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Am 21.06.05 war die Kinderoper „Papageno“ in
der Volksschule Ehekirchen zu Gast. Schon Wochen vorher wurde in den Klassen 1
– 6 auf dieses künstlerische Highlight hingearbeitet. Denn selber machen statt
zusehen war hier die Devise. So entstand ein richtiges Projekt mit Rollenspiel,
Lesen, Singen und Werkhören um den Kindern einen möglichst reibungslosen,
freudvollen Einstieg in die Welt der klassischen Musik zu geben. Während des
Gastspiels wurde das Publikum zu Akteuren und so erlebten die Schülerinnen und
Schüler die Oper unmittelbar und ohne jede Hemmschwelle.
Aufgeführt wurde, wie der Name schon sagt, „Die
Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei wurden einige Szenen mit den
Kindern erarbeitet, in denen die Schülerinnen und Schüler selbst wichtige
Rollen übernehmen durften.
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Hier sieht man den „Papageno“ wie er gerade den „Maestro“ einweist und daneben
stehen die drei Damen bereit mit Umhängen geschmückt. Sie sind die Helferinnen
der Königin der Nacht und töten die Schlange im Zauberwald.
Zum
Inhalt:
„Prinz Tamino“ ist auf der Jagd und wird von
einer Schlange angegriffen.
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Er verliebt sich in ein Bildnis der Königstochter, das er von der „dunklen
Herrscherin“ bekommen hat. So will diese ihn auf ihre Seite bringen und
benutzen.
Papageno, ein Vogelfänger von Beruf, gibt sich
Tamino gegenüber als der Schlangentöter aus und wird prompt mit einem Schloss
vor dem Mund bestraft.
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Die Königin der Nacht erzählt dem Prinzen, dass
ihre Tochter Pamina von dem angeblich bösen Zauberer Sarastro geraubt worden
ist und verspricht ihm deren Hand, wenn er sie befreit.
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Papageno, der inzwischen wieder von seiner
Strafe erlöst wurde, soll dabei behilflich sein. Als Unterstützung erhalten
beide die Zauberinstrumente: eine Flöte und ein Glockenspiel.
Durch deren Hilfe, jedoch von allerlei
Prüfungen, Intrigen und Versuchungen behindert, erreichen die beiden
schlussendlich ihr Ziel.
Auch der Plan der Königin der Nacht, den
eigentlich weisen und gütigen Sarastro umzubringen, scheitert kläglich.
Das Glockenspiel verwandelt kurz vor Ende noch
ein hässliches, altes Weiblein in die junge hübsche Papagena und so steht einer
Doppelhochzeit nichts mehr im Wege.
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Ein Höhepunkt der Opernwerkstatt war die
Aufführung des „Sklaven-Chores“ der Zauberflöte. Alle Schüler sangen und
tanzten bei dem gemeinsamen Lied mit.

„Das war echt klasse!“, „Super!“, „Ich würde
auch gerne mal in die echte Oper gehen!“ So und ähnliche Aussprüche kamen bei
der Nachbesprechung aus den Mündern der größeren und kleineren Schülerinnen und
Schülern. Dem kann ich nur aus ganzem Herzen zustimmen und so bleibt mir nur
noch zu sagen: Es hat wirklich Spaß gemacht und sich gelohnt! Das wollen wir
mal wieder machen. W. Reiter, Lin
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06/05