über eine mit warmem
Wasser gefüllte Fernleitung
gelangt die Wärme ins
Schulhaus. Die Baukosten für
eine Hackschnitzelanlage dieser
Größe belaufen sich auf etwa
500 000 Euro.
Warum heizt man in unserer
Zeit wieder mit Holz?
Helmut Schwalm: Der
Hauptgrund ist, dass wir in den
Industrieländern die CO2-
Emission verringern müssen,
um die Erderwärmung zu begrenzen.
Außerdem verringern
wir durch das Heizen mit Holz
die Abhängigkeit vom Weltmarkt,
wie das zum Beispiel bei
Öl oder Gas der Fall ist. Als
Biomasse ist Holz also eine
günstige und ökologische Energiequelle,
die bei der Begrenzung
der Erderwärmung hilft.
Ist eine Erderwärmung
nicht erstrebenswert, um Heizkosten
zu sparen?
Helmut Schwalm: Es ist ein
sehr hoher Preis, den wir dafür
bezahlen. Die Gletscher am Pol
könnten schmelzen, Küstengebiete
oder Inselgruppen wie die
Malediven werden überflutet,
Naturkatastrophen häufen
sich. Wir müssen alle Anstrengungen
unternehmen, um den
Temperaturanstieg zu begrenzen.
Dies ist eine weltweite
Aufgabe. Industrieländer wie
Deutschland haben dabei eine
Vorbildfunktion.
9. Klasse, Hauptschule
Karlskron | Karlskron verleiht erstmals wieder Umweltschutzpreis
Der Imkerverein Reichertshofen wurde vom Gemeinderat für seine vielfältigen Verdienste gewürdigt
Donaukurier vom 23.12.2009 (mue) |
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 Buergermeister Friedrich Kothmayr ueberreicht dem Vorsitzenden des Imkervereins Reichertshofen und Umgebung Eduard Enders den mit 300 Euro dotierten Umweltschutzpreis der Gemeinde Karlskron als Anerkennung fuer vielfaeltige Verdienste. In der letzten
Gemeinderatsitzung des Jahres
2009 wurde dem Imkerverein
Reichertshofen und Umgebung
der Umweltschutzpreis der
Gemeinde Karlskron überreicht.
Bürgermeister Friedrich
Kothmayr, auf dessen Vorschlag
die Auszeichnung der
Imker erfolgte, würdigte bei der
Übergabe des Schecks – der
Umweltschutzpreis ist mit 300
Euro dotiert – an den Vorsitzenden
Eduard Enders die Verdienste
der Imker als Naturund
Umweltschützer.
Die Imker in der Region leisten
mit ihren Bienenvölkern
einen wichtigen Beitrag für das
Wachstum in der Natur und für
den Erhalt des Ökosystems,
führte der Rathauschef aus.
Enders freute sich riesig über
die freundliche Geste der Gemeinde
Karlskron: Mit der
Preisverleihung werde hohe
Wertschätzung und Anerkennung
für die Imker ausgedrückt,
sagte er.
Weiter ging es in der Sitzung
mit dem Verfahren zur Aufhebung
des Bebauungsplanes
Fruchtheim; der Entwurf der
Aufhebungssatzung war öffentlich
ausgelegt worden. Die Träger
öffentlicher Belange wurden
im Rahmen der Behördenbeteiligung
am Verfahren beteiligt.
Weder seitens der Bürger
noch der Behörden wurden Bedenken
vorgebracht, so dass
der Gemeinderat die Aufhebung
des Bebauungsplanes als
Satzung beschloss.
Im Rahmen der frühzeitigen
Behördenbeteiligung lag dem
Gemeinderat die Flächennutzungsplanänderung
sowie der
Bebauungsplan Solarfeld
Mühlbachäcker der Gemeinde
Brunnen vor. Die geplante Freiflächen-
Fotovoltaikanlage auf
einer Fläche von 10,2 Hektar
liegt westlich der Gemarkung
Pobenhausen. Seitens der Gemeinde
Karlskron werden keine
Einwände erhoben, da Belange
der Gemeinde Karlskron durch
diese Planung nicht berührt
werden.
Der Gemeinderat stimmte
dem von E.On Bayern vorgelegten
Netznutzungsvertrag zu. Er
gilt ab 1. Januar 2010 und basiert
auf dem Energiewirtschaftsgesetz.
Der Stromlieferungsvertrag
wurde bereits früher
abgeschlossen.
Der Gemeinderat genehmigte
außerdem die vom Abwasserverband
Ingolstadt-Süd vorgelegte
vorläufige Kostenabrechnung
für den Anschluss des
Ortsteiles Walding an die Abwasseranlage
des Abwasserverbandes
Ingolstadt-Süd. Die Gesamtkosten
haben sich gegenüber
der letzten Kostenabrechnung
unwesentlich von 421 400
Euro auf 433 300 Euro erhöht.
Erfreulich sei, dass ein Großteil
der Zuschussauszahlungen
bereits 2010 erwartet und der
Restzuschuss für 2011 veranschlagt
werden könne. Bürgermeister
Kothmayr erläuterte,
dass die Mehrkosten in Höhe
von circa 10 000 Euro auf
die schwierige Wasserhaltung
zurückzuführen waren.
Der Bauausschuss hatte sich
bei seinem letzten Ortstermin
mit der Generalsanierung der
Volksschule Karlskron, Bauabschnitt
II und III, befasst, zu
der das Architekturbüro
Schwalm einen Sachstandsbericht
hinsichtlich der energetischen
Modernisierung gab.
Für ein geplantes Hotels im
Ortskern von Karlskron bestehen
seitens des Gemeinderats
keine Bedenken hinsichtlich
der Wärmelieferung aus
der gemeindlichen Heizanlage.
Jedoch müsse dies fördertechnisch
berücksichtigt werden
und die Heizanlage könne nur
anteilig für die angeschlossenen
kommunalen Gebäude gefördert
werden. Zum Abschluss
wurde in Josephenburg
eine Doppelcarport genehmigt. | Für fünf Kommunen kein Geld
Schlüsselzuweisungen im Schrobenhausener Land
Schrobenhausener Zeitung vom 22.12.2009 (Bernd Hofmann) |
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Gleich fünf Gemeinden im Schrobenhausener
Land gehen im kommenden
Jahr bei den Schlüsselzuweisungen
völlig leer aus.
Für Aresing, Karlskron und die
Stadt Schrobenhausen ist das
nichts Neues: Sie mussten im
vergangenen Jahr schon auf
den Scheck aus München verzichten,
weil die Steuerkraft so
stark war, dass der Freistaat
nicht für einen strukturellen
Ausgleich sorgen musste.
Denn die Schlüsselzuweisungen
sind ein wichtiges Instrument
des kommunalen Finanzausgleichs.
Sie sind nicht –
wie Zuschüssen für Kanäle,
Kindergärten oder Straßenbau
– an einen bestimmten Zweck
gebunden. Der Freistaat Bayern
will damit vielmehr Strukturschwächen
ausgleichen. Vereinfacht
gesagt: Finanzschwache
Gemeinden, die kaum über
eigene Einnahmemöglichkeiten
(zum Beispiel aus der Gewerbesteuer)
verfügen, bekommen
zusätzliches Geld,
wirtschaftlich starke Kommunen
gucken in die Röhre. So gesehen
wird der Frust über den
ausbleibenden Geldsegen für
Aresing, Karlskron, Schrobenhausen
sowie heuer auch Langenmosen
und Hohenwart dadurch
gemildert, dass sie die
Gewissheit haben, nach dem
Berechnungsschema des Freistaats
auf gesunden Beinen zu
stehen. Der Haken an der Sache
ist aber, dass für die Kalkulation
der Schlüsselzuweisungen
für 2010 die Kennzahlen
des Jahres 2008 verwendet
werden – damals hatte sich die
weltweite Wirtschaftskrise
noch kaum ausgewirkt.
Besonders hart trifft es im
kommenden Jahr Hohenwart.
Durfte sich Bürgermeister Manfred
Russer 2009 noch über
weit mehr als 400 000 Euro aus
den Schlüsselzuweisungen
freuen, sinkt der Auszahlungsbetrag
diesmal auf Null. Ebenfalls
wieder bei Null angelangt
ist Langenmosen, das sich ja in
den vergangenen Jahren in den
landkreisweiten Rankings der
Pro-Kopf-Steuerkraft immer
ganz oben befunden hatte und
auch im vergangenen Jahr aus
den Schlüsselzuweisungen lediglich
eine Art Trostpreis bekommen
hatte. Im Landkreis
Pfaffenhofen gehen 2010 zudem
Ernsgaden, Münchsmünster,
Pfaffenhofen, Schweitenkirchen,
Vohburg und Wolnzach
leer aus, im Landkreis
Neuburg-Schrobenhausen
neben den bereits genannten
Gemeinden keine andere.
