| Auf die Orgel,
fertig, los! Packen wir’s an! Wie Sie uns helfen können:
Jede Spende für die Orgel ist willkommen!
Konto: 3263843, Raiffeisenbank Karlskron BLZ 721 697 64
Für jede Unterstützung bei diesem großen Vorhaben sind wir sehr
dankbar. Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung über Ihren
Spendenbeitrag aus. Ein kurzes email
pg.karlskron@bistum-augsburg.de reicht. Über die Entwicklung
halten wir Sie mit weiteren Infos auf dem Laufenden.
Der ins Leben gerufene
„Orgelförderverein St. Trinitas Karlskron e. V.“
hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen finanziellen Grundstock zur
Beschaffung einer neuen Orgel für unsere Pfarrkirche bereitzustellen.
Wir appellieren an alle Pfarrangehörigen Mitglied in diesem Verein zu
werden. Hier die Beitrittserklärung zum runterladen als pdf Datei
Beitrittserklärung
Die Musik fließen lassen!
Harmonie der Stimme und des Klangs macht die Musik. Die echte Musik
strömt aus dem Himmel, fließt durch unser Herz, durch unseren Körper und
durch die Instrumente, die die Menschen erfunden und erzeugt haben. Die
Musik ist ewig, der Klang aber ist zeit- und ortsgebunden und abhängig
von den Instrumenten, die wir verwenden. Die Musik wird ewig bleiben und
weiter bestehen, auch im Himmel, aber die Menschen und die durch
Menschen erfundenen Instrumente werden vergehen. Sie müssen erneuert
werden.
Das Musikwesen in Karlskron braucht dringend diese Erneuerung. Der
Organist soll update und begeistert bleiben, das Musikinstrument soll
sich durch ihn harmonisch bedienen lassen und die beiden zusammen sollen
die Gemeinde begleiten und in eine himmlische, musikalische Stimmung
bringen. Sie werden mir bestätigen, dass vieles Wünschenswerte bei uns
fehlt. Da muss man zuerst mit dem Instrument beginnen, denn es steht
zwischen dem Organisten und uns, der Gemeinde.
Wir alle sind wertvoll. Aber das Instrument, die Orgel, ist ein
teuerer Schatz der Pfarrei. Unsere Orgel hat uns bei vielen
Festlichkeiten begleitet – bei den fröhlichen und traurigen. Sie
war Zeuge vieler Abschiedsfeiern. Nun zeigt und sagt sie, soweit sie es
sagen kann, dass sie in der näheren Zukunft Abschied nehmen muss.
„Menschlich“ sind auch Instrumente!
Der Gedanke über eine neue Orgel soll uns langsam zu beschäftigen
anfangen. Einer, der die Musik liebt, beschäftigt sich immer wieder mit
dem Klang, mit den Instrumenten und mit allem, was dazu gehört. Das
Bedürfnis zum Singen weckt in uns Träume, Wünsche und Pläne.
Diese Broschüre beinhaltet dies alles als Ausdruck des gedachten und
geträumten Anliegens und der Anregung für Sie, mit der
Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderat und mit den sonstigen Gremien zu
träumen, zu planen und zu unternehmen! Die echte Musik liegt in
Geburtswehen!
Pater James Purathail (Pfarrer)
WIE ES WAR UND IST
Dass unsere Orgel alt ist, haben wir vermutet. Bewiesen hat das ein
Gutachten aus dem Jahr 1993 durch Herrn Prof. Dr. Gert Völkl,
Diözesanmusikdirektor, und eines neuen Gutachtens aus dem Jahr 1999 von
Herrn Otmar Heinz, Organist und Orgelbauer.
Das Orgelwerk wurde 1897 von der Orgelbauanstalt Gebr. Hindelang aus
Ebenhofen auf pneumatischen Kegelladen erbaut und umfasst 8 klingende
Register auf 1 Manual und Pedal.
Die Orgel befindet sich in keinem guten Zustand. Aufgrund des
Gutachtens von Herrn Otmar Heinz haben sich unsere Organisten im
September 1999 mit einem Hilfeschreiben an Pater James gewandt:
Auszug aus diesem Schreiben:
„Das Spiel auf der alten Orgel stellt eine äußerste Zumutung dar.
