Das Gros der Schüler rekrutiert sich aus Indios aus La Paz und der weiteren
Umgebung, dazu kommen die Abkömmlinge der ehemaligen Negersklaven, eine
Bevölkerung, die sich in den Urwaldzonen Boliviens erhalten hat.
Bei der Aufnahme in das Colegio wird keine Auswahl getroffen, werden
hinsichtlich der Familiensituation, noch der Religions- oder
Rassenzugehörigkeit, noch der sozialen Schicht, aus der ein Schüler kommt.
Allerdings werden bevorzugt jene Kinder aufgenommen, die sonst keine
Möglichkeit hätten eine Schule zu besuchen: Kinder aus den Urwaldgegenden, aus
ärmeren Schichten und Sozialwaisen.
In das Internat werden vor allem Kinder aus den Urwaldgebieten, aus
zerrütteten Familien und sogenannte "Gefängniskinder" aufgenommen, d.h.
Kinder, deren Eltern wegen irgendwelcher Delikte eine Gefängnisstrafe
verbüßen.
Das Tagesheim besuchen Kinder und Jugendliche, denen Zuhause nicht der
nötige äußere Rahmen für ein geordnetes Lernen gegeben werden kann.