SCHLÜSSELZUWEISUNGEN 2010
Gemeinde EUR 2009
EUR 2010
+/-
in %
Aresing – – – –
Berg im Gau 129 520
19 656
–109 864
–84,8%
Brunnen 185 472
238 764
+53 292
+28,7%
Gachenbach 396 916
371 500
–25 416
–6,4%
Gerolsbach 455 548
445 852
–9 696
–2,1%
Hohenwart 437 308
–
–437 308
–100,0%
Karlshuld 857 940
852 600
–5 340
–0,6%
Karlskron – – – –
Königsmoos 832 020
721 984
–110 036
–13,2%
Langenmosen 35 268
–
–35 268
–100,0%
Schrobenhausen – – – –
Waidhofen 289 688
266 948
–22 740
–7,8% | Kinder zeigen Stallweihnacht
Heustadel festlich geschmückt
Donaukurier vom 21.12.2009 (mue) |
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 Stallweihnacht in Karlskron: Die Spenden fliessen auf das Konto der beiden Kindergaerten. Zum zweiten
Mal stimmten die Kinder
der beiden Kindergärten in
Karlskron jetzt die zahlreich
erschienen Eltern, Großeltern
und viele Gäste bei einer Stallweihnacht
im Freien in einem
festlich geschmückten Heustadel
auf das bevorstehende
Weihnachtsfest ein. Kindergartenleiterin
Elfriede Hofstetter
führte durch das Programm.
Die Kinder, als Engel und Hirten
verkleidet, sowie Maria
und Josef mit dem Kind sangen
und spielten mit Instrumenten
und trugen adventliche
Geschichten vor. Die
Adelshausener Musikanten
und das Gesangsduo Mühldorfer/
Krems untermalten die
Feierstunde. | Letzte Sitzung im alten Jahr
Donaukurier vom 21.12.2009 (oh) |
| |
Am heutigen
Montag findet ab 19 Uhr im Sitzungssaal
des Rathauses Karlskron
eine öffentliche Sitzung
des Gemeinderates statt. Auf
der Tagesordnung stehen folgende
Punkte: die Überreichung
des Umweltschutzpreises
2009 an den Imkerverein
Reichertshofen und Umgebung;
es geht um mehrere Bauanträge;
Aufhebung des Bebauungsplans
„Fruchtheim“;
Aufstellung eines Bebauungsplan
„Solarfeld Mühlbachäcker“;
Nutzungsvertrag mit
E.ON Bayern; Anschluss des
Gemeindeteiles Walding an die
Abwasseranlage des Abwasserbeseitigungsverbandes
Ingolstadt-
Süd (vorläufige Kostenabrechnung).
Wie gewohnt geht
es auch in der letzten Sitzung
dieses Jahres um Anfragen und
Mitteilungen, außerdem gibt es
einen Jahresrückblick. | Warmer Regen für Vereine
Raiffeisenbank Donaumooser Land spendete 15 000 Euro
Schrobenhausener Zeitung vom 19.12.2009 (pre) |
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„Advent, Advent,
es freuen sich die Kinder“,
sang herzerfrischend der
Kinderchor Ludwigsterne
Karlshuld. Freude kam bei der
Spendenübergabe der Raiffeisenbank
Donaumooser Land
aber auch bei den Erwachsenen
auf. Stolze 15 000 Euro befanden
sich insgesamt in den
Kuverts, die Bankdirektor
Hermann Heigl gemeinsam
mit seinen Direktorenkollegen
Franz Rein und Andreas
Schwinghammer an Führungsleute
aus Vereinen, Institutionen
und Organisationen überreichte.
Unterstützung erhielten
die Vorstände bei der
Übergabe von ihren Mitarbeitern
der jeweiligen Geschäftsbereiche.
Die Liste der Namen war
lang. Mit kurzen Dankesworten
nahmen die Spende entgegen:
Von den Sportvereinen: Hartmut
Schier aus Karlshuld; Gerhard
Müller aus Karlskron;
Raimund Schwab aus Bruck;
Helmut Geißler aus Brunnen;
Harald Ettenreich aus Bergheim;
Kurt Bachhuber aus Pobenhausen;
Robert Pfab aus
Hohenried; Rudolf Link aus
Grasheim; Johann Mayr aus
Lichtenau; Gerhard Gaßner aus
Weichering und Anton Krammer
für die JfG Donaumoos.
Für die Kindergärten: Silvia
Grauvogel und Adriane Aman
aus Karlshuld; Karin Heise und
Elfriede Hofstetter aus Karlskron;
Maria Andraschko aus
Weichering; Sabine Mayer aus
Lichtenau; Lilo Hippert aus
Bergheim; Andrea Schweiger
aus Brunnen; Gabi Schillinger
aus Hohenried.
Für Schulen:
Johann Betschart aus Karlshuld;
Martin Haas aus Karlskron;
Hedwig Voitle aus Weichering;
Karl Spies aus Bergheim
sowie Beatrice Adler und
Josef Voigt aus Brunnen.
Gartenbauvereine: Rosina
Feigl aus Karlshuld; Rudolf
Quass aus Karlskron; Johann
Bauer aus Weichering; Renate
Fabritius-Glassner aus Lichtenau;
Martina Jungwirth aus
Bergheim; Marion Muthig aus
Bruck; Rosa Brandstetter aus
Brunnen; Walburga Wieser aus
Pobenhausen und Richard
Stark aus Hohenried.
Musikvereine:
Ernst Hammer aus
Karlshuld; Paul Böhm aus
Bergheim, Josef Mack aus Weichering,
Erwin Schindler aus
Hohenried und Johann Donaubauer
aus Adelshausen.
Ferner wurden Geldbeträge
überreicht: Projekt Elisa an Renate
Fabritius-Glaßner; Förderverein
Diakonie an Pfarrer
Gunther Wiendl, Kinderchor
Ludwigsterne an Evelyn Knöferl
und Claudia Bachhuber. | Förderung besonderer Art
Erfahrungen mit der Intensivklasse
Donaukurier vom 18.12.2009 (ahl) |
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„In der fünften
und sechsten Klasse war ich ein
richtiger Schlägertyp”. Ein mutiger
Satz, den der Neuntklässler
da so sachlich vor rund 20
Zuhörern ausspricht. Heute, erzählt
er, er sei gegen Gewalt
und spreche sogar diejenigen
an, die austeilen, und versuche,
mit ihnen zu reden.
Dass es auch gewaltfrei geht,
hat er im siebten Schuljahr gelernt.
Das verbrachte er jedoch
nicht an der Hauptschule seines
Heimatortes, sondern in
Karlshuld, in der Ganztags-Intensivklasse
(GIK), die längst
eine feste Größe in der Schullandschaft
des Landkreises ist.
Schulamtsdirektor Gerhard
Preisler lud gestern die Rathauschefs
zu einem Besuch in
dieser Klasse ein, damit sie sich
ein persönliches Bild machen
können, wie 65 000 Euro Gesamtkosten
investiert werden.
Bereits der fünfte Jahrgang
kommt hier in den Genuss
einer besonderen Förderung,
die es in ganz Oberbayern erst
fünfmal gibt. Die meisten Schüler,
die zuvor in ihren Regelklassen
als unbeschulbar, als
notorische Schulschwänzer,
Störer oder völlig demotivierte
Schüler galten, besuchen die
GIK nur ein Jahr lang. Erklärtes
Ziel ist die Rückführung in Regel-
oder Praxisklassen,
manchmal besuchen GIK-Absolventen
sogar einen M-Zweig.
Auch der junge Mann, der
mit seinen Eltern aus dem
nördlichen Landkreis gekommen
ist, um von seinem Jahr in
der GIK zu berichten, peilt jetzt
die mittlere Reife an. Wie der
Sohn Freude an der Schule
fand, wie begeistert er vom Verstärkersystem
der Lehrer und
Sozialpädagogen erzählte, das
ihn unheimlich motivierte, und
wie sich das Familienleben
zum Positiven hin veränderte,
davon berichtete sein Vater. Oft
erst abends gegen 20.30 Uhr
hätten sie früher die Schulsachen
wegpacken können –
dank GIK war für Eltern und
Sohn um 16.30 Uhr, wenn er
nach Hause kam, Feierabend
und Zeit fürs Familienleben.
Jetzt, zurück an der Regelschule,
organisiere sich der Neuntklässler
selbst und sei voll integriert.
So ähnlich hatte es zuvor eine
Mutter geschildert, deren Sohn
die aktuelle GIK besucht. Auch
für sie hat sich in wenigen
Schulwochen viel geändert. „Er
mochte die Schule noch nie,
hielt sich nicht an Regeln und
machte das Zusammenleben
wirklich schwer”, erzählte sie
von ihrem Sohn. Eine große
Klasse mit 30 Schülern und
einem „zu gutmütigen Lehrer”
habe seiner Motivation den
Rest gegeben, so dass die GIK
der letzte Strohhalm war. Jetzt
lebe der hyperaktive Junge auf,
habe an Selbstbewusstsein gewonnen.
Beim Besuch im Kunstunterricht
von Kerstin Wülfert überraschten
die Schüler. „So brav
sind sie nicht immer, sie können
auch anders“, merkte
Klassleiter Franz Stüwe an.
Auch die sachbezogenen
Unterrichtsbeiträge der Siebtklässler
zum Thema Perspektive
kamen gut bei den Gästen
an.