Orgelliteratur ist ohnehin nicht spielbar und wir sind jedes mal froh,
wenn wir einen Gottesdienst ohne Störungen und Tonausfälle überstanden
haben.
Dies ist jedoch langfristig keine Perspektive mehr und die durch
diese unzureichende Orgel verschuldete liturgische Armut wirkt sich
nachhaltig auch auf den Gottesdienstbesuch aus.
Wir bitten deshalb die zuständigen Gremien, sich mit der Planung
einer neuen Orgel objektiv auseinanderzusetzen, zumal der akute
Holzwurmbefall der alten Orgel ohnehin eine verzögerungsfreie
Vorgehensweise erfordert.
Herbert Pukas - Josef Hartl - Bettina Walter-Heinz
WIE ES WERDEN SOLL
Mit dem Projekt „Neue Orgel“ hat die Pfarrgemeinde von St. Trinitas,
Karlskron, einen Orgelausschuss beauftragt. Dieser Orgelausschuss ist
mit Verantwortlichen für die Kirchenmusik an der St. Trinitas Kirche,
Mitgliedern der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und der
Denkmalpflege besetzt.
Wir, die Ausschussmitglieder, freuen uns, wenn wir Ihnen im nächsten
Info ein Konzept für die neue Orgel vorlegen können.
Kirchenverwaltung St. Trinitas Pater James Purathail
(Vorsitzender der Kirchenverwaltung)
Hermann Fackler (Kirchenpfleger)
Therese Bröde (stellvertretend für die Mitglieder der KV)
DIESE ARGUMENTE SPRECHEN FÜR EINE NEUE ORGEL
1. Die alte Orgel ist nicht in allen Teilen original erhalten. Eine
Rekonstruktion des Originalzustandes steht in keinem finanziellen
Verhältnis zum klanglichen Ergebnis, da die Anlage dieser Orgel in jeder
Hinsicht durchschnittlich ist. Dorforgeln dieses Klangtypus sind noch in
großer Zahl erhalten, so dass es sich hier nicht um ein seltenes oder
gar außerordentliches Klangdenkmal handelt.
2. Der starke Befall von Holzschädlingen gerade in wind führenden
technischen Teilen macht alle konservatorischen Bemühungen äußerst
aufwendig und kostspielig, so dass die Rentabilitätsgrenze äußerst
schnell erreicht ist.
3. Die alte Orgel gehört dem musikalischen Stil der Romantik an.
Romantische Orgeln brauchen jedoch eine gewisse Größe, um ihre
klanglichen Vorzüge zur Geltung bringen zu können. Kleine Dorforgeln,
wie unsere in Karlskron, können daher das romantische Klangideal meist
nur unzureichend wiedergeben.
4. Die Funktion einer Orgel soll sich nicht im Lied begleiten
erschöpfen, sondern es sollte wenigstens ein Teil der reichen
Orgelliteratur (z.B. Johann Sebastian Bach) darstellbar sein. Wegen der
geringen Registerzahl und der ergonomisch unvorteilhaften Anlage des
freistehenden Spieltisches ist in Karlskron derzeit Literaturspiel nicht
möglich!
5. Aufgrund der kleinen Registerzahl mussten die bestehenden Register
besonders laut intoniert werden, um den großen Kirchenraum akustisch
füllen zu können. Dadurch klingt die Orgel relativ hart und entbehrt
einer wünschenswerten, ästhetischen Klangqualität.
6. Als diese Orgel vor 102 Jahren gebaut wurde, war Karlskron noch
eine kleine dörfliche Kolonistensiedlung. Inzwischen hat sich das Dorf
zu einem großen Markt mit einer Mittelpunktsfunktion innerhalb des
Donaumooses entwickelt. Deswegen wäre es eine herausfordernde kulturelle
Aufgabe, eine der Größe und Bedeutung des Ortes entsprechende Orgel zu
beschaffen.
Zum Vergleich:
- Die alte Karlskroner Orgel hat nur 8 Register,
- Pobenhausen besitzt immerhin 12 Register
- und Adelshausen gar schon 17 Register!
Der Gottesdienstbesuch in Karlskron ist u. a. deswegen rückläufig,
weil musikalisch auf dieser Orgel nichts „geboten“ werden kann trotz
bestem Bemühens der Organisten. |