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Die letzten erschienen Einträge in der Lokalpresse

Auf Hochtouren

Karlskroner Veteranen-, Soldaten- und Kameradschaftsverein bereitet sich auf 140-Jahr-Feier vor

Schrobenhausener Zeitung vom 12.06.2013 (Bruno Turchet)

   

Der Vorstand ehrte unter anderem Siegfried Steinberger, Wolfgang Mrazek f?r 30-jaehrige und Rudi Gloeckl f?r 40-jaehrige Vereinstreue mit der Treuenadel.

Der Veteranen-, Soldaten- und Kameradschaftsverein feiert im nächsten Jahr sein 140-jähriges Bestehen. Wie der Vorsitzende Maximilian Rauschendorfer in der Halbjahresversammlung betonte, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der diesjährige Vereinsausflug führt ins Frankenland.

Bei der Versammlung dankte der Vereinsvorstand den Mitgliedern für die nützliche und tatkräftige Zusammenarbeit: „Es waren anstrengende aber auch sehr angenehme Monate. Vor allem hatten wir mit dem neuen Maibaum, den wir im Januar besorgen mussten, viel Arbeit.“ Ohne die großzügigen Spenden der Karlskroner Bürger wäre die Maibaumfeier nicht zustande gekommen. Auch dafür bedankte sich der Vorstand, angeführt von Max Rauschendorfer, indirekt bei der Bevölkerung und vor allem den emsigen Spendensammlern. Details für die Feier des 140- jährigen Bestehens werde der Vorstand nun ausarbeiten und bei der nächsten Jahresversammlung bekannt geben.

Für die kommenden Monate stehen einige Feste auf dem Programm, an denen der Verein teilnehmen wird. Unter anderem das Sommerfest der Karlskroner Weibsen, die Sonnwendfeier des Burschenvereins, das Gartenfest der Schützen, das Stockturnier mit der Gemeindemeisterschaft sowie im September das Reservistenschießen in Hepberg. Neu präsentieren sich die Vereinsmitglieder fortan bei entsprechenden Anlässen: nicht nur in Uniform, sondern auch in den Poloshirts, die im ersten Halbjahr neu angeschafft wurden.

Der diesjährige Vereinsausflug führt am 3. August ins Land der Franken. Angesagt sind Besuche auf dem Hesselberg bei Dinkelsbühl, in Rothenburg ob der Tauber, in der Residenz Ansbach sowie ein Besuch in der Orangerie Hofgarten. Nach dem offiziellen Teil der Halbjahresversammlung genossen die Mitglieder zusammen mit ihren Ehefrauen dann das traditionelle Haxnessen.

Betrunken und ohne Führerschein

Donaukurier vom 12.06.2013 (DK)

   

Trunkenheit im Verkehr: Ein 55-jähriger VW-Fahrer aus Karlskron sollte am Montag in der Ingolstädter Straße in Reichertshofen gegen 21.40 Uhr kontrolliert werden. Er missachtete jedoch bei der Nachfahrt die Anhaltesignale sowie später Blaulicht und Martinshorn. Erst in Karlskron konnte er in der Hauptstraße angehalten werden, nachdem er zuvor teilweise auf die Gegenfahrbahn und rechts in den Grünstreifen gefahren war. Die Polizei stellte bei dem Fahrer, der angeblich keinen Führerschein besitzt, 1,9 Promille fest.

Kleine Open-Air-Serenade

Konzertreihe auf dem Kalvarienberg bei Pobenhausen eröffnet – es folgen noch vier Aufführungen

Donaukurier vom 12.06.2013 (mue/tur)

   

Begeisterten beim Konzert auf dem Kalvarienberg: die Adelshausener Musikanten unter der Leitung von Dirigent Josef Hartl.

Einen schwungvollen Auftakt der fünfteiligen Konzertreihe auf dem Kalvarienberg in Pobenhausen, inszeniert von Sepp Hartl bescherten die Adelshausener Musikanten unter der Leitung ihres Dirigenten Sepp Hartl. Als zu Beginn leichter Regen einsetzte, vertrieben die wuchtigen Musikwellen der 30 Bläser die Regenwolken, und die kleine Serenade konnte open air stattfinden.

Die Adelshausener Musikanten boten ein anspruchsvolles Musikprogramm auf hohem Niveau: feierlicher Marsch von Leonhard Peischer, die lustige Dorfschmiede von Julius Fucik, die Feuerwerks-Musik von Georg Friedrich Händel, Irish Dream von Kurt Gäble, die Annen Polka von Johann Strauß, Barcarole & Can Can von Jacques Offenbach. Die zahlreichen Zuschauer erklatschten einige Zugaben, teils mit Dixi-Sound und Marschmusik. Der Vorsitzende der Adelshausener Musikanten, Hans Donaubauer, bedankte sich bei Dirigenten Josef Hartl mit einem Präsent.

Bis zum 7. Juli finden auf dem Kalvarienberg weitere festliche Konzerte statt, das nächste am 16. Juni. „Rühret Herz und Sinne an“ wird von Rita Höhnl (Sopran), Josef Hartl, Anna Bodensteiner (Klarinette), Benedikt Billig (Geige) und Ludwig Schmid (Klavier) präsentiert. Sie spielen Werke von Jean Xavier Lefèvre, Georg Philipp Telemann und GeorgFriedrichHändel .