Stüwe und Sozialpädagoge
Thomas Huber erläuterten das
Unterrichtskonzept, Emmy
Böhm vom Jugendamt die Finanzierung
und Schulrat Hans
Brummer stellten eine Teilevaluation
vor, die allerdings keinen
wissenschaftlichen Anspruch
erhebe, wie er betonte.
Die Bilanz kann sich sehen lassen.
Knapp 70 Prozent der Absolventen
der ersten beiden
Jahrgänge sind mittlerweile in
Ausbildung. Berufsvorbereitende
Maßnahmen und die
Jungarbeiterklasse der Berufsschule
besuchen andere.
Je ein GIK-Abbrecher war pro
Jahrgang allerdings auch zu
verzeichnen, manche sind
dann verzogen, einer sitzt in
der JVA ein. „Wir haben kein
Allheilmittel“, bilanzierte Preisler,
„aber wir können helfen“.
Er betonte den präventiven
Charakter des Projektes. Immer
mehr Jugendliche seien verhaltensauffällig
– „sie sind der
Spiegel einer Gesellschaft, die
Kinder so werden lässt.“ | Lesewettbewerb
Schrobenhausener Zeitung vom 18.12.2009 (mue) |
| |
Die Vorleserinnen: Alicia Schmidl aus einer sechsten Klasse der Hauptschule Karlskron erreichte den ersten Platz beim lokalen Lesewettbewerb
des Deutschen Buchhandels. Linda Eichhorn folgte auf dem zweiten Rang, Melanie Obel belegte Platz drei (v. l.). Rektor Martin Haas sowie
Klassenleiter Richard Kloiber überreichten zur Belohnung und als Ansporn zur weiteren Lesefreude Buchpreise und Urkunden. | Kinder sind entlarvende Spiegel
Bildung Ganztagesintensivklasse in Karlshuld wurde Erfolgsmodell
Neuburger Rundschau vom 18.12.2009 (ukü) |
| |
Seit 1. September
2005 gibt es an der Karlshulder
Hauptschule eine Ganztagesintensivklasse
(GIK) für Hauptschüler
aus dem gesamten Landkreis.
Grund genug für Schulamtsleiter
Dr. Gerhard Preisler, auf dessen
Initiative die Gründung dieser einzigartigen
Klasse zurückgeht, Zwischenbilanz
zu ziehen.
„Kinder sind entlarvende Spiegel
unserer Zeit und die Hauptschule an
sich ist eine heterogene Schule mit
starken, normalen und schwachen
Schülern“, so Preisler. Einige der
Schüler brauchen aber wegen Defiziten
im Lern- und Leistungsbereich,
beim regelmäßigen Schulbesuch,
im Selbstwertgefühl und im
auffälligen sozialen Verhalten Unterstützung
im sozialen und emotionalen
Bereich. Das pädagogische
Konzept der GIK, das auf schulpädagogische
und sozialerzieherische
Ziele aufbaut, um die Reintegration
der Schüler in die Regelklasse oder
eine Praxisklasse zu erreichen, erläuterten
Klassenlehrer Franz Stüwe
und Sozialpädagoge Thomas
Huber. Der personelle Aufwand für
die GIK ist hoch: Ein Hauptschullehrer,
zwei weitere Lehrkräfte, drei
Fachlehrerinnen, ein Förderlehrer,
eine Schulpsychologin und zwei Sozialpädagogen
kümmern sich um die
derzeit zehn Schülerinnen und
Schüler.
Die Ganztagesschule dauert
von 8 bis 16 Uhr. Der Tagesablauf
beginnt mit dem von den Schülern
selbst zubereiteten gemeinsamen
Frühstück. Danach beginnt der
Kernunterricht nach individuellem
Förderbedarf in Anlehnung an die
Stundentafel der 7. Jahrgangsstufe.
Um 13 Uhr gibt es das gemeinsame
Mittagessen und um 13.45 Uhr beginnt
der Nachmittagsunterricht, in
dessen Verlauf auch die Hausaufgaben
gemacht werden. Neben dem
Kernunterricht gibt es sozialtherapeutische Aktionen, produktionsorientierte
handwerkliche Tätigkeiten
und spezifische sportliche Aktivitäten.
Von der Arbeit in der GIK
konnten sich die Gäste im Rahmen
eines Unterrichts von Kerstin Wülfert
mit dem Thema „Malen mit Ölkreide“
ein Bild machen. Das alles
hat natürlich auch seinen Preis.
Wurde die GIK bis 2007 durch
Leader+ gefördert, hat seit 2008 der
Landkreis die Kosten übernommen,
wie Emmi Böhm vom Jugendamt
erläuterte. Jährlich entstehen Ausgaben
von 60 200 Euro, denen Einnahmen
von 35800 Euro (darunter
der Elternbeitrag von 49 Euro/Monat
für Verpflegung) entgegenstehen.
Die Differenz von 24 400 Euro
trägt der Landkreis. Die GIK spart
letztlich dem Landkreis Kosten,
denn müsste man die zehn Schüler
in eine stationäre Einrichtung der
Jugendhilfe schicken, müsste der
Landkreis das Zwanzigfache aufwenden.
Messbare Ergebnisse stellte
Schulrat Hans Brummer vor. Von
den ersten beiden Schülerjahrgängen
hat die überwiegende Mehrheit den Hautschulabschluss beziehungsweise
„Quali“ geschafft, einer
hat sogar den M-Zug erfolgreich abgeschlossen.
65 Prozent befinden
sich in Ausbildung, zwölf Prozent in
einer berufsvorbereitenden Maßnahme.
Zwei Schüler sind weggezogen,
zwei noch ohne Ausbildungsverhältnis.
Unter dem Strich sei die
GIK ein Erfolgsmodell, so Brummer.
Das bestätigten auch zwei betroffene
Eltern, die aus ihrer Sicht
schilderten, wie erfolgreich die GIK
bei ihren Kindern gewirkt hat. Beide
hatten Schüler, die nicht gern zur
Schule gingen und dort negative Erfahrungen
gemacht hatten. Mit Besuch
der GIK hat sich der Schüler
total geändert, das Familienverhältnis
dadurch total gewandelt.
Schulamtsleiter Dr. Gerhard
Preisler fasste zusammen: „Die GIK
ist kein Allheilmittel, stabilisiert
aber die Schüler und vermeidet
Heimeinweisungen.“ Eine Zusammenarbeit
von Eltern, Schüler und
Schule sei unverzichtbar. Allerdings
sei die GIK kein Selbstläufer, denn
man müsse in den acht Hauptschulen
um Schüler werben. | Theater in Adelshausen
Schrobenhausener Zeitung vom 12.12.2009 (Hartl) |
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Theater in Adelshausen: „. . . und wieder schwiegen die Männer“ heißt der Dreiakter, den der Theaterverein Adelshausen-Aschelsried ab
dem 16. Januar spielt. Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen startet an diesem Sonntag, 13. Dezember, von 8.30 bis 11 Uhr im Schulhaus
in Adelshausen. Ab Montag gibt es auch Karten in der Bäckerei Fall. | Einbrecher erbeuten Schmuck
Schrobenhausener Zeitung vom 11.12.2009 (myr) |
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Auf Bargeld
und Schmuck hatten es offensichtlich
Einbrecher abgesehen,
die am späten Mittwochnachmittag
in Adelshausen
gewaltsam in ein Wohnhaus
eindrangen. Wie die
Schrobenhausener Polizei gestern
mitteilte, hatten sich die
Ganoven ein Haus in der
Schlossstraße ausgesucht.
Dort versuchten sie zunächst,
die Terrassentür aufzuhebeln.
Als das misslang,
schlugen sie kurzerhand die
Fensterscheibe ein und gelangten
so ins Haus. Die Einbrecher
durchsuchten sämtliche Zimmer
nach Bargeld und
Schmuck und wurden fündig.
Der Gesamtschaden bei diesem
laut Polizei typischen
Dämmerungseinbruch wurde
auf 1500 Euro geschätzt. Hinweise
zur Aufklärung der Tat
nimmt die Polizeiinspektion
Schrobenhausen, Telefon
(0 82 52) 8 97 50, entgegen. | Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Schrobenhausener Zeitung vom 11.12.2009 (mue) |
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Die Kommunale Verdienstmedaille in Silber erhielt der Karlskroner Altbürgermeister Benno Walter (2.v.l.) von Bayerns Innenminister Joachim
Herrmann (2.v.r.) Zu den Gratulanten zählte auch stellvertretender Landrat Alois Rauscher (r.). | Schafkopfturnier der SPD
Schrobenhausener Zeitung vom 11.12.2009 (oh) |
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Im neuen Jahr
stehen keine Wahlen an. Grund
genug für die Karlskroner SPD,
die Karten neu zu mischen: Das
Schafkopfturnier findet am
Sonntag, 3. Januar, um 14 Uhr
im Gasthof Haas in Karlskron
statt. Der Einsatz pro Teilnehmer
beträgt zehn Euro. Darin
enthalten ist eine Brotzeit, gespielt
wird mit der kurzen Karte.
