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Woher kommen die Kinder?

Das Gros der Schüler rekrutiert sich aus Indios aus La Paz und der weiteren Umgebung, dazu kommen die Abkömmlinge der ehemaligen Negersklaven, eine Bevölkerung, die sich in den Urwaldzonen Boliviens erhalten hat.

Bei der Aufnahme in das Colegio wird keine Auswahl getroffen, werden hinsichtlich der Familiensituation, noch der Religions- oder Rassenzugehörigkeit, noch der sozialen Schicht, aus der ein Schüler kommt. Allerdings werden bevorzugt jene Kinder aufgenommen, die sonst keine Möglichkeit hätten eine Schule zu besuchen: Kinder aus den Urwaldgegenden, aus ärmeren Schichten und Sozialwaisen.

In das Internat werden vor allem Kinder aus den Urwaldgebieten, aus zerrütteten Familien und sogenannte "Gefängniskinder" aufgenommen, d.h. Kinder, deren Eltern wegen irgendwelcher Delikte eine Gefängnisstrafe verbüßen.

Das Tagesheim besuchen Kinder und Jugendliche, denen Zuhause nicht der nötige äußere Rahmen für ein geordnetes Lernen gegeben werden kann.

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Einige Zahlen aus dem Jahre 1996

Konvent: 4 deutsche und 3 bolivianische Schwestern
Lehrkörper: 105 einheimische Lehrerinnen und Lehrer
Verwaltung- und Hilfskräfte: 45

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Schülerzahlen (ca):

Kindergarten: 350 (4-5 Jahre)
Basico: 1700 (6 - 10 Jahre)
Indermedio: 1300 (11 - 13 Jahre)
Medio: 1250 (14 - 17 Jahre)

Insgesamt 4 600, etwa zur Hälfte Mädchen und Jungen, davon 125 im Internat, 170 im Tagesheim