Die Aktivitäten unseres Ordens in Indien

Die Mission unseres Ordens ist nicht nur die Verkündung des Evangeliums, sondern auch die aktive, missionarische Hilfe im Namen Gottes, um anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu helfen und so ihr Leben zu verbessern.

Aus diesem Grund betreut und leitet unser Orden zahlreiche Einrichtungen und Projekte in Indien, die die aktive Hilfe für den Nächsten und die Bedürftigen zum Ziel haben.

Betreuung von Waisenkindern

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Viele Kinder in Indien verlieren ihre Eltern sehr früh oder werden ausgesetzt, da ihre Familie sie nicht ernähren kann. Sie sind gezwungen, obdachlos auf der Straße zu leben und mit dem zurechtzukommen, was sie erbetteln können oder im Abfall anderer Menschen leben.

Die Little Flower Congregation betreibt zahlreiche Waisenheime, in denen Waisenkinder Obdach, Schutz und Geborgenheit finden. Wir sorgen für ihr tägliches Brot und ihre Erziehung im Sinne Christi, um wenigstens die schlimmste Not lindern zu können.

Ausbildung der Jugend

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Der größte Teil der armen Bevölkerung Indiens hat keinen festen Arbeitsplatz und damit keinen geregelten Lebensunterhalt. Viele Menschen arbeiten als Tagelöhner, und ihr Auskommen ist oft nur für wenige Tage gesichert. Ein sehr großer Teil der Bevölkerung ist darüber hinaus weder des Lesens noch des Schreibens mächtig.

Die CST Patres bieten Jugendlichen die Chance, eine Ausbildung in Landwirtschaft oder Handwerk in einer unserer Bildungseinrichtungen zu absolvieren, um mit den so erworbenen Fähigkeiten eine größere Chance auf ein geregeltes Einkommen und damit ein sichereres Leben zu haben. Mit der Möglichkeit, Lesen und Schreiben zu lernen, steigt auch die Chance auf einen Aufstieg in eine qualifiziertere Arbeit mit höherem Verdienst.

Hilfe für die Ureinwohner

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Die Urbevölkerung leidet als ethische Minderheit besonders unter Armut, Rechtlosigkeit und Unterdrückung. Wir bemühen uns stark um die Besserung dieser Mißstände, indem wir durch Ausbildung und Einsatz für die Rechte dieser Menschen zum Wohl der Minderheiten wirken.

Wohnhausbau

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Stabile, aus haltbaren Materialien gebaute Häuser kosten zwar nur einen Bruchteil dessen, was in Deutschland für ein durchschnittliches Einfamilienhaus zu bezahlen ist, aber eine solche Summe ist für eine normale indische Familie nicht aufzubringen, da das Familieneinkommen meist gerade einmal zum Überleben reicht.

Die Little Flower Congregation bietet Familien in Indien finanzielle und materielle Unterstützung beim Bau eines soliden Eigenheims, was für diese Menschen heißt, ein stabiles Dach über dem Kopf und damit eine große Sorge im Leben weniger zu haben.

Selbsthilfeprojekte für Kleinbauern

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Die Mehrzahl der indischen Landbevölkerung lebt von der Landwirtschaft, mit der der Eigenbedarf der Familie gedeckt wird und die durch den Verkauf von überschüssigen Erträgen für alles Weitere zum Leben Nötige verhilft. Jedoch ist die Ertragslage in Indien durch Klima und mangelnde Ausstattung nicht sehr sicher, und Kleinbauern geraten schnell in existentielle Not.

Unser Orden leitet und betreut deswegen viele Selbsthilfeprojekte für Kleinbauern, in denen diesen die Möglichkeit gegeben wird, sich eine sichere Existenz aufzubauen.

Gesundheitsfürsorge-Projekte

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Mangelnde Hygiene und Unkenntnis über Schutzmöglichkeiten sind die Ursache dafür, daß infektiöse Krankheiten noch in Indien noch immer weit verbreitet sind. Aufklärung über diese Krankheiten und die Vermittlung von Kenntnissen über die Möglichkeiten, sich vor Ansteckung zu schützen, sind das wichtigste Mittel im Kampf gegen Seuchen.

Schulungen für Gesundheitsvorsorge sind ein großer Bestandteil unserer Arbeit in Indien.