Der Sieger erhält 100 Euro. | Wisent bleibt die Nummer eins
Herde bekommt mehr Weidefläche
Schrobenhausener Zeitung vom 10.12.2009 (Bernd Hofmann) |
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Mehr Platz
für die Wisentherde: Nachdem
der Donaumoos-Zweckverband
durch das Pobenhausener Neuordnungsverfahren
zusätzliche
Flächen beim Haus im Moos bekommen
hat, kann die Größe
des Geheges nun verdoppelt
werden.
21 Tiere umfasst die Herde
inzwischen, und Michael Hafner
vom Zweckverband geht
davon aus, dass sich der neue
Zuchtstier Egner so gut eingelebt
hat, dass er bis zum kommenden
Jahr das eine oder andere
weitere Jungtier „auf den
Weg bringt“. Pro Tier sollte, so
ein Anhaltswert, ein Hektar
Weidefläche zur Verfügung
stehen. Das 9,5 Hektar große
Gehege am Haus im Moos ist
somit inzwischen am Rande
seiner Belastbarkeit angekommen,
auch wenn bei Bedarf zugefüttert
wird.
Im Neuordnungsverfahren
Pobenhausen habe der Zweckverband
heuer rund 40 Hektar
zugeteilt bekommen, sagte
Hafner – die Ackerflächen seien
inzwischen zu Grünland
eingesät worden. Dass nicht
die gesamte Fläche für die Wisente
bereitgestellt werden soll,
sondern lediglich ein 9,2 Hektar
großer Bereich direkt südlich
des alten Geheges und des
Haus im Moos, hat mehrere
Gründe. Hafner sprach das
Handling der Herde, für die der
bestehende Wisentstall weiterhin
der Bezugspunkt sein soll,
als auch die Einsehbarkeit für
Besucher an. In den weitläufigen
Flächen Richtung Bahndamm
würden sich die Tiere
verlaufen, für die Wisentfans
müsste das Gelände dann mit
neuen Wegen erschlossen werden.
Im Haus im Moos stehen
derzeit zudem Elche und Rotwild
zur Debatte. Da man sich
beim Zweckverband Gedanken
machen müsse, was mit all den
neu erhaltenen Flächen geschehen
soll, schlug Geschäftsführer
Willi Riß vor, sich als
Anregung ein Rotwildprojekt in
Oberfranken anzusehen, das
der Karlshulder Bürgermeister
Karl Seitle als mögliches Vorbild
für das Haus im Moos ins
Spiel gebracht hatte.
Doch die Nummer eins soll
natürlich der Wisent bleiben:
„Das Projekt ist ein Meilenstein
im Donaumoos“, meinte Michael
Hafner, und Landrat Roland
Weigert, einer der Initiatoren
der Wisentzucht beim
Haus im Moos, stimmte ihm da
vorbehaltlos zu. Er sei der festen
Überzeugung, man brauche
ein lebendiges Angebot,
wenn man Familien zum Besuch
im Donaumoos bewegen
wolle, und lebendig werde das
Angebot vor allem mit etwas
Lebendigem. Der Wisent habe
ein hohes touristisches Potenzial
(siehe auch nebenstehenden
Bericht), was schon daran
ersichtlich sei, dass die Hinweistafeln
auf das Haus im
Moos, die an der Autobahn
stehen, mit einem Wisent bebildert
seien.
In Ranis im Saale-
Orla-Kreis, wo es ebenfalls
ein kleines Wisentgehege gibt,
werde derzeit über den Bau
einer Brücke mit transparentem
Boden nachgedacht, um
die Tiere besser beobachten zu
können. Weigert warb nachdrücklich
dafür, das so erfolgreich
angelaufene Wisentprojekt
im Donaumoos weiterzuentwickeln:
„Das Thema ist
richtig, das Thema ist wichtig.“
Als ersten Schritt beschloss
der Zweckverband, das Gehege
um 9,2 Hektar zu erweitern. An
Kosten fallen lediglich rund
25 000 Euro für einen neuen
Zaun an. | Unschätzbarer Gewinn an Renommee
Schrobenhausener Zeitung vom 10.12.2009 (bdh) |
| |
Mit den
großen Wisent-Nachzuchteinrichtungen
in Norddeutschland
kann das Haus im Moos
zwar nicht mithalten, doch im
süddeutschen Raum hat sich
das Wisentprojektteam um den
Veterinär Johannes Riedl inzwischen
ein hohes Renommee
erarbeitet. Deswegen soll das
Donaumoos zum Regionalzentrum
Süd ernannt werden.
Drei solcher Regionalzentren
gebe es bereits in Deutschland,
berichtete Riedl am Dienstag
bei der Sitzung des Donaumoos-
Zweckverbands, dem
Träger des Wisentprojekts: das
Zentrum Nord in Springe, das
Zentrum Mitte in Hardehausen
(der Geburtsort des Donaumooser
Zuchtstiers Egner) sowie
das Zentrum Ost im Damerower
Werder (die mit 300
Hektar und 35 Tieren größte
Zucht in Deutschland).
All diese
Wisentherden gibt es bereits
seit mehreren Jahrzehnten. Die
Besucherzahlen liegen bei
90 000 bis 150 000 pro Jahr.
Die Zuchtstation im Donaumoos
ist mit 15 000 Besuchern
deutlich kleiner. Das Gehege
am Haus im Moos wurde 2003
bezogen. Dennoch sei die Herde
inzwischen die viertgrößte
in Deutschland, sagte Riedl.
Zudem besitze, wie Weigert ergänzte,
das Projektteam hohes
Ansehen, vor allem wegen
Riedls wissenschaftlicher
Arbeit. Insgesamt, so Riedl, gebe
es in Deutschland rund 500
Wisente in rund 80 Haltungen.
Die Tiere waren in freier Wildbahn
ausgestorben und werden
seitdem in Gehegen nachgezüchtet
– alles unter internationaler
Aufsicht. Und hier
kommen nun die Regionalzentren
ins Spiel, die die Nachzucht
überwachen sollen.
Die Aufgaben seien dennoch
überschaubar – Koordination
und Beratung der angeschlossenen
Nachzuchteinrichtungen
in den Bundesländern Bayern
und Baden-Württemberg, Informationsaustausch
mit den
anderen Regionalzentren –,
doch der Imagegewinn könne
enorm sein. Bisher, so Geschäftsführer
Willi Riß, sei das
Gehege im Donaumoos „sehr,
sehr, sehr sparsam“ betrieben
worden. Tierpfleger Georg
Vilsmeier beschäftige sich eine
Stunde pro Tag mit den Wisenten;
eine Vertretung für ihn gebe
es nicht. Es sei also nötig,
eine 400-Euro-Kraft zusätzlich
einzustellen. Das sah auch
Riedl so: „Wir brauchen vor Ort
Leute, die die Tiere erkennen,
die die Tiere führen können.“
Denn als Regionalzentrum
müsse das Donaumoos ein
„Mustergehege“ bieten können
– was natürlich auch im Hinblick
auf die Attraktivität für
Besucher interessant ist. „Jährlich
100 000 Besucher in einem
Wisentgehege sind möglich“,
steckte Riedl schon mal ein
mögliches Ziel für die Zukunft
ab.
Im Zweckverband gab es
keinen Zweifel daran, dass das
Donaumoos die Aufgabe des
Wisent-Regionalzentrums Süd
übernehmen soll. „Die Gelegenheit
sollten wir uns nicht
entgehen lassen“, meinte nicht
nur Karlshulds Bürgermeister
Karl Seitle: Der Vorschlag wurde
einstimmig angenommen. | Mittelschule: Verbund mit Karlshuld empfohlen
Kontroverse Debatte im Karlskroner Gemeinderat / Umstrukturierung nach der Devise „Geben und Nehmen“
Donaukurier vom 10.12.2009 (mue) |
| |
Schulamtsdirektor
Gerhard Preisler vom
Staatlichen Schulamt Neuburg-
Schrobenhausen referierte im
Karlskroner Gemeinderat zum
Thema Hauptschulreform.
Zahlreiche Zuhörer, darunter
Bürgermeister Ludwig Wayand
aus der Nachbargemeinde
Baar-Ebenhausen, verfolgten
aufmerksam die Sitzung, an
deren Ende noch keine Entscheidung
stand.
Die Hauptschule steht vor
großen strukturellen Herausforderungen,
sagte Preisler. Gerade
viele der kleinen Hauptschulen
– die Karlskroner
Hauptschule zählt derzeit 140
Schülerinnen und Schüler –
könnten nur ein begrenztes
Bildungsangebot bereitstellen.
Ziel der Reform sei der Erhalt
eines wohnortnahen, differenzierten
und gerechten Bildungsangebotes
von hoher
Qualität. Allen Schülern solle
flächendeckend der Zugang
zum gesamten Bildungsangebot
der Mittelschule eröffnet
werden – Ganztagsangebot,
Angebot das zum mittleren
Schulabschluss führt, differenzierte
Förderung bereits ab der
Jahrgangsstufe 5. Gleichzeitig
sollen möglichst viele Hauptschulstandorte
möglichst lange
erhalten werden.
Das Kernprofil der Mittelschule
sei die Berufsorientierung
und das Klassenlehrerprinzip.