Am Sonntag, 23. Juni, gibt es „Nacht und Träume“. Das Ensemble Vir Canto führt Werke von Franz Schubert, Richard Strauss und Max Reger auf. Lieder wie der „Gondelfahrer“ von Franz Schubert lassen ahnen, was eine Schubertiade auch sein könnte: ein Treffen von Freunden und Freundinnen, berauscht von des Meisters „herrlichen Liedern“ und vom „in Mengen“ genossenen Punsch, wie Kumpan Kupelwieser es einmal schildert.

Vir Canto sind Andrew Lepri Meyer, Moon-Yung Ohm (Tenor), Christof Hartkopf, Andreas Burkhart (Bariton), Wolfgang Klose (Bass) und Max Hanft am Klavier. „Taktvoll“ nennt sich der junge Chor aus den Pfarreien Langenbruck, Puch und Hög. Unter dem Motto „Singt dem Herrn ein neues Lied“, hat Chorleiter Nikolaus Raith für Sonntag, 30. Juni, ein eher beschwingtes Programm zusammengestellt, auf das man gespannt sein darf. „Musikalischer Sommerwind“ heißt der krönende Abschluss am 7. Juli. Monika Devata (Querflöte), Benedikt Meurers (Gesang), Regina Brandner (Violoncello) und Verena Zeiser (Harfe) spielen Werke von W. A. Mozart, J. S. Bach, Marcel Grandjany, Emil Kronke, A. Stradella, G. Goltermann, Henri Duparc und Luigi Boccherini. Die Konzerte (stets ab 19 Uhr) sind kostenlos.

Historischer Treppenaufgang saniert

Schrobenhausener Zeitung vom 10.06.2013 (Pichler)

   

Die Restauration des nördlichen Kirchenaufgangs der Pfarrkirche Pobenhausen wurde nun mit dem Setzen einer neuen Geländersäule abgeschlossen, die auch zugleich die alte ist. Die beiden Ruheständler Johann Schurius (r.) und Anton Pichler erledigten diesen Auftrag nach Abstimmung mit der Gemeinde in rund 20 Arbeitsstunden ehrenamtlich. Sie fassten alle Stufen neu ein und besserten sie aus. Dies ersparte eine kostspielige Neuinstallation. Zudem bleibt der historische Treppenaufgang vom ebenfalls historischen alten Pfarrhof aus in seiner ursprünglichen Form erhalten.

Karlskron braucht Trost

Relegation Mösler verlieren gegen Hitzhofen und steigen in die Kreisklasse ab. Abteilungsleiter Karg trotzig

Neuburger Rundschau vom 10.06.2013 (Roland Geier)

   

Der SV Karlskron hat den Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga Donau/Isar verloren. Im letzten und entscheidenden Match unterlagen die Schützlinge von Manfred Friedl am Samstag dem FC Hitzhofen klar mit 1:4 und müssen nach einem Jahr wieder in die Kreisklasse zurück.

Der FC Hitzhofen dagegen hat nach über 40 Jahren Abstinenz den Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Was die etwa 300 Fans des FCH unter den 700 Zuschauern im MTV-Stadion abzogen, war derweil schon fast reif für die Champions League. Mit einer beeindruckenden Choreografie und Konfettiregen feierten die Fans ihre Elf schon vor dem Anpfiff frenetisch als Aufsteiger. Und die Anhänger des FC wurden auch nicht enttäuscht, denn ihre Mannschaft legte gegen den an diesem Tag harmlosen SV Karlskron mächtig los.

Zweifelsohne hatten die Mösler in den letzten Spielen zu viel Kraft lassen müssen. Dazu kam noch, dass SVK-Coach Manfred Friedl an diesem Tag auch noch auf die Leistungsträger Sebastian Frei, Tobias Firnkäs und Viktor Pavlenko verzichten musste, die dem SVK an allen Ecken und Enden fehlten. Die Mösler schafften es in der ersten Halbzeit überhaupt nicht, Hitzhofens Spielertrainer Emin Ismaili und Kujtim Lipovica auszuschalten und gerieten früh in Rückstand, als Matthias Schneider SVK-Ersatzkeeper Tobias Wimmer zum 0:1 bezwang (8. Minute). Mit einem Doppelpack (24./36.) erhöhte Hitzhofens Tormaschine Kujtim Lipovica schließlich noch vor der Halbzeitpause auf 3:0. Da ahnte SVK Fußballchef Matthias Karg bereits Böses, richtete den Blich trotzdem schon wieder nach vorne: „Wenn wir es in der zweiten Halbzeit nicht mehr umbiegen können, dann steigen wir eben kommende Saison wieder auf. Wir haben eine junge Mannschaft, und wenn wir wieder komplett sind, ist das zu schaffen.“

Durch den schnellen 1:3-Anschlusstreffer von Alexei Gerdt (47.) keimten die Hoffnungen des SVK noch einmal auf, zumal nur wenig später Johannes Fröschl aus kurzer Distanz scheiterte. Nachdem Hitzhofens Coach (74.) mit Gelb-Rot vom Platz flog, wurde die Partie immer ruppiger und verlor deutlich an Niveau, auch wenn Matthias Schneider (84.) noch auf 4:1 erhöhte. Sichtlich gefrustet musste der SVK die Partie mit neun Mann zu Ende spielen, da sich Florian Tyroller die Ampelkarte und Christian Schmidl die rote Karte einhandelten.


© BD am 18.5.2008