"Wahlfälschung" in Bayrischzell
Vorwort und Anmerkungen zu dieser Website
 
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Nach mittlerweile einigen feedbacks zu dieser Site, ist es wohl sinnvoll ein paar Dinge vorab zu erläutern:

Ich hoffe nun, Sie können beim Lesen dieser Site verstehen, warum so manche der Formulierungen auf Sie auch pointiert und emotional wirken können.


kein Anspruch auf Vollständigkeit

diese Seiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nach dem Hauptverfahren und der Verurteilung von Frau B.Mb. hielt die Staatsanwaltschaft damit ein exemplarisches Urteil in den Händen. Daraufhin ermittelte sie gegen viele Zeugen und zwang diese ebenfalls auf die Anlagebank. Hiebei zog sie in den Anklageschriften die Aussagen in der Zeugenbank aus dem Hauptverfahren herbei. Als Zeugen konnte die Betroffenen ja keine Aussage verweigern. Diese abgetrennten Verfahren hatten unterschiedlichen Ausgang und sind hier nicht veröffentlicht.


nicht auf Initiative von Frau B.Mb

Diese Website entstand nicht auf Initiative von Frau B.Mb., auch wenn ich natürlich von ihr eine Menge Informationen und auch Papiere zu diesem Fall erhielt. Denn B.Mb. ist eine Freundin von mir . Diese Site entstand aus meinem persönlichen Anliegen, einer interessierten Öffentlichkeit jederzeit aktuelle Infos zum Fortgang dieser Geschichte zur Verfügung zu stellen, unabhängig von der Darstellung und Einfluß von seiten der Justiz, Staatsanwaltschaft und Presse.


Diese Site erhebt keinen Anspruch auf Ausgewogenheit und Objektivität.

Das kann sie auch gar nicht! Das scheitert zum einen alleine schon daran, daß die "Gegenseite" wohl gar nicht fähig ist ihre Meinung auf Basis dieser Technologien zu "Papier" zu bringen. Trotzdem würde es mich natürlich freuen, wenn ich hier möglichst die Meinungen aller abbilden könnte. Zum anderen machen mir meine persönliche Erfahrungen um die Vorgänge und Hintergründe in Bayrischzell es mir sehr schwer, über einen - aus meiner Sicht - juristischen Skandal verquickt mit einem lokalpolitischen Ränkespiel hier ganz emotionslos zu informieren. Zu tief sitzen in mir Erinnerungen seit April 1996, die ich teilweise auch persönlich erfahren mußte.

Das Jahr 1996 hat mich mit B. sehr verbunden, auch wenn der Staatsanwalt dies mit vierwöchiger Untersuchungshaft nebst Kontaktsperre zeitweise zu verhindern suchte. Aber gerade diese für mich fassungslose und ohnmächtige Gewalt unseres "Rechtsstaates" macht es mir nicht mehr möglich die Dinge leidenschaftslos anzusprechen. Um dies zu verstehen, muß man diese Erfahrung erstmal persönlich selbst gemacht haben:

Ein Mensch, der Dir sehr nahe steht, wird von einer Stunde auf die andere einfach aus dem Verkehr gezogen und es wird Dir Dank einer konzertierten Aktion von Seiten der Justiz (Kripo, Staatsanwalt und Haftrichter) jegliche Basis und Zugang zu diesem Menschen weggezogen zu einem Moment, wo es zur eigenen Verteidigung bitter nötig wäre.

Und das alles darf geschehen, wo Du weißt, daß dieser Mensch absolut integer ist und wirklich nichts, aber auch gar nichts verbrochen hat. Man macht die Erfahrung, daß Recht in unserem Staat recht willkürlich ist. Man läuft Gefahr zum Tier zu werden!


Dazu ein paar persönliche Situationen:

Das Eindringen der Ermittler in Barbaras Wohnung anläßlich ihrer Hausdurchsuchung erlebte ich quasi live am Telefon mit. Der - wie sich später herausstellte - ermittelnde Kommissar war nicht Willens mir zu sagen, wer er denn sei, geschweige wie er heißt. Wiederholte telefonische Nachforschungen über die für mich unklare Situation in Barbaras Wohnung wurden mir mit der Drohung quittiert, wenn ich noch einmal anrufe, dann schicke er mir die Polizei in Haus. Als ich Barabra nach 7-stündigem Verhör von der Kripo in Miesbach abholen wollte, hatte der Kommissar verfügt, daß ich das Polizeigebäude nicht betreten darf, auch nicht zum Telefonieren und auch nicht zur Toilette. So saß ich dann geschlagene 3 Stunden auf einer Holzbank im zugigen Eingang des Gebäudes.


Namen der Beteiligten gekürzt

Aufgrund einer aktuellen Bitte einer der Beteiligten habe ich die Namen und Vornamen der Personen, welche seinerzeit nicht im öffentlichen Interesse standen bzw. keine öffentlichen Funktionen und Ämter hatte, abgekürzt. Die vollen Namen können Sie auf Anfrage erhalten.

 


Erstellt am 28.04.1997 von Jörg Bucher (Dipl.Ing.FH) Homepage