Die bayerische Wirtschaft
und gerade das bayerische
Handwerk erkennen diese
Leistungsstärke der Hauptschule
an und fordern gerade
im Hinblick auf den drohenden
Fachkräftemangel nachdrücklich
ein gezieltes berufsorientiertes
Bildungsangebot.
Preisler betonte, mit der Weiterentwicklung
der Hauptschule
im Verbund müsse ein
Nehmen und Geben verbunden
sein. Er empfahl, wie der
Rektor der Grund- und Hauptschule
Karlskron Martin Haas,
einen Verbund mit Karlshuld.
Dass dann der M-Zug 7/8 zum
Beispiel nach Karlskron verlagert
werde, ein Förderkurs für
die FOS (Fachoberschule) in
der Karlskroner Schule eingerichtet
werde, sei ein fairer
Ausgleich im Verbund und
würde beide Hauptschulen
enorm aufwerten. Doch dies ist
nun Aufgabe der Dialogforen,
die Reform der Hauptschule
umzusetzen.
SPD-Fraktionssprecher
Thomas Krammer bezweifelte
eine positive Wirkung der
Hauptschulreform, es sei keine
Verbesserung zu sehen, nur der
Name würde sich ändern. Die
Gruppen sollten geringere
Teilnehmerzahlen aufweisen,
merkte er an, um mehr Lerneffektivität
zu erzielen. Wenn die
Karlskroner Hauptschule so
gesund sei wie geschildert,
„warum ändert man dann wieder
daran herum?“ Der Schulamtsdirektor
verwies auf die
möglichen Abschlüsse in der
Mittelschule, die die Schüler zu
größerer Anstrengung anspornen
– das sei notwendig – und
zu höherer Qualifikation führen.
Hinsichtlich der Gruppenstärken
entgegnete Rektor Martin
Haas seien auch bisher
immer Gruppen unter der
Richtzahl von zwölf genehmigt
worden. Gemeinderat Andreas
Schwinghammer (FW) ging davon
aus, dass der vermehrte
Schülertransport von den beteiligten
Verbundgemeinden
gemeinsam getragen werde.
CSU-Fraktionssprecher
Bernd Nentwig sprach die Errichtung
einer Realschule in
Karlshuld an, die eine Schwächung
der Mittelschulen in
einem möglichen Verbund
Karlskron-Karlshuld bedeuten
könnte. Preisler meinte, erstens
sei der Antrag auf Errichtung
einer Realschule in Karlshuld
noch nicht genehmigt, zum
anderen tangiere sie kaum die
Hauptschulreform. Wenn es
auch nicht pressiert, soll doch
bis zum Frühjahr ein Verbund
für Karlskron sich abzeichnen.
Preisler erwähnte in diesem
Zusammenhang dass in anderen
Regierungsbezirken schon
große Fortschritte in der Umsetzung
der Pläne zur Mittelschule
zu beobachten seien.
Die rechtlichen Voraussetzungen
für die Einführung der Mittelschule
ab dem Schuljahr
2010/2011 werden zurzeit geschaffen.
Eine Zeitvorgabe für
die Einführung der Mittelschule
gebe es aber nicht.
Die Entscheidung, ob und
wann der Dialogprozess beginne,
sei Sache der Verantwortlichen
vor Ort, ergänzte
Bürgermeister Friedrich Kothmayr. | Zweckverband geht beim Dachsholz auf Nummer sicher
Nach dem Widerstand einiger Landwirte soll Retentionsraum nun über Planfeststellungsverfahren realisiert werden
Schrobenhausener Zeitung vom 10.12.2009 (bdh) |
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Auf eine
billige Möglichkeit, Obermaxfeld
vor Überflutungen zu bewahren,
hatte man beim Donaumooszweckverband
gehofft,
als man vor vier Jahren
von dem im Entwicklungskonzept
vorgesehenen, 100 Hektar
großen Flutpolder am Dachsholz
zwischen Stengelheim
und Altmannstetten Abstand
nahm und an selber Stelle mit
einfachen Mitteln einen kleineren
Retentionsraum herrichten
wollte. Lediglich 40 000 Euro
hätte das gekostet. Doch die
Landwirte ziehen nicht mit.
Deshalb beschloss der Donaumoos-
Zweckverband am
Dienstag, für das Becken am
Dachsholz ins Planfeststellungsverfahren
zu gehen.
Damit wird die ganze Maßnahme
deutlich teurer. Mit
mindestens 100 000 Euro rechnet
man beim Zweckverband.
Denn nun wird das Wasserwirtschaftsamt,
das auch die
kleine Lösung beratend begleitet
hätte, auf die Regeln der
Technik pochen müssen, was
Aspekte wie Standsicherheit
der Dämme oder Notüberlauf
angeht. „Das wird eine Maßnahme
wie in Sandizell, nur
etwas kleiner“, erklärte Walter
Hoferer vom Wasserwirtschaftsamt.
Ob es sich dann
überhaupt noch lohnt, hier ein
Rückhaltebecken zu bauen,
müssten Berechnungen zeigen.
Der Standort jedoch sei optimal,
meinte Hoferer, der ebenfalls
das Scheitern der einfachen
Lösung bedauerte.
Vor vier Jahren war in zwei
jeweils nur wenige Tage dauernden
Versuchen der Durchlass
des Grabens 242 unter der
Staatsstraße zwischen Stengelheim
und Altmannstetten mit
dicken Holzbohlen abgesperrt
worden. Das Wasser des Grabens
überflutete plangemäß
einige Flächen, die im Besitz
des Landkreises, des Donaumoos-
Zweckverbands und des
Landesbunds für Vogelschutz
sind, und lieferte wertvolle Erkenntnisse
für einen möglichen
Polder. Geschäftsführer Willi
Riß hoffte damals, das Becken
ohne große Bauarbeiten bereits
2007 realisieren zu können.
Doch dann verfestigte sich
der Widerstand. Ursprünglich
gab es, wie Riß vermutete, vor
allem Bedenken, dass der
Zweckverband bei Überflutungsschäden
an landwirtschaftlichen
Flächen im Oberlauf
des Grabens nicht bezahlen
würde. Doch natürlich
würden Schäden an privaten
Flächen ersetzt, stellte Riß klar,
ganz unabhängig davon, ob
das Becken in der einfachen
Lösung oder über ein Planfeststellungsverfahren
realisiert
werde. Mit dem Bayerischen
Bauernverband sei sogar eine
detaillierte Entschädigungsregelung
ausgehandelt worden.
Zehn Jahre lang sollte das Becken
– auf die einfache Art –
quasi als langfristiger Versuch
laufen, erklärte Projektbetreuerin
Monika Brunnhuber. Dafür
wäre das Einverständnis aller
Anlieger nötig gewesen. Doch
das sei nicht zu bekommen.
„Wenn wir da jetzt einknicken,
können wir jegliche Wasserrückhaltungsmaßnahme
im
Donaumoos künftig vergessen“,
stellte Landrat Roland
Weigert klar. Er verstehe den
Widerstand der Landwirte
nicht, die Argumente seien
nicht stichhaltig. Offensichtlich
seien einzelne Bauern einfach
„aus Prinzip“ gegen das Becken,
vermutete Weigert. Auch
er betonte: „Es wird ja keiner
über den Tisch gezogen“, der
Zweckverband bezahle selbstverständlich
Entschädigungen
für eventuelle, durch den
Hochwasserrückhalt entstandene
Schäden an landwirtschaftlichen
Flächen.
Im Zweckverband war man
sich einig, den Polder Dachsholz
nun über ein Planfeststellungsverfahren
zu realisieren.
Einwendungen während des
Verfahrens seien sicherlich zu
erwarten, könnten dann aber
entkräftet werden, war sich
Willi Riß sicher. Ein staatlicher
Zuschuss zur Finanzierung sei
möglich, sagte Walter Hoferer.
Auch, wenn das Becken nun
teurer wird, sei es sinnvoll, es
zu bauen, meinte Roland Weigert,
denn: „Hochwasser kostet
noch viel, viel mehr Geld.“
Aus meiner Sicht
Die Voraussetzungen wären
traumhaft gewesen: Die
Staatsstraße als Damm, der
Durchlass darunter als Auslass
mit einer drosselbaren
Klappe –
ein fast schon natürliches
Rückhaltebecken,
das den
Obermaxfeldern bei
starken Regenereignissen
vollgelaufene
Keller erspart hätte.
Und das Ganze für
wenig Geld, weil die
im Hochwasserfall überfluteten
Flächen bereits in öffentlicher
Hand sind. Dass es
funktioniert hätte, zeigten
bereits zwei Aufstauversuche.
Wegen des Widerstands
Einzelner wird daraus nichts,
muss ein bürokratisches Ungetüm
namens Planfeststellungsverfahren
aus der
Schublade geholt werden. Ist
es wirklich nur die Angst, auf
eventuellen Schäden durch
kurzfristige Überflutung oder
Vernässung von
Feldern sitzen zu
bleiben? Die hat der
Zweckverband allen
Anliegern zu nehmen
versucht, als er
sie frühzeitig, bereits
beim ersten
Aufstauversuch, in
die Planung mit
eingebunden hatte.
