Internet Link Exchange
Member of the Internet Link Exchange

HOMEPAGE
REINHARD K. KÖHLER

auf deutsch


Mein Lebenslauf

Politisches Engagement

In meiner Jugend hatte ich mit Politik absolut nichts am Hut. Die einzigen zwei "politschen Szenen" meiner Kindheit, an die ich mich erinnern kann, waren in irgendeinem Wahlkampf mit Franz-Josef Strauß;. Zwei Momentaufnahmen an sich vollkommen unwichtig, da sie mit Politik an sich absolut nichts zu tun hatten. Mein politisches Interesse erwachte erst mit Amerika, als ich auch zum ersten Mal in Kontakt mit dem Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages in Kontakt kam. Richtig erwacht war mein Interesse an der Politik in den USA, an meiner High School. Es stimmt, wenn man sagt, Politik interessiert einen nur, wenn man selber betroffen ist. In meinem Fall war es so: In Deutschland vollkommen unbekannt, in den USA eher der Normalfall: Eine Wahl aller Bewohner im Schulbezirk darüber, ob man die Property Tax (Grundstückssteuer) erholöhen soll, oder nicht. Von dieser Steuer wird das Schulleben bestritten: Gebäude werden unterhalten, Lehrer und Personal bezahlt, Lehrmittel angeschafft usw. In diesem Fall hätte es sehr einschneidende Sparmaßnahmen gegeben, so daßß die Qualität an der Schule in dieser Form nicht aufrecht hätte erhalten werden können. Dennoch war es ein sehr knappes Ergebnis. Dennoch hat mich dieses Erlebnis gelehrt, führ das notwendige einzutreten. Ebenso neu waren für mich die Bürgerentscheide, die zu diesem Zeitpunkt in Bayern noch unbekannt waren. Dann war da noch der Wahlkampf, als George Bush zum Präsidenten gewählt wurde. Besonders beeindruckend aber war für mich die Woche in Washington D.C., als ich mit der Close-Up Foundation, einer politischen Stiftung zur Förderung des politischen Verständnisses, verbrachte. Das bedeutete Washingtion, D.C. kulturell aber auch politisch kennenzulernen. Das schloß Sehenswürdigkeiten wie Lincoln Memorial, Washington Monument ebenso ein wie ein Besuch im Capitol oder Supreme Court. Das ging weiter über ein Treffen mit den Senatoren und Gesprächen von Experten und Journalisten bis zu einem Fernsehauftritt bei C-Span. Später hatte ich auch noch das Glück, in die Hauptstadt Salem meines Heimatstaates Oregon zu fahren. Dort traf ich "meinen" Representative, der mich im Plenum begrüßen ließß und zum Essen einlud und auch sonst einen ganzen Vormittag nur für mich da war. Mittags war ich beim Gouverneur, saß sogar an seinem Schreibtisch (würde Stoiber das erlauben?) und traf auch noch meine Senatorin. Da könnte sich mancher deutscher Parlamentarier nicht nur eine Scheibe abschneiden.

Aufgrund all dieser Erfahrungen, dachte ich, sollte ich mich engagieren. Da man in Deutschland nur wenig außerhalb der parteipolitischen Ebene tun kann, suchte ich mir die Partei, die noch am ehesten meinen Vortstellungen entsprach. Deshalb habe ich

Mitgliedschaften

Kandidaturen


Zurück zum Beginn des Lebenslaufes Zurück zum Beginn der Seite
Zurück zum internationalen Index Zurück zur vorhergehenden Position Vorwärts zur nächsten Position RK, 3. November 1996
Reinhard Köhler