Eine ausgestreckte Hand.
Diese ausgestreckte Hand
wurde weggeschlagen, schon
im Mai bei der Anliegerversammlung
in Wagenhofen.
Der Zweckverband kann gar
nicht anders reagieren, als
zu versuchen, das Becken
nun auf dem Rechtsweg
durchzubringen. Denn man
darf nicht vergessen: Hier
geht es nicht nur um ein
paar feuchte Wiesen, nicht
einmal nur um Obermaxfeld,
dem der Bach 242 immer
wieder Probleme macht,
sondern um den Schutz der
rund 15 000 Menschen im
Donaumoos vor immer häufiger
wiederkehrenden
Hochwassern. Würde sich
der Zweckverband dem Widerstand
beugen, wäre ein
gefährlicher Präzedenzfall
entstanden, auf den sich
künftig jeder beziehen könnte,
dem eine Hochwasserschutzmaßnahme
nicht
passt.
Am Rande bemerkt: Ausgerechnet
die, die sich jetzt der
einfachen Lösung am
Dachsholz widersetzen, sind
dann wohl später auch die,
die sich darüber beklagen,
dass der Hochwasserschutz
so teuer ist. Bernd Hofmann | Karlskron fördert Sonnenenergie
Donaukurier vom 10.12.2009 (mue) |
| |
Einem Antrag
auf Vorbescheid für den
Umbau eines ehemaligen
Fernmeldegebäudes bei
Aschelsried zu einem Wohngebäude
wurde im Karskroner
Gemeinderat nicht zugestimmt,
da das Objekt im Außenbereich
liegt und die beabsichtigte
Wohnnutzung nicht
privilegiert ist. Das 1985 errichtete
Gebäude war ausschließlich
für den damaligen Zweck
(Fernmeldewesen) als privilegiertes
Vorhaben genehmigt
worden.
Die 1999 eingeführte gemeindliche
Förderung der
Nutzung der Sonnenenergie im
Zuge der Landkreisaktion
„Zapf die Sonne an“ soll fortgesetzt
werden. Gefördert wird
die Vorplanung, Planung und
die Beratung mit Fachleuten
und Fachbüros für die Errichtung
von Solarkollektoranlagen
zur Brauchwassererwärmung
und/oder Heizungsunterstützung
mit einer Kollektorfläche
von mindestens drei Quadratmetern,
mit einem einmaligen
pauschalen Zuschuss in Höhe
von 250 Euro je Anwesen. Seit
1999 wurden in den elf Jahren
ohne Unterbrechung 240 Anträge
mit einer Sonnenkollektorfläche
von 1682,56 Quadratmetern
bezuschusst. | Alte Christbäume werden verbrannt
Neuburger Rundschau vom 09.12.2009 (tala) |
| |
Kurz und bündig
handelte der Karlskroner Gemeinderat
nach einer ausführlichen Diskussion
über die Zukunft der Schulen
weitere Tagsordnungspunkte
ab. Einstimmig begrüßt wurde ein
Antrag des CSU-Ortsverbandes.
Dieser will am 9. Januar am Josephenburger
Weiher ein Christbaumfeuer
entzünden. Dazu seien
alle Bürger eingeladen. Ihre ausgedienten
Bäume können sie mitbringen.
Alternativ können Christbäume
natürlich auch wie bisher am
Wertstoffhof entsorgt werden, stellte
Kothmayr klar.
Fernmeldegebäude Der Antrag
auf Änderung des bestehenden Telefon-
und Fernmeldegebäudes bei
Aschelsried wurde abgelehnt. Das
Vorhaben war bereits in einer früheren
Sitzung sehr kontrovers diskutiert
worden. Hans Pichler stellte
aus Sicht der Verwaltung dar, dass
es sich bei dem Vorhaben um ein
Grundstück im Außenbereich handle.
Es sei keine Privilegierung für
eine Nutzung als Wohnhaus gegeben.
Sonnenenergie Die Nutzung für
Sonnenenergie will man dagegen
einstimmig weiter fördern. Auch für
2010 sollen 30 Vorhaben mit einer
Gesamtsumme von 7.500 Euro bedacht
werden. Für 2009 waren 16
Anträge eingegangen. | „ . . . und wieder schweigen die Männer“
Theaterverein Adelshausen-Aschelsried hat neue Stücke einstudiert
Schrobenhausener Zeitung vom 09.12.2009 (haj) |
| |
„ . . . und
wieder schweigen die Männer“
heißt der Dreiakter, den der
Theaterverein Adelshausen-
Aschelsried vom 16. Januar an
aufführt. Jedes Jahr bringt der
Verein einen Einakter, bei dem
hauptsächlich die jungen aktiven
Theaterspieler ihr Können
beweisen, und einen Dreiakter
auf die Bühne. Der Kartenvorverkauf
für die Vorstellungen
beginnt am kommenden Sonntag,
13. Dezember im Schulhaus
in Adelshausen, vormittags
von 8.30 Uhr bis 11 Uhr.
Einen Tag später können Interessenten
die Karten bei der
Bäckerei Fall in Karlskron zu
den üblichen Geschäftszeiten
erwerben. Die Vorstellungen
im Landgasthof Haas in Karlskron
beginnen jeweils um
19.30 Uhr am Samstag, 16. Januar,
Sonntag, 17. Januar, Freitag,
22. Januar, Samstag, 23.
Januar, und am Freitag, 29. Januar,
in Hohenried im Pfarrsaal.
Am Sonntag, 17. Januar, ist
um 13.30 Uhr im Landgasthof
Haas in Karlskron eine weitere
Vorstellung speziell für Kinder
und Senioren geplant. Der Vorverkauf
für die Vorstellung in
Hohenried beginnt bei der
Raiffeisenbank in Hohenried
am 4. Januar. Karten für diese
Vorstellung gibt es auch an der
Abendkasse. | „Ene mene meck – der Zucker der muss weg“
Projekt an der Karlskroner Schule zur gesunden Lebensführung von Kindheit an
Schrobenhausener Zeitung vom 09.12.2009 (mue) |
| |
 Gebannt hoeren Eltern zu beim Vortrag des Pfaffenhofener Mediziners Matthias Kunth. Der Professor sprach an der Karlskroner Schule ueber zunehmende Zivilisationskrankheiten bei Kindern und wie sie vermieden werden koennten. Bereits im
Kindesalter nähmen so genannte
Zivilisationserkrankungen
in Besorgnis erregender
Weise zu. Allergische Hautund
Atemwegserkrankungen
seien ungebremst auf dem
Vormarsch, so der Pfaffenhofener
Arzt Matthias Kunth,
Gast- und Ehrenprofessor der
Fudan Universität Shanghai,
bei einem Vortrag in Karlskron.
Kunth beleuchtete in seinem
Vortrag die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten
von
Kindern kritisch und gab Anregungen
für eine kindgerechte,
gesunde Lebensführung. Der
Dozent nahm auch zu ganzheitlichen
Therapiemethoden
im Kindesalter Stellung und
stellte die praktische Anwendung
einiger bewährter Hausmittel
speziell für Kinder vor.
ADS oder ADHS seien heutzutage
keine seltenen Einzelfälle,
sondern weit verbreitete
Störungsbilder, so Kunth. Die
Ursachen von Zivilisationserkrankungen
im Kindesalter
müssten im Kontext veränderter
Umweltbedingungen sowie
moderner Lebens- und Ernährungsgewohnheiten
gesucht
werden. Die industriellen Nahrungsmittel
für Kinder seien
zum großen Teil mit Zucker,
Aroma- und Farbstoffen überfrachtet
und trotzdem versuchten
geschickte Wertepsychologen
diese Produkte als optimale
und kindgerechte Ernährung
zu vermarkten. Die Tatsache,
dass heute bereits zehnjährige
Kinder an einem insulinpflichtigem
Altersdiabetes erkrankten,
mache betroffen, so Kunth
weiter.
„Professor Kunth war eine
wirkliche Bereicherung für
unser Gesundheitsprojekt an
der Schule“, resümierte Rektor
Martin Haas von der Grundund
Hauptschule Karlskron
nach der Vortragsreihe des
Mediziners. Kunth stellte Eltern,
Erziehern und Kindern an
zwei aufeinander folgenden
Tagen zahlreiche Möglichkeiten
vor, wie durch entsprechende
Verhaltensweisen und
Ernährungsgrundlagen von
Kindheit an Krankheiten erst
gar nicht erst entstehen oder
aber bekämpft werden können.
Spielerisch brachte Kunth
den Kindern die Geschichte
des Zuckers nahe und erklärte,
dass der vor 100 Jahren noch
apothekenpflichtig gewesen
sei. Mit dem Reim „ene mene
meck – der Zucker der muss
weg“ befassten sich die Schüler
auch nachhaltig mit dem Thema.
Sehr erstaunt waren viele
Schüler über die Tatsache, dass
bereits zwei Pausenmahlzeiten
aus je einem Softgetränk und
einer süßen Schnitte rund 100
Zuckerstücke enthielten. Kunth
habe durch seine unterhaltsame
und informative Redekunst
Eltern wie Kinder gleichermaßen
erreicht, freute sich Haas. | Nachbarschaftshilfe bald im Ziel
Projekt kurz vor Antragstellung zur Leaderförderung / Start zum Jahresanfang
Donaukurier vom 09.12.2009 (kx) |
| |
Gut 30 Interessierte
aus der Leader-Region
Altbayerisches Donaumoos
trafen sich zum zweiten Workshop,
um das Projekt „Nachbarschaftshilfe
– Wir füreinander“
weiter zu entwickeln. Geplant
wurde dabei auch die Auftaktveranstaltung
in Schrobenhausen.
Regionaldekan Werner Dippel
bezeichnete das Projekt
„als ein gutes Ziel, um das Lebensumfeld
für die Mitbürgerinnen
und Mitbürger, für die
wir, Kirchen und politische
Gemeinden, da sind, zu optimieren“.
Aus den beteiligten
zehn Kommunen – von Aresing
bis Rennertshofen und von
Burgheim bis Karlskron – waren
Teilnehmer gekommen,
um unter der Moderation von
Leader-Geschäftsführer Harald
Müller und Johanna Knöferl
vom Caritasverband Neuburg-
Schrobenhausen den Projektstart
Anfang kommenden Jahres
vorzubereiten.
Zunächst berichtete Müller
über den Stand. Dabei wurde
deutlich, dass es Durchhaltevermögen
und einen langen
Atem brauche, um Kooperationsprojekte
zu realisieren.
Erst vor drei Wochen sei man
noch in den Gemeinden gewesen,
um letzte Fragen zu klären.
Mitte Dezember solle der
Antrag auf Förderung gestellt
werden.
Mini Forster-Hüttlinger
brachte die Umsetzung in der
Praxis zur Sprache und informierte
über das Pilotprojekt
Seniorenbüro in Oberhausen,
sowie über die Arbeit in den
Lebensräumen für Jung und
Alt. Eine Software zum Abgleich
von Angebot und Nachfrage
sei von einer Oberhauserin
selbst entwickelt worden.
Sogar die Großstadt Nürnberg
habe sich dieses Programm bereits
als Grundlage für ihre
Arbeit in der Nachbarschaftshilfe
gesichert.
Ein weiterer Punkt des Workshops
war die Organisation des
Projektstarts. Dabei waren sich
die Teilnehmer schnell einig,
dass die Auftaktveranstaltung
in Schrobenhausen stattfinden
werde, danach soll es in allen
anderen Mitgliedskommunen
Eröffnungsveranstaltungen geben.
Das Thema Versicherung
nahm breiten Raum in der Diskussion
ein. Für die Caritas als
Projektträger erklärte Knöferl,
dass alle ehrenamtlichen Tätigkeiten
durch den Verband
versichert seien.
Müller meinte abschließend,
dass diese in der Region Altbayerisches
Donaumoos einmalige
Bündelung ehrenamtlicher
Selbsthilfepotenziale zur
Sicherung der dezentralen Versorgungsstruktur
einen großen
Beitrag leisten werde und damit
die demografischen Veränderungen
zumindest ein klein
wenig abgefedert würden. Das
nächste Treffen wurde für Ende
Januar vereinbart. | Eine Mittelschule bald auch in Karlskron?
Gemeinderat Diskussion über mögliche Partner für Schulverband. Kooperation mit Karlshuld wäre eine denkbare Lösung
Neuburger Rundschau vom 09.12.2009 (Tanja Ladenberger) |
| |
Die Zukunft der Hauptschule
ist auch in Karlskron ein
Thema, das den Verantwortlichen
auf den Nägeln brennt. Nun befasste
sich der Karlskroner Gemeinderat
in seiner Sitzung am Montagabend
ausführlich mit dem Thema.
Zurzeit investiert die Gemeinde
in umfangreichen Sanierungsarbeiten
und plant den Neubau der
Turnhalle. Doch welche Möglichkeiten
hat die Hauptschule überhaupt,
um bei sinkenden Schülerzahlen
attraktiv zu bleiben?
Schulamtsdirektor Dr. Gerhard
Preisler vermittelte zunächst allgemeine
Informationen. Dass sich die
Hauptschulen an einem Scheideweg
befänden, sei allgemein bekannt.
Die sinkenden Schülerzahlen seien
durch den demografischen Wandel
und die steigenden Übertrittszahlen
an Realschulen und Gymnasien zu
erklären. Um die Hauptschulen zu
stärken, habe die Regierung schon
ein großes zusätzliches Stundenkontingent
für Förderunterricht genehmigt.
Zusätzlich wurde nun eine
Reform ins Leben gerufen, Hauptschulen
zu sog. Mittelschulen aufzuwerten,
mit dem Ziel, die Unterrichtsqualität
zu steigern und wohnortnahe
Schulorte zu erhalten.
Mittelschule mit drei
berufsorientierten Zweigen
Um als Mittelschule zu gelten, so
Preisler, müsse die Schule ein gewisses
Angebot zwingend vorhalten.
Dazu zählen die drei berufsorientierten
Zweige Technik, Wirtschaft
und Soziales ab der 8. Klasse, ein
Ganztagsangebot und die Möglichkeit
einen Abschluss im mittleren
Bildungsniveau zu machen, was
dem heutigen M-Zug entspricht.
Wie viele Schulen im Landkreis
sei auch die Hauptschule von Karlskron
mit einer Schülerzahl von 142
Schülern durchaus eine gesunde
Hauptschule. Für das in der Mittelschule
geforderte Angebot seien die
Schülerzahlen aber zu gering, denn
um eine Gruppe für die Berufsorientierung
zu bilden, müssten sich je
12 Schüler finden. Ein Ausweg sei
hier der Schulverbund mit anderen
Hauptschulen. Es handle sich dann
um ein gegenseitiges Geben und
Nehmen. Als weiteren Anreiz stellte
Preisler dabei für Karlskron die Einrichtung
eines Förderkurses für
Schüler, die den Übertritt an die
Fachoberschule anstreben, in den
Raum.
Preisler betonte in seinen Ausführungen,
dass die Entscheidung für
diesen Schritt allein beim Gemeinderat
läge. Keine Gemeinde ist gezwungen,
eine Mittelschule einzurichten.
Auch die Entscheidung, mit
welcher anderen Gemeinde ein Verbund
angestrebt würde, liege alleine
bei den Gemeinden, auch über
Landkreisgrenzen hinaus. Für
Karlskron böte sich aus seiner Sicht
aber die Kooperation mit Karlshuld
an, so Preisler. Einen allgemeinen
Start in die Mittelschule datierte er
für das Schuljahr 2010/11.
In der folgenden Diskussion betonte
Bürgermeister Friedrich
Kothmayr, dass die Gemeinde die
Grund- und Hauptschule so lange
wie irgend möglich vor Ort erhalten
werde. Allerdings müsse man nicht
zwangsläufig eine Mittelschule bilden,
wenn dies für die Karlskroner
Schüler keine Verbesserung bringe.
Geplante Realschule in Karlshuld
könnte Probleme aufwerfen
Eine der Unabwägbarkeiten bei einem
Zusammenschluss mit Karlshuld
sahen die meisten Gemeinderäte
in der Frage nach der dort geplanten
Realschule. Wird sie kommen,
und welche Auswirkungen hat dies
auf die Hauptschulen?
Preisler bestätigte, dass gerade im
Falle einer Realschule, über die
noch nicht entschieden sei, die
Hauptschulen in Zukunft noch stärker
auf eine Kooperation angewiesen
sein könnten. Die Kosten für die
Schülerbeförderung müssten die
Gemeinden tragen, bestätigte Preisler
auf Hedwig Brüderles Frage,
und der finanzielle Ausgleich zwischen
den Schulen würde weiterhin
so gehandhabt wie derzeit zwischen
den Schulverbänden, erfuhr Andreas
Schwinghammer. Allerdings, so
gab der Schulamtsdirektor zu bedenken,
würden die Schulsprengel
durch die Mittelschule aufgehoben
werden. Die Schüler hätten also die
Wahl, welche Mittelschule sie besuchen
wollten.
Thomas Krammer kritisierte das
gesamte Vorgehen. Er sehe in der
Reform keine Neuerungen oder
Verbesserungen für die Schüler.
Schulleiter Martin Haas plädierte im
Gremium für die Bildung einer Mittelschule,
um langfristig zukunftsfähig
zu bleiben.
Austausch mit dem
Elternbeirat geplant
Bernd Nentwig fasste zusammen,
dass man wohl nicht viele Möglichkeiten
habe. Ein Verbund sei wohl
nur mit Karlshuld sinnvoll, da man
bei einer Orientierung beispielsweise
nach Reichertshofen den bestehenden
Verband mit Weichering
verliere.
Kothmayr schloss die Diskussion:
Nun müsse man den Austausch mit
dem Elternbeirat suchen und sehen,
was weitere Gespräche ergäben.
Auch sei abzuwarten, ob die Realschule
kommt. | Lebende Krippe und schwedische Fackeln
Unerwartet großer Ansturm auf den Karlskroner Nikolausmarkt / Glimpflicher Unfall
Schrobenhausener Zeitung vom 09.12.2009 (tur) |
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 Leuchtende Kinderaugen: Der Nikolaus und sein Krampus wurden von den Kindern des Karlskroner Adventsmarktes regelrecht bestuermt. Natuerlich hatte der Nikolaus suesse Kleinigkeiten dabei. Bei Sonnenschein
auf Entdeckungstour zu
gehen, Bekannte zu treffen oder
einfach das Ambiente genießen
– das ließen sich die Besucher
des Nikolausmarkts in Karlskron
nicht nehmen. Ein Unfall
zwischen einem Kind und einem
Fahrzeug verlief glimpflich.
Bereits vor 14 Uhr waren die
meisten Parkplätze rund um
den Kirchplatz besetzt – der
Weihnachtsmarkt lockte in
großen Mengen Besucher aus
der Einheitsgemeinde Adelshausen,
Aschelsried, Pobenhausen,
Grillheim und Mändlfeld
an. Steht der Markt – organisiert
vom Burschenverein
Karlskron – doch für viele Einheimische
als Familien- und
Vereinstreff fest im Jahresprogramm.
Leuchtende Kinderaugen bestaunten
die lebende Krippe
gleich neben der Kirche. Ebenfalls
großer Beliebtheit erfreute
reitbegeisterte Kinder, die auf
Ponys um den Markt ihre Runden
reiten durften. Das, während
sich der eine oder andere
ältere Marktbesucher lieber
einen Glühwein, einen Punsch
oder Kaffe gönnte. Außerdem
luden Stände mit Spielwaren
und allerlei origineller Weihnachtsdekorationen
zum Stehenbleiben,
Stöbern und Staunen
ein.
Ein Weihnachtsmarkt ohne
Nikolausbesuch wäre wie Ostern
ohne Eier und Hasen.
Eigentlicher Höhepunkt des
Nikolausmarktes war der Besuch
des Nikolauses und seines
Krampus, die den wartenden
Kindern Schokolade, Mandarinen
und andere Köstlichkeiten
überbrachte.
Überschattet wurde der
Weihnachtsmarkt durch einen
Unfall. Ein siebenjähriger Junge
aus Karlskron rannte versehentlich
in die Straße und
prallte gegen ein vorbeifahrendes
Auto. Die Polizei Schrobenhausen:
„Die auf den Plan
gerufene Ambulanz fuhr den
Knaben in die Kinderklinik
Neuburg, wo er nach kurzer
ambulanter Behandlung wieder
entlassen werden konnte.“
Besinnlich war denn auch der
Ausklang des Weihnachtsmarktes
an den drei schwedischen
Fackeln, die vor und neben der
lebenden Krippe brannten. | Verdienstkreuz am Bande für Benno Walter
Gestern Abend fand Auszeichnung in München statt
Neuburger Rundschau vom 08.12.2009 (nr) |
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 Benno Walter (links) mit Innenminister Joachim Herrmann. Gestern hat
Benno Walter aus Karlskron das
Verdienstkreuz am Bande verliehen
bekommen. Die Auszeichnung wurde
von Innenminister Joachim
Herrmann überreicht.
Benno Walter hat sich in 30-jähriger
kommunalpolitischer Tätigkeit
um die Gemeinde Karlskron
und um den Landkreis Neuburg-
Schrobenhausen in hohem Maße
verdient gemacht. Während seiner
Amtszeit als erster Bürgermeister
der Gemeinde Karlskron von 1978
bis 2002 zählten die Sanierung des
Ortskerns und die Renovierung des
Rathauses zu den Schwerpunkten
seines Wirkens. Er setzte sich mit
hohem persönlichen Engagement
dafür ein, dass wichtige Maßnahmen
zur Verbesserung der Infrastruktur
realisiert werden konnten,
hieß es in der Laudatio.
Als Verbandsrat
des Zweckverbandes Donaumoos
war es außerdem sein Ziel,
das Donaumoos als ländlichen Siedlungs-,
Wirtschafts- und Kulturraum
zu erhalten. Durch seine Mitarbeit
im Zweckverband Freilichtmuseum
Donaumoos hat Walter zudem
besonders dazu beigetragen,
der Nachwelt aufzuzeigen, mit welchen
enormen Schwierigkeiten die
Besiedelung des Donaumooses verbunden
war. Über den Gemeindebereich
hinaus hat sich Benno Walter
als Vorsitzender des Kreisverbands
Neuburg-Schrobenhausen im
Bayerischen Gemeindetag und als
Mitglied des Kreistags Neuburg-
Schrobenhausen Respekt und Anerkennung
erworben. | Kind von Auto erfasst: Nichts passiert
Neuburger Rundschau vom 08.12.2009 (nr) |
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Unglaubliches Glück hatte Sonntagnachmittag
ein siebenjähriger Bub
in Karlskron. Der Junge lief laut Polizeibericht
gegen 16.40 Uhr in der
Kirchstraße zwischen geparkten
Autos auf die Fahrbahn und wurde
dabei vom vorbeifahrenden Auto einer
Karlskronerin erfasst. Das
Kind wurde zwar vorsorglich in die
Neuburger Kinderklinik gebracht,
konnte aber nach ambulanter Behandlung
wieder nach Hause entlassen
werden. Am Auto entstand
bei dem Unfall kein Schaden. | Cupverteidiger holen sich Trophäen erneut
Helmut Neuner und Peter Heinzelmeier bleiben die treffsichersten Oldies im Gau
Schrobenhausener Zeitung vom 01.12.2009 (kne) |
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Die im
Vorjahr siegreichen Sportschützen
Helmut Neuner
(Waidhofen) und Peter Heinzelmeier
(Lindach) gewannen
auch heuer die beiden Oldiecup-
Trophäen des Gaus
Schrobenhausen. Dabei siegte
Neuner mit dem Luftgewehr
souverän mit dem Bestergebnis
von 272 Ringen, während
Heinzelmeier mit der Luftpistole
bis zum Schluss bangen
musste. Ihn trennte mit 274 lediglich
ein Punkt vom zweitplatzierten
Klaus Schneider,
der es auf 273 Zähler brachte.
Bei der Siegerehrung im
Schützenheim von Hubertus
Pobenhausen galten die ersten
Worte dem Ehrengauschützenmeister
Adolf Pecha, dem
Gauschützenmeister Hans
Kneißl für seine mit persönlichen
Erlebnissen gespickten
Reiseleitung beim diesjährigen
Gau-Ausflug dankte. Adolf Pecha
war im Böhmerwald aufgewachsen
und hatte das erste
Lebensjahrzehnt in der nun
besuchten Gegend um Budweis
und Krummau verbracht.
Als kleines Präsent übergab
ihm Hans Kneißl nun im Auftrage
des Gauvorstandes einen
Essensgutschein und ein Fotobuch
vom Ausflug im vergangenen
September.
Die Auswertung durch zweiten
Gauschützenmeister Markus
Schuh und Gaudamenleiterin
Stephanie Höpp brachte
dann die Ergebnisse des Oldiecup-
Wettbewerbs 2009 zu Tage.
Bei den neun angetretenen
LP-Schützen siegte, wie schon
2008 beim ersten Wettbewerb
in dieser Disziplin, Peter Heinzelmeier:
Er schoss 272 Ringe
und hatte mit dem altersbedingten
Bonus von zwei Punkten
insgesamt 274 Zähler aufzuweisen.
Klaus Schneider
(Schrobenhausen) mit 237 Ringen
und einem Altersbonus
von 36 kam auf 273 Zähler. Für
jedes Jahr, das ein Sportschütze
älter ist als der jüngste Starter,
erhält er ja zwei Punkte
zum Ergebnis addiert.
Unter den 21 LG-Schützen
zeigte Helmut Neuner erneut
seine sportlichen Qualitäten.
Der mit 79 Jahren älteste aller
Teilnehmer erhielt dazu noch
46 Alterspunkte. Dies ergab
uneinholbare 318 Zähler. Der
auf Platz zwei folgende Sigmund
Prummer (Tegernbach
64) hatte bei 233 geschossen
Ringen und einem Bonus von
40 Punkten bereits einen erheblichen
Rückstand.
Die besten „Blattl“-Schützen
bekamen wie immer Sachpreise
in Form von Naturalien. Mit
der Luftpistole waren dies: Josef
Galli (Lindach) mit einem
49,4-Teiler (sein bester Schuss
lag also lediglich 494 Tausendstel
Millimeter außerhalb des
Zentrums), Klaus Schneider
mit einem auf 122,8- und Peter
Heinzelmeier mit einem
131,0-Teiler.
Die Luftgewehrschützen
sahen mit einem
8,6-Teiler Siegmund Prummer
in Front. Platz zwei ging hier
an Georg Thurner (Paartal
Waidhofen) mit 24,2 vor Helmut
Neuner mit 28,2. Auf Rang
vier sahen die Oldies schließlich
Georg Schwertfirm (Alberzell)
mit 41,7 – vor Max Wagner
(Pobenhausen) mit 66,2, Karl
Riepold (Langenmosen) mit
71,1 und Georg Huster (Autenzell)
mit 71,3